Tagebuch Lübeck #9

Tag des Offenen Denkmals

Am Tag des offenen Denkmals haben wir uns in Lübeck einige Denkmäler angeschaut. Wir fingen mit der Kapelle in Sankt Jürgen an, an der wir sonst oft vorbeispaziert sind. Anschließend ging es in die Lindesche Villa, die heute als Standesamt dient. Danach ging es in den Bus und zu einem alten Bunker, der heute in ein Blockheizkraftwerk umgebaut wurde. Erst gab es dort eine „Historische Führung“ bei der auf den früheren Aufbau und die Funktion des Bunkers während des zweiten Weltkrieges und des kalten Krieges eingegangen wurde. Danach folgte eine technische Führung von den Stadtwerken bei dem uns die neuen Maschinen und die Umbauarbeiten unter Berücksichtigung der Denkmalschutz Bestimmungen erklärt wurden. Nach dieser Führung gingen wir in die Innenstadt und schauten uns noch einige andere historische Gebäude an. Darunter waren zum Beispiel ein historischer Keller, in dem heute ein Museum mit einem Cafe kombiniert ist, eine soziale Einrichtung in einem historischen Gebäude, das komplett renoviert wurde und zum Beispiel einen alten Lastenzug im Dachboden verbaut hatte, ein Haus, dass gerade renoviert wurde, eine alte jüdische Kirche und eine Wohnung im privaten Besitzt mit einer Wandmalerei an der Wand.

Maislabyrinth

In den letzten Tagen der Semesterferien beschlossen wir das Maislabyrinth Sieversdorf zu besuchen. Weiterlesen

M’era Luna 2018

Auch dieses Jahr ging es wieder zum M’era Luna. Obwohl wir wieder früh da waren, kamen wir später aufs Gelände als letztes Jahr. Beim Festival wurde ein neues Einlass System eingeführt, was leider nicht besonders fair funktionierte. Wie jedes Jahr war vor der Bändchenausgabe eine lange Schlange mit einer normalen Lane und einer Fast Lane für Leute mit nur einem Gepäckstück. Wie jedes Jahr hatten viele Leute das Prinzip der Fast Lane auch nicht verstanden. Soweit so gut. Dieses Mal war die Bändchenausgabe aber auf einem Feld und nicht am Anfang des Rollfeldes. Das hat zu Schlangen geführt, die bestimmt mehr als 100 Meter am Ende waren. Weil viele sich nicht gerne so weit hinten an einer Schlange anstellen, hatte die Fast Lane auf einmal einige Zweige bekommen wo sich einige dazwischen drängelten. An diese Zweige stellten sich immer mehr an. Am Ende bestand die Fast Lane aus 5 Schlangen, die ineinander liefen. Das hatte den Effekt, dass ein Freund von mir, der sich nach mir in einer seitlichen Schlange angestellt hatte, deutlich vor mir drin war. Die Ordner sagten nichts gegen die neuen Schlangen. Danach konnte man mit Bändchen zum Eingang gehen. Dieser war wieder am Eingang des Rollfeldes. Dort gab es keine Fast Lane (da es bisher direkt hinter der Bändchenausgabe nicht nötig war) und das Gepäck musste kontrolliert werden. Hier war die Schlange auf einmal größer als vorher. Dazu kam es, dass man seitlich vorbei gehen konnte und dadurch wieder schneller hineinkam. Die Ordner waren von dem großen Andrang überfordert und das Ganze war schlecht organisiert und kommuniziert. All das führte am Ende dazu, dass wir deutlich später als sonst aufs Gelände kamen und unser Platz dieses Jahr deutlich weiter hinten auf dem Gelände war. Weiterlesen

Sommerurlaub Röm

Dieses Jahr ging es nicht nach Schweden, sondern zur kleinen Insel Röm (oder auch Rømø) in Dänemark. Am Strand von Röm habe ich viele Sommer meiner Kindheit verbracht. Deshalb wollte ich diese Insel meiner Freundin zeigen. Zusammen mit einem befreundeten Pärchen beschlossen wir also einen einwöchigen Campingurlaub, der am 2. August startete. Der Campingplatz war schnell gefunden und wir haben gleich ein nagelneues Zelt, welches wir uns von einiger Zeit gekauft hatten, aufgebaut. Kurz nachdem unser Zelt stand, kamen auch schon die anderen Beiden. Als deren Zelt auch aufgebaut war, machten wir direkt unseren ersten Ausflug an den Südstrand. Nach einem ausgefüllten Strandtag spielten wir abends noch ein paar Runden Uno.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich den Weg zum Südstrand nicht beim ersten Versuch gefunden habe. Das Schöne am Südstrand von Röm ist, dass er sehr groß und nicht so überfüllt wie Lakolk ist. Das liegt unter anderem auch daran, dass er deutlich unzugänglicher ist und man ans Wasser nur mit einem Geländewagen heranfahren kann. Da wir den Fiat Panda meiner Freundin fuhren, mussten wir deutlich weiter weg vom Wasser parken und ein Stück laufen. Meine Freundin hatte aber schon beim Weg zum Parkbereich eine Riesenangst, dass sie sich gleich auf dem losen Sand festfährt. Am Strand hatten wir direkt das Glück, dass gerade Flut war und wir sofort eine Runde schwimmen gehen konnten.

