Meine Smartphone Geschichte

Da es bei mir zurzeit nicht besonders viel zu berichten gibt, halte ich heute mal meine Smartphone Vergangenheit fest.

Mein erstes Handy kein Smartphone, sondern ein Siemens A60 mit Prepaid Vertrag bei O2, welches ich für meine Feldarbeit, die ich damals als 12 Jähriger verrichtete, bekam. Es hatte WAP, ein Spiel welches „Stack Attack“ hieß und Farbdisplay. Allerdings hatte es keine Kamera oder andere Spielereien. Ich wollte damals zwar unbedingt ein Handy haben, aber als ich es hatte, habe ich es gar nicht so viel genutzt. Nach einem Jahr hatte ich das Handy nur hin und wieder mal dabei. Unter Anderem auch auf meiner Klassenfahrt nach London einige Jahre später, wo mich der Akku gerade verließ als ich dem Lehrer mitgeteilt hatte, dass ich verloren gegangen war und er zu mir sagen wollte „bleib wo du bist“, was ich dann natürlich nicht tat. Weiterlesen

Smart Home Überlegungen

Seit Tagen sitze ich nun an der Idee, ein Smart Home in meiner nächsten Wohnung zu installieren. Warum? Ich finde den Gedanken, mein Zuhause per Smartphone von überall zu überwachen und zu steuern, einfach wahnsinnig spannend. Ich stehe auf Statistiken. Vor meinen Informatiker Freunden könnte ich damit auch angeben und nebenbei noch eine Menge Erfahrungen sammeln und das was ich im Studium so gelernt habe, anwenden.

Ich habe mir eine Menge Ziele mit diesem Projekt gesetzt. Kontrolle per Smartphone oder PC. Kontrolle von zu Hause oder via Internet. Ich möchte Statistiken automatisch generieren lassen, zum Beispiel über die Temperatur oder Luftfeuchtigkeit. Die Temperatur sollte nicht nur überwacht werden, sondern auch dementsprechend die Heizung reguliert werden. Meinen Stromverbrauch messen würde ich auch ganz gerne. Zudem möchte ich alle unnötigen Stromverbraucher an- und abschalten können. Das Licht einschalten per „klatschen“ würde ich praktisch finden. Außerdem sollte es auch via Smartphone einschaltbar sein. Ein Bewegungsmelder vor der Tür und einen Fensterkontakt als „Alarmsystem“ würde ich auch gerne haben. Ein automatisches Rollo hätte auch etwas.

Raspberry Pi

(Dieser Raspberry Pi 2 wird vermutlich das Herzstück in meiner Smart Home Anlage)

Fertige Smart Home Lösungen kosten ein Vermögen, dafür sind eigene Smart Home Lösungen nicht gerade einfach aufzubauen. Besonders da ich in einer Mietwohnung leben werde und nicht einfach jede Steckdose austauschen kann. Allerdings ist es im ersten Schritt auch nicht mein Ziel, alles zu verkabeln. Weiterlesen

