Spectaculum 2013

spectaculum 2013

Und wieder ein Jahr ging es auf das Mittelalterlich Phantasie Spectaculum in Hohenweststedt. Dieses Mal war ich gemeinsam mit meinem Bruder direkt am ersten Besuchstag dort und habe nicht wie sonst immer gezeltet. Der Grund dafür war das bescheidene Wetter, welches überraschenderweise fast trocken blieb, als wir auf dem Gelände waren. Trotzdem aber sehr kalt war und meine etwas angeschlagene Gesundheit wollte ich auch nicht überstrapazieren.

Nachdem wir den Mittelaltermarkt umrundet hatten, schauten wir uns unter anderem Saor Patrol, Faun und Cobblestone an und saßen noch mit Freunden von mir zusammen, die auch auf dem MPS waren.

Wacken 2012

wacken 2012

Auch dieses Jahr ging es wieder nach Wacken…

Dienstag

Früh am Morgen begann das Abenteuer. Nach ca. 2 Stunden Autofahrt kamen wir in dem kleinen Dörfchen Wacken an und fuhren auf das Festival Gelände. Dort wartete dann schon eine lange Schlange. Wir rollten langsam auf das Festivalgelände und wurden dann auf das Campingfeld P geleitet.

P ist direkt am Festival Gelände und wir waren ganz vorne, keine Bühne ist weiter als 5 Minuten entfernt gewesen. Natürlich laufen dort auch am meisten Menschen vorbei, allerdings lag unser Zeltplatz genau zwischen den Straßen, sodass bei uns auch niemand durch das Camp stolperte. Eine extrem coole Lage.

Wir machten uns an den Zeltaufbau. Inzwischen bin ich routiniert beim Aufbau meines Zeltes, es ging also relativ schnell. Anschließend bauten wir noch 2 Pavillons auf. Dann war das Camp aufgebaut. Nachher folgten noch einige Freunde, sodass wir letztendlich etwa 15 Personen im Camp waren.

Während des ganzen Tages war es trocken und die Sonne ließ sich auch ab und zu blicken, es war weder zu heiß noch zu nass (Der Boden war schon aufgeweicht, viel Wasser hätte er nicht mehr abgekonnt).

In Wacken ist es bei unserem Camp Tradition, dass man sich am ersten Tag viel trinkt. Es gab also Bier in rohen Mengen. Abgeschossen habe ich mich mal wieder nicht. Angetrunken beschreibt meinen Zustand wohl am Besten. Ich besuchte an diesen Abend auch kurz meine Festival Bekanntschaften vom Rockharz.
Anschließend ließ ich den Tag in meinem Camp ausklingen.

Mittwoch

Ich traf mich hauptsächlich mit Bekannten. Unter anderem eine Internetbekanntschaft, Eine Freundin meiner Schwester, die ich Jahre nicht mehr gesehen habe und einen Schulkollegen.
Außerdem trug ich mein „My little Pony“ Fan T-Shirt und wurde auch einige Male darauf angesprochen.

Das Wetter war relativ Sonnenlastig und bisher einwandfrei.
Am Abend habe ich dann noch die Bands, die an der Wackinger Bühne spielten gesehen.

Gesehen: Russkaja, Saor Patrol, Vogelfrey, Santiano

Donnerstag

Am Donnerstag wurde ich von der Hauptbühne geweckt. Der Bass vom Soundcheck war so laut, dass die meisten aus unserem Camp davon wach wurden (teilweise trotz Ohrstöpsel).

Der Tag verging relativ schnell und mein erstes Handyakku gab den Geist auf (das Netz war sowieso fast immer überlastet). Ich sah hier und da mal Bands, habe aber die Zeit hauptsächlich im Camp verbracht. Das Wetter war an diesem Tag auch noch sehr freundlich.

Bei Vollbeat bin ich irgendwie von der Mitte aus in die wilde Menschenmenge geraten und bis zur dritten Reihe durchgerutscht. Das Gedränge dort war aber ziemlich heftig. Ich wich recht bald an die Seite aus, war aber auch noch sehr weit vorne. Dort war weniger Gedränge und man konnte an einer Stelle stehen bleiben. Nach dem Konzert war ich dann auch am Ende.