Am Freitag besuchte uns meine Mutter. Sie brachte uns eine riesige Zucchini aus ihrem Garten mit. Mit ihr fuhren wir wieder an den Südstrand. Da meine Mutter einen Geländewagen hat, stiegen wir alle in ihren Wagen um und preschten damit durch den hohen Sand, bis wir direkt am Wasser mit dem Wagen ankamen und unseren zweiten Tag am Strand verbrachten. Abends machten meine Freundin und ich noch einen Spaziergang in der Nähe des Campingplatzes. Wir schauten uns eine kleine uralte Schule an, die leider gerade renoviert wurde und deshalb nicht begehbar war. Danach schlenderten wir weiter bis wir zum letzten erhaltenen Walfischknochenzaun von Röm kamen. Danach ging es zurück zum Campingplatz und wir spielten zusammen mit unseren Freunden noch „Sechs nimmt“. Weiterlesen

Tagebuch Lübeck #8

Nach langer Zeit gibt es heute mal wieder einen Blogeintrag. Irgendwie ist mir dann doch das Leben ein bisschen dazwischengekommen und dieser Blog ist unfreiwillig in eine Sommerpause gegangen. Jetzt habe ich aber wieder etwas Zeit gefunden, um an meinen Blogeinträgen zu schreiben.

Deshalb folgt jetzt eine kleine Zusammenfassung was in den letzten Monaten so passiert ist.

Frühlingsmarkt in Haithabu

Ostern habe ich wie geplant bei meiner Familie verbracht. Auf der Heimreise habe ich mir mit meiner Freundin Haithabu angesehen. Dort fand gerade ein Frühjahrsmarkt statt. Es war deshalb relativ voll in diesem kleinen Wikingerdorf Nachbau, was natürlich den Vorteil hatte, dass man fast in jedes Gebäude hinein konnte. Andererseits musste man sich aber durch die Menschenmassen schlängeln. Es gab auch einige Händler mit interessanten selbstgeschnitzten Wikingerutensilien. Nachdem wir dort einmal alles gesehen haben, ging es weiter zum Danewall auf dem wir einen langen Spaziergang machten bevor wir nach Hause fuhren.

Freilichtmuseum Molfsee

Lange schon wollte mich meine Freundin schon nach Molfsee entführen. Am 22. April ist es ihr endlich gelungen und wir hatten sogar Glück mit dem Wetter. Dort gab es jede Menge Gebäude aus den letzten Jahrhunderten aus verschiedenen Regionen Deutschlands zu sehen. Das Freilichtmuseum hat ein riesiges Gelände und diverse Gebiete, die thematisch bestimmten Regionen zugeordnet sind. Am besten gefiel mir dort allerdings auch die Heimat mit den Nordfriesischen Häusern. Vieles davon erinnerte mich zum Beispiel auch an das Haus meiner Uroma. Aber auch die großen Scheunen aus Ostholstein waren einen Blick wert. In der alten Meierei konnte ich anschließend auch sehen, wie früher kleinere Meiereien funktionierten. Am Ende des Ausfluges gab es dann aber ein kleines Desaster, denn das Auto meiner Freundin sprang nicht mehr an. Mithilfe eines Servicetechnikers, der Bahn und der Mutter meiner Freundin kamen wir aber doch wieder nach Lübeck zurück. Später stellte sich heraus, dass ein Funkmodul im Schlüssel kaputt war und das Auto mit dem Ersatzschlüssel wieder ansprang. Weiterlesen

Theater Lübeck

Im letzten Jahr habe ich in diesem Blogeintrag schon darüber geschrieben, dass ich ein Studentenabo beim Theater in Lübeck gekauft habe. Da meine Freundin und ich zusätzlich noch Karten zu einigen anderen Stücken gekauft hatten, gibt es hier nun eine kleine Auflistung über die Theaterstücke, die wir im letzten halben Jahr besucht haben.