Ein Jahr wie ’45

„Weißt du was uns fehlt? Es fehlt uns wieder so ein Jahr wie ’45. Ein Jahr wo wir alle mal wieder Hungern müssen!“ Die Mitte 40 Bäckereifachverkäuferin und die Azubine an ihrer Seite stimmen den alten Kriegsveteranen nach seiner Rede nickend und bejahend zu. Wohl in der Hoffnung, ihm trotzdem noch ein paar Berliner verkaufen zu können. Vielleicht auch weil sie tatsächlich glauben, dass ein Jahr lang hungern aus dem durchschnittlichen Wohlstandskind einen Weltverbesserer machen könnte. Am liebsten möchte ich schreien. Fragen ob er es damals so toll fand, dass tausende verhungert sind, weil nicht genug Essen da war. Ob Ihm überhaupt bewusst ist, dass er zu den Alten und Schwachen gehört, die in der Regel als Erstes bei Katastrophen abkratzen würden? Ein Jahr hungern macht die Menschen nicht schlauer. Nicht wirklich. Es fördert nur die Verschwendung danach, wenn die Nahrung wieder in großen Mengen verfügbar ist. Freiwilliger, bewusster Verzicht, bessere Aufklärung, Bewusstsein und Verantwortungsgefühl schaffen hilft gegen unsere Wegwerfgesellschaft, nicht zwangshungern. Letztendlich war seine Vorstellung nur ein „Früher war alles Besser“ oder in diesen Fall „Wir hatten es früher ja so viel schwerer und das hat unseren Charakter so viel besser geformt“. Eine Glorifizierung der eigenen Jugend. Der Neid auf die neue Generation. Selbst in meiner Generation beobachte ich immer mehr „Facebook“ post in denen Menschen stolz darauf sind, mit 7 noch kein iPhone besessen zu haben. Das selbe Phänomen. Eine andere Generation. Wer weiß worauf die „IPhone“ Generation später neidisch sein wird.

Probleme, mal wieder.

Im Leben geht es auf und ab. Mal hat man Tage, in denen alles einfach perfekt läuft. Dann gibt es auch noch diese Tage, an denen einfach gar nichts klappt. Mal ist man monatelang ohne nennenswerte Probleme, manchmal ist alles schon soo lange schlecht, dass man die Hoffnung fast aufgibt.Selten ist es aber nur eine Seite.

Bis vor Kurzen würde ich sagen, hatte ich eine lange Phase, in der es mir richtig gut ging. Heute fühlt es sich an als würde gerade alles um mich herum einstürzen. Vielleicht liegt es daran, dass ich gerade wieder überplant bin und mein Leben “heiß läuft” oder einfach daran, dass ich zu wenig Schlaf bekommen habe. Ich habe momentan wieder Probleme. Sowohl völlig neue als auch alte Bekannte. Probleme psychischer Natur und materieller Natur und natürlich werden sie mir alle auf einmal bewusst. Weiterlesen

Ein Problem mit dem Glauben in Deutschland

Vorweg, ich bin Atheist und habe hier nur ein paar Gedanken, die mich um 2 Uhr Nachts nicht schlafen lassen wollten, aufgeschrieben.

Der Glaube muss nicht unbedingt an etwas wie Religion festgemacht werden, Als Veganer bsp. glaubt man auch an eine gewisse ethische Ideologie.
Und nun zu dem Glauben in Deutschland. Der durchschnittliche Christliche Glaube in Deutschland ist trockene Tradition, er hat nichts „lebendiges“ mehr.
Wenn man anständiger Christ ist, dann geht man jeden Sonntag in die Kirche, hört den Pfarrer brav zu und befolgt die 10 Gebote, so die Devise. Die Art der Predigten hat sich gefühlte 250 Jahre nicht verändert und wird vom Pfarrer routiniert abgearbeitet. Sie ist wenig spontan, unpersönlich und belehrend.

Der Glaube in Deutschland ist eine sterbende Tradition, die Kirchen haben immer weniger Besucher und der Altersdurchschnitt in der Kirche steigt und steigt. Junge Menschen, die erst gerade aus der Schule kommen, sind froh, wenn sie sich nicht mehr belehren lassen müssen, doch genau so fühlt sich die Kirche für junge Menschen an. Es ist keine Antwort oder kein Lebensweg,  sondern eine Pflicht die das eigene Leben reglementieren und einschränken möchte und dafür nichts gibt.

In Amerika ist das anders, da ist Kirche „entertainment“. Kirchen bieten gerade in strukturell schlecht angebundenen Städten oft den einzigen Anlaufpunkt für die örtlichen Anwohner. Es bietet ein rundum Freizeitangebot, ein WIR Gefühl und halt. Es ist nicht so steif, sondern sehr lebendig und spontan. All das zieht Menschen an. Nur so nehmen sie den dort vermittelten Glauben an und leben ihn tatsächlich auch.