Gesehen: Dead By April, Sepultura, Vogelfrey, Vollbeat

Freitag

Am Vormittag besuchte ich einen Arbeitskollegen und lud mein Handyakku wieder etwas auf.  Später, als ich gerade bei der Vorstellung von Kamelot war, fing es an zu regnen.  Erst ein wenig, dann immer mehr. Ab der Mitte des Konzertes musste ich dann abbrechen, da der Regen zu hart wurde. Ich rannte zum Zeltplatz und als ich ankam war ich durch und durch nass. Ich wartete das Unwetter im Zelt ab. Anschließend war das gesamte Festivalgelände eine einziges Schlammloch. Unser Camp ist zum Glück nicht abgesoffen, nur zwei Zelte hatten kleine Sturmschäden.
Allerdings war ohne gutes Schuhwerk kein durchkommen mehr auf dem Festival Gelände, da überall Pfützen und riesige Mengen losgetretener Schlamm waren. Die Bands die spielten interessierte das natürlich wenig und sie motivierten die Fans weiterhin zum mitspringen, dass der Schlamm nur so flog.

Gesehen: Oomph, Kamelot (halb), Broilers, Boss Hoss, Hammerfall, Leaves Eyes (halb), In Flames, In Extremo (halb)

Samstag

Die Schlammschlacht ging weiter. Mein körperlicher Verschleiß erreichte seinen Höhepunkt. Nicht nur, dass die Körperhygiene im Keller war (da ich zu wenig T-Shirts dabei hatte, musste ich getragenes wiederverwenden) und der Schlamm bis zu den Kien ging, nein auch meine Füße wollten nicht mehr stehen. Sich Konzerte angucken war allein schon wegen den Schlamm ein Kraftakt und ich war eigentlich Donnerstag schon total geschafft. Die kurzen Nächte im Zelt taten ihr übriges. Zwischenzeitlich war ich sogar zum jammern zu schwach. Kraftlos in den Stuhl versunken wartete ich eigentlich nur auf das nächste Konzert zu dem ich mich schleppen wollte. Hatte ich doch den Plan am 23. Wacken genau 23 Bands zu sehen. Irgendwie zog ich das auch durch. Baute nebenbei noch mein Zelt ab (wie die meisten) und schaute den anderen zu wie sie die Reste auf dem Campingplatz fledderten. Meine Fahrgelegenheit hatte den Plan direkt nach Amon Amarth aufzubrechen, da es auch nicht ganz einfach war heile wieder vom Platz herunter zu kommen und bevor alles um Wacken total verstopft, wollten wir mit die ersten sein.

Der Plan ging auf. Zum Teil. Wir fuhren uns relativ schnell fest, da wir beide keine Ahnung hatten, wie man sich auf schlammigen Boden mit einem Auto verhält. Nachdem uns ein großer genervter Trecker aus dem Dreck zog und wir den Schock überwunden hatten ging es dann Richtung Heimat. Pünktlich beim Verlassen des Zeltplatzes brach dann der nächste Sturm los.

Gesehen: Santiano, Paradise Lost, Weto, Six Feed Under, Megaherz, Ingrimm, Amon Amarth

Zusammengefasst: Es war extrem dreckig und verdammt cool. Allein wegen den ganzen Menschen, die ich dort treffe, lohnt es sich nach Wacken zu fahren.  Sonntagnacht habe ich auch auf der völlig überlasteten Metaltix.de Seite verbracht und das XMas Ticket für nächstes Jahr bestellt.

Rockharz 2012

rockharz 2012
 Mittwoch. Wir saßen im Auto, hatten eine stundenlange Fahrt hinter uns, wir starteten bei bewölktem Wetter, fuhren durch ziemlich harte Schauer und kamen im strahlenden Sonnenschein in die Schlange vor dem Campingplatz. Laut Wetterbericht war die Gefahr, dass dieses Festival ins Wasser fällt, ziemlich groß. Egal. Als wir dann in der dreispurigen Schlange vor dem Campingplatz langsam nach vorne rollten, war ich daher ganz froh, dass die Sonne schien. So froh, dass ich mich direkt mit viel zu viel Sonnencreme gegen Sonnenbrand abgesichert habe.
Ich telefonierte, um die anderen, die in unser Camp sollten, zu finden. Ich ging davon aus, dass sie vor uns in der Schlange waren, letztendlich fand ich sie ein Stück hinter uns.  Als wir endlich auf dem Campingplatz auf einer größeren freien Fläche standen und uns alle gefunden hatten, wurde sich kurz vorgestellt (ich kannte eigentlich nur 2 Personen) und dann zusammen aufgebaut.
Inzwischen waren Wolken aufgezogen und es wurde wieder frischer und dann Regen.
Das Meiste in unserem Camp stand immerhin schon als es anfing. Nach einigen Schauern war das Wetter dann wieder trocken. Ich holte mir noch mein Bändchen und hörte bei einigen kleinen Vorbands rein, allerdings sagte mir davon keine zu. Danach gab es einen gemütlichen Abend.