Das goldene Vlies

Hier ging es um Medeas Geschichte. Besonders die Farbsprache mit den Kostümen war hier sehr eindrucksvoll. Auch die Geschichte von der Frau, die ihren eigenen Vater verriet und schließlich in einem fremden Land von ihrem neuen Liebhaber verstoßen wurde und um ihre Kinder kämpfen musste, war spannend.

Szenen einer Ehe

Dieses Stück war sehr interaktiv. Es hatte nur zwei Schauspieler, die uns mit ihren kurzen Szenen durch verschiedene Räume des Theaters führten. In jedem Raum führten sie eine neue Szene ihre Ehe vor. Am Anfang startete das Ganze noch ruhig und verliebt, wurde aber sehr schnell ziemlich zerstritten. Kurz vor dem Finale prügelten sich die Beiden in einem großen Schaukampf in einem engen Raum. Am Ende war die Ehe hin, aber sie haben immerhin über alte Zeiten lachen können. Insgesamt ein sehr abwechslungsreiches Stück, welches einige Überraschungen parat hatte und eine Weiterlesen

Tagebuch Lübeck #7

Neues Portemonnaie

Nachdem ich schon seit über einem Jahr die „Micro Wallet“ benutzt habe, habe ich auch das Nachfolgermodell „Belgravia Micro Wallet“ auf Kickstarter unterstützt. Nach einer kleinen Verspätung wurde das Portemonnaie vor einem Monat geliefert. Das Vorgängermodell nutzte ein Gummiband, um die Karten zu halten. Es hält die Karten zwar sehr fest, bot aber nicht viel Platz für weitere Karten. Das Nachfolgemodell setzt nun auf ein elastischeres Band, welches deutlich flexibler ist. Das hat den großen Vorteil, dass ich deutlich mehr Karten in mein Portemonnaie bekomme. Allerdings sitzt das ganze jetzt nicht mehr so fest wie beim Vorgänger. Noch ist mir trotzdem nichts aus der Halterung gefallen, aber ich fürchte, dass das gerade bei kleineren Cent Münzen passieren könnte, wenn das innere Fach des Portemonnaies recht voll ist. Dies ist übrigens auch ein Stück größer, sodass man jetzt auch problemlos 2€ Münzen ins Portemonnaie bekommt. Mit dem Vorgänger hatte ich bis auf das Platzproblem keine Schwierigkeiten. Wenn der Nachfolger genauso zuverlässig ist, dann werde ich ihn wohl eine lange Zeit bei mir behalten.

Neues Kameraobjektiv

Nachdem ich meine Canon EOS 600D schon 4 Jahre besitze, habe ich mir jetzt zwei zusätzliche Objektive dafür gekauft. Das erste Objektiv ist ein Megazoom Objektiv von Sigma mit 18 bis 300mm Brennweite. Das Megazoom Objektiv ist qualitativ etwas hinter dem Standardobjektiv. Gerade bei Objekten die näher vor der Linse sind, merkt man das ab und zu. Dafür sind mir aber mit dem Objektiv schon gute Aufnahmen im Tele Bereich gelungen. Ich hatte das Glück, an einem milden Frühlingstag einige Enten auf der Wakenitz vor die Linse zu bekommen und einige richtig gute Fotos schießen zu können. Motivation für dieses Objektiv sind die Wildtiere, die man bei den Eltern meiner Freundin oft zu sehen bekommt. Weiterlesen

Zwischenstand Studium

Ich studiere seit dem Sommer an der Universität zu Lübeck in dem Master Studiengang „Entrepreneurship für digitale Technologien“.
Gestern habe ich die voraussichtlich letzte Prüfung meines ersten Semesters geschrieben. Noch habe ich die Noten der Klausuren nicht zurück und kann die Dozenten hinsichtlich ihrer Bewertungen schlecht beurteilen. Allerdings bin ich recht zuversichtlich, dass ich zu mindestens alle Klausuren bestanden haben sollte. Das Master Studium an einer Universität unterscheidet sich doch ziemlich vom Bachelor an einer Fachhochschule. Hier ist der Vorlesungsstoff deutlich theoretischer. Praktische Übungen sind hier normalerweise nicht verpflichtend, dafür aber auch weit weniger „praktisch“ als sie an der Fachhochschule waren. Das macht zu mindestens den Informatik Stoff deutlich schwerer greifbarer für mich.