Aber warum ist das in Deutschland nicht so? Ist es unsere Paragraphentreue? Ich denke nicht, viel mehr liegt das Problem beim Geld. Nein, es ist nicht zu wenig vorhanden, ganz im Gegenteil, Deutsche Kirchen bekommen neben der Kirchensteuer noch Reparaturzahlungen aus den Zeiten von Napoleon und weitere Staatliche Förderungen. Es geht ihnen finanziell gut. Warum sollte also ein bewährtes Modell geändert werden, wenn keine Notwendigkeit besteht. Und so wird sich die Kirche in Deutschland weiterhin uninteressant bleiben, bis ihr irgendwann der Geldhahn abgedreht wird.
Eigentlich sollte ich als Atheist dankbar sein, dass die Kirche so viel Geld in den Rachen geschmissen bekommt vom Staat. Fördert es den Atheismus & Konsorten besser als es jede Aufklärungskampagne je könnte.

Welch Ironie, dass gerade die überzeugten Atheisten in Deutschland genau diese Steuern abschaffen wollen.

Dies & Das

Landesparteitag der Piraten
Der „LPTSH122“ war  im Großen und Ganzen ein erfolgreicher Tag.  Auch wenn nicht alle Ämter neu gewählt wurden.
Mir hat es auf jeden Fall Spaß gemacht und ich war danach auch ein paar mal im NDR Bericht über den LPT zu sehen.

Sommerhaus
Ich war eine Woche auf Rømø – wir hatten leider kein großes Glück mit dem Wetter. Aber es hat immerhin nicht durchgehend geregnet. So waren ein kurzer Strand besuch und ein Ausritt durch den Wald die Highlights außerhalb des Sommerhauses.
Das Sommerhaus selbst hatte im Garten ein Trampolin auf dem mich meine kleinen Schwestern ganz schön alt aussehen haben lassen.
Außerdem habe ich bewiesen, dass man sich auch als Veganer eine Woche nur von Schokoladen Aufstrich ernähren kann.
Okay, vielleicht saß ich im Sommerhaus auch hin und wieder vor meinem Notebook.

sommerhaus 06 2012

WG
Nach dem Urlaub kam ich zurück in die WG und, was soll ich sagen, es war ziemlich leer.
Mein Mitbewohner ist mehr oder weniger ausgezogen und da ihn 80% der Gemeinschaftsausstattung gehörten musste ich die Tage danach einige lebenswichtige Geräte nachkaufen.
Da er die Wohnung aber noch „offiziell“ hat, bin ich auf jeden Fall diesen Monat sehr alleine in der WG.

Ruhe

ruhe_april11Ich liege im Gras auf einer Lichtung im Wald und die Sonne scheint mir ins Gesicht. Früher habe ich das öfter gemacht. Ich bin einfach raus gelaufen, irgendwo hin, um mich dann ins Gras zu legen um mich ein wenig zu sonnen und zu entspannen.
Normalerweise bin nicht gerne in der Sonne, viel zu warm. Außerdem halte ich nicht viel vom bräunen. Ich bin lieber blass.
Aber hier im Gras ist es was anderes. Die Pflanzen und Bäume um mich haben die verschiedensten grün Töne,  der Himmel ist blau. Ein leichter angenehmer Wind bläst, die Bäume rascheln im Wind, Vögel singen und einige Insekten um mich surren laut. In der Ferne ist eine Straße zu hören, ganz leise. Keine Menschenseele weit und breit zu sehen.

Diese Ruhe. Einfach schön.

Neuer Laptop & Bildschirm

HP Elitebook

Vor kurzen habe ich mir ein neues Notebook gekauft, ein HP Elitebook 8540w, ja es musste unbedingt eins mit Docking Station sein. Diese habe ich natürlich auch mit 2 Monitoren (Einen habe ich schon seit meinem Umzug letzten Sommer im Einsatz) in Verwendung.
Bis jetzt bin ich mit der Investition sehr zufrieden. :)

Die nächste Zeit wird jetzt aber wieder gespart.