Am Donnerstag besichtigten wir die „Teufelsmauer“ – gerade als wir von der Mauer wieder herunter kamen, fing es an zu gießen. Glücklicherweise konnten wir uns aber bei dieser „Mauer“ (Fels wäre hier viel treffender) unterstellen und blieben trocken. Da die Meisten, die hier unterstanden, gut angetrunken waren und auch immer fleißig weiter tranken, war die Stimmung unter dieser Mauer ziemlich lustig – richtige Festival Atmosphäre.
Der Nachmittag gestaltete sich stürmisch, zwischendurch gab es kurz ziemlich harte Böen und eine Unwetterwarnung.
Der Pavillon war dem Wind nicht gewachsen und gab nach. Mein Zelt sicherte ich danach zusätzlich. (Als ich sah wie sehr sich mein Zelt im Wind verbog, wurde ich irgendwie leicht panisch).
Pünktlich zum Abend, als ich die ersten Bands sehen wollte, riss der Himmel dann auf und die Sonne sorgte für einen schönen Abend. Jede Band schrieb es dann natürlich ihrer guten Musik zu, dass die Sonne jetzt da war.
Spät Abends gab es dann noch eine Überraschung, als kurz beide Stromgeneratoren ausfielen und die beiden großen Bühnen im Dunkeln standen.
Gesehen habe ich am Donnerstag: Tanzwut, Pain (zur Hälfte), Oomph! (aus Nostalgiegründen), Sepultra, Hatebreed (bis zum Stromausfall) & zum Schluss Rage.

Am Freitag besuchten wir dann kurz das Dorf um uns ein paar Lebensmittel zu besorgen und  bauten danach einen alternativ Pavillon zwischen den Autos auf mithilfe einer Plane und genug Heringen und Bändern. Der alte Pavillon wurde dazu noch mithilfe von Panzertape wieder aufgebaut. Da hier und da eine Stange fehlte, war er alledings etwa ein Meter tiefer und man konnte gerade drunter sitzen,  deswegen saßen wir meistens zwischen den Autos. Obwohl es bewölkt war und ab und zu regnete blieb ich bei allen Bands, die ich guckte trocken.  Besonders Asp & Blind Guardian waren an diesem Abend die Highlights.
Gesehen habe ich am Freitag: Coppelius, Epica, Asp, Blind Guardian & Deathstars (zur Hälfte).

Irgendwann am Samstag verselbständigte sich dann auch die Plane zwischen die Autos. Das war jetzt aber eh ziemlich egal. Ich war an diesem Tag sowieso mit den Bands beschäftigt und verbrachte nicht viel Zeit im Camp.  Ich wurde dieses mal auch bei 2 Bands etwas nass, was aber nicht weiter schlimm war. Das Wetter lies sich aber aushalten. Allerdings war der Platz  inzwischen ziemlich unbegehbar. Wie gut das meine Festivalschuhe ziemlich guten Halt haben.
Das Highlight war an diesem Abend eindeutig Amon Amarth!
Ich wurde sogar von jemanden, den ich in Hamburg bei einer Schulung kennengelernt habe wiedererkannt, allerdings war ich beim letzten Konzert so müde, dass ich ziemlich perplex bei dem kurzen Gespräch war.

Gesehen habe ich am Samstag: Gernotshagen, Betontod, Deadlock, Tyr (zur Hälfte), Freedom Call, Lacuna Coil, Arch Enemy, Knorkator (schräg von der Seite), Amon Amarth und schließlich Moonsorrow (zur Hälfte) .

Noch zum Festival anzumerken ist, dass ich es mit dem Alkohol wieder nicht hinbekommen habe, und fast durchgehend nüchtern war, außerdem klappt das mit der veganen Ernährung auf Festivals erschreckend gut. :D
In 2 Wochen ist dann auch schon wieder Wacken…

Spectaculum 2012

spectaculum 2012

Dieses Jahr ging es natürlich wieder auf das Mittelalterlich Phantasie Spectaculum in Hohenwesstedt. Wir waren in etwa die selbe Kerntruppe wie letztes Jahr. Einen Tag vorher bauten wir unsere Zelte auf und saßen bis in den späten Abend zusammen.

Am nächsten Tag ging ich dann mit den anderen auf das Festivalgelände.  Ich schaute mir da „Das Niveau“, „Saor Patrol“, Ignis Fatuu (mein persönliches Highlight) und Saltatio Mortis (aus Gruppenzwang Gründen). Am Rand bekam ich noch ein paar andere Bands mit, wie zum Beispiel „Versengold“.

Natürlich bin ich auch ein bisschen über die Märkte gebummelt. Gekauft habe ich mir aber nur etwas zu essen und zwar Falafel. Die waren aber ziemlich gut (& vegan).