Gründercube Uni LübeckGerade mit dem Modul „Datenmanagement“, welches aus den Vorlesungen Semantic Web, Mobile und Verteilte Datenbanken und einem Vortrag zu einem Thema des Datenmanagements bestand, hatte ich deshalb so meine Schwierigkeiten. Dieses Fach war meine erste Prüfung, die gleichzeitig auch eine mündliche Prüfung war. Die Prüfung war 30 Minuten lang. Diese Zeitspanne ist eigentlich sehr knapp, wenn man zu 12 CP an Vorlesungsinhalten befragt wird. Weiterlesen

Tagebuch Lübeck #6

Weihnachten

Von meiner Freundin gab es Anfang diesen Monats einen selbstgemachten Adventskalender, den man hier auf dem Bild sehen kann. Das ist inzwischen der zweite Adventskalender in Folge, den ich von ihr geschenkt bekommen habe und wie man sieht hat sie sehr viel Mühe investiert. Bisher habe ich kleine Liebesbotschaften, vegane Naschereien, Tee und Gutscheine im Adventskalender gefunden.

Den Dezember über habe ich mir bei meinem Nebenjob Urlaub genommen. Dementsprechend habe ich in diesem Monat deutlich mehr Freizeit. Das Studium läuft bisher auch sehr gut. Deswegen kann ich entspannt in die Weihnachtsferien gehen.

Weihnachten verbringen meine Freundin und ich getrennt mit unseren Familien. Ich habe meine Familie seit einem halben Jahr nicht mehr gesehen und freue mich schon sehr auf ein Weihnachten mit meinen Geschwistern.

Kurz vor Neujahr werde ich dann wieder nach Lübeck zurückkehren und Silvester mit meiner Freundin und weiteren Freunden verbringen.

Nachtrag HP Drucker

Nachdem ich HIER ausdrücklich über die Probleme mit meinem HP Drucker schrieb, habe ich das auch an die HP Beschwerdestelle weitergeleitet. Es dauerte nicht lange bis HP mich zurückrief und mir drei alternative Drucker anbot. Weiterlesen

HP und der Drucker der nicht ausbleiben will!

Vor einem Jahr habe ich mir den Drucker „HP PageWide Pro 477dw MFP“ privat gekauft. Seitdem habe ich aber einige Probleme mit diesem Drucker. Gekauft habe ich mir den Drucker nach einem Test in der c’t, der ganz gut für diesen Drucker ausgefallen ist. Der Drucker ist vermutlich etwas „oversized“ für meine Ansprüche. Meine Freundin druckt öfter für ihr Studium Skripte im zwei bis dreistelligen Seitenzahlbereich. Deswegen hielt ich es für eine gute Idee einen Drucker zu kaufen, der ein bisschen was leisten kann. Zudem wollte ich mein Glück mit einem modernen Tintenstrahldrucker versuchen, laut c’t sollten sie günstiger von der Farbe und ähnlich zuverlässig und ohne die Feinstaub Emissionen sein, die ich auch nicht unbedingt in meinem Zimmer haben muss.

Leider gingen kurz nach dem Kauf die Probleme los. Nicht nur, dass der PageWide Pro oft beim Hochfahren die Meldung „Dieser Drucker wurde nicht korrekt heruntergefahren“ meldete sondern auch nach diesen Meldungen, die trotz korrektem Herunterfahren kamen, hatte der Drucker gelegentlich Probleme Druckaufträge über Netzwerk entgegenzunehmen. Ein Neustart des Druckers half da zwar, aber da der Drucker einige Zeit brauchte um hochzufahren und erst nach einer kleinen Weile einsatzbereit war, kostete dies schon oft einige Nerven. Weiterlesen

Tagebuch Lübeck #5

MPS Öjendorf 2017

Dieses Jahr bin ich nach langer Zeit wieder zum MPS in Öjendorf gefahren. Für meine Freundin war der Besuch auf dem MPS ein erstes Mal. Dementsprechend haben wir am Anfang eine ausführliche Runde über den Markt gedreht und uns umgeschaut. Zwischendurch haben wir schon ein paar kleine Sitzpausen bei einigen kleineren Bandauftritten eingelegt. Später haben wir noch meine Schwester mit ihrem Freund und einem weiteren Freund getroffen.

Zum Nachmittag haben wir uns auf die Bandauftritte konzentriert. Unser Highlight war Versengold. Wir haben uns beide Auftritte der Band komplett angeschaut. Aber auch Mr. Hurley & Die Pulveraffen und Saor Patrol waren nicht schlecht. Zum Abend hin haben wir uns das Konzert von Saltatio Mortis zur Hälfte angeschaut. Danach war uns der Auftritt etwas zu eintönig. Wir haben noch bei Knasterbart reingeschaut. Allerdings hat uns die Band nicht richtig überzeugt. Wir sind dann noch etwas über das Gelände gewandert und haben uns hier und da noch etwas angeschaut, bevor wir den Heimweg antraten. Weiterlesen