Zum Abend hin, gewitterte es dann und ich geriet auch in eine schauer. Mein Zelt ist aber zum Glück ziemlich wasserfest. Am Sonntagvormittag bin ich dann wieder aufgebrochen.

Alles in allem war es wiedereinmal echt cool, besonders durch die Truppe, mit der ich los war. Nur der erhöhte Eintrittspreis hatte einen bitteren Nachgeschmack. Deshalb war ich insgesamt auch nur am Samstag auf dem Festivalgelände

Spectaculum #2

spectaculum_hh

Letztes Wochenende war ich auf dem Spectaculum in Hamburg. Dieses Mal war ich allerdings in Begleitung meiner Schwester auf dem Festival. Es gab wieder jede Menge zu sehen. Markt, Schaukämpfe und natürlich Musik. Neben Metusa und Saltatio Mortis habe ich in Hamburg auch Feuerschwanz gesehen.

Das Spectaculum erschien mir übrigens wesentlich voller, als das in Hohenweststedt.

Wacken 2011

Eigentlich wollte ich diesen Sommer ja auf das Amphi Festival in Köln fahren. Leider hatte ich das Ganze mit einer Internetbekanntschaft geplant, die leider kurz vor Beginn abgesagt hatte.  Auf seiner Geburtstagsfeier erwähnte dann ein Freund von mir, dass er ein Jahr davor sehr kurzfristig seine Wacken Tour organisiert hatte und das er mich dieses Jahr auch mitnehmen würde, wenn sich die Gelegenheit ergeben würde.

Also machte ich mich auf in die Weiten des Internets und fand sogar im Wacken Forum einen Verkäufer der seine Karten kurzfristig zum Originalpreis loswerden wollte, eine Woche bevor das Festival begann. Allerdings wollte er seine zwei Karten nur zusammen verkaufen – Egal, so etwas wird man immer los, also beide gekauft –  Der Brief mit dem Tickets kam tatsächlich an und die Karten waren auch echt. Das zweite Ticket bin ich dann auch gleich losgeworden.

Ein Zelt, (vegane) Stahlkappenschuhe und Schalldämpfer für die Ohren habe ich auch noch innerhalb einer Woche aus dem Internet bekommen.
Bis auf die Ohropax Ohrstöpsel aus Bienenwachs habe ich mich in Wacken auch durchgehend Vegan gelebt.

Das Festival an sich war der Wahnsinn. Die Truppe mit der ich los war, war total nett und super lustig. Die Bands live zu sehen war ein unvergessliches Erlebnis. Die Menschen, die Dixi Klos und das ganze Feeling drum herum muss man auch mal erlebt haben.

Live gesehen habe ich übrigens Russkaja (2x), Blind Guardian, Van Canto, Rabenschrey, Deadlock, Sirenia, Apocalyptica und Knorkator.
Nebenbei immer wieder noch andere Bands am Rande wie z.B.: Airbourne, Avantasia, Reliquiae […]

Nächstes Jahr ist Wacken also wieder ein Pflichtereignis für mich, ein X-Mas Ticket habe ich sogar schon bestellt.

Spectaculum

spectaculum2011zeltDieses Wochenende war ich auf meinen ersten Festival – dem Spectaculum.

Auf diesem Mittelalterfestival gab es jede Menge zu sehen. Viele Stände mit (Mittelalter-) Kleidung, Schmuck, Schwertern und anderen mittelalterlichen Gegenständen. Natürlich gab es auch jede Menge für das leibliche Wohl.
Zwischendurch liefen dann noch einige sehr seltsame Gestalten durch den Markt.

Auch einige Bands spielten auf dem Festival. Ich habe „Saltatio Mortis“ und „Metusa“ gesehen (Und schon wieder ein „erstes Mal“, das erste Mal eine Band live gesehen). Ich musste allerdings feststellen, dass es mir direkt neben einem Lautsprecher doch etwas zu laut ist, wobei dafür Bands so nah zu sehen eine gute Entschädigung ist.

So nebenbei gab es noch ganz andere sehr coole Shows, zb. ein „Feuerspektakel.

Ich hatte das alte „Familienzelt“ zum zelten dabei, was leider (wie ich beim Aufbauen feststellen musste) nicht mehr ganz komplett war. Für zwei Nächte hat es aber doch irgendwie gehalten. Für das nächste Festival steht dann aber ein neues Zelt an.

Das Festival war auf jeden Fall ein riesen Erfolg und ich will nächstes Jahr definitiv wieder hin.
So nebenbei war es eine super Vorbereitung auf das „Amphi Festival“ nächsten Monat (Da kommt noch was auf mich zu…).