Sabaton 2015

Am Valentinstag ging es für mich mit einem Kumpel zum Sabaton Konzert der aktuellen Tour „Heroes On Tour“ in der Sporthalle Hamburg. Die Anfahrt war unkompliziert, da es auf dem Parkplatz vor der Sporthalle sogar mehr als genug Plätze gab. Wir haben nachher sogar sehr nah am Eingang parken können.Sabaton 2015

Als Vorband spielten erst Battle Beast und anschließend Delain.
Battle Beast spielte Heavy Metal Songs und war ganz nett anzuhören, Delain mit ihrem Symphonic Metal Songs war mir gefühlt etwas zu ruhig für eine Vorband von Sabaton.

Anschließend startete dann der Hauptakt des Abends, Sabaton. Auch wenn ich Sabaton so nicht so oft höre, muss ich sagen, dass mich ihre Live Show jedes Mal aufs Neue wieder begeistert. Weiterlesen

Die Ärzte – Das Comeback ist noch nicht vorbei

dascomebackistnochnichtvorbei

Das erste Konzert der neuen Tour fand in Flensburg statt. Eine Gelegenheit, die ich mir nicht entgehen lassen konnte. Es gab keine Vorgruppe und die Ärzte fingen mit ihrem Auftritt um ca. 20.15 an. Die Ärzte haben mal wieder eine super coole Show gemacht und es hat richtig Spaß gebracht, den Jungs zu zuschauen.  Ich stand etwas seitlich relativ weit vorne und hatte einen super Blick auf die Bühne. Um etwas nach 23 Uhr war es leider auch schon vorbei. Da es das erste Konzert der neuen Tour ist, gab es vorher keine Setlist. Deshalb habe ich die Songs einfach mal mit geschrieben.

Setlist:

  • Wie es geht
  • 2000 Mädchen
  • Bettmagnet
  • Hip Hip Hurra
  • Tamagotchi
  • Lasse reden
  • ist das noch Punkrock?
  • Geld
  • Buddy Holly’s Brille
  • Dos Corazones (nicht sicher) 
  • Bella die geile Sau (live erfunden)
  • Deine Schuld
  • Scheint die Sonne auch für Nazis?
  • Perfekt
  • Waldspaziergang mit Folgen
  • Westerland
  • Lied vom Scheitern
  • Heulerei
  • Friedenspanzer
  • Sohn der Leere
  • 1/2 Lovesong
  • zeiDverschwÄndung
  • Nie wieder Krieg, nie wieder Las Vegas!
  • Fiasko
  • Ignorama
  • Schrei nach Liebe
  • Unrockbar

Erste Zugabe:

  • Mach die Augen Zu
  • ist das alles?
  • TCR

Zweite Zugabe:

  • Der Graf
  • Rebell
  • Junge

Dritte Zugabe

  • Himmelblau
  • zu Spät

Das Konzert hat den Auftritt von letztem Jahr in Kiel eindeutig getoppt.

Swedish Empire Tour 2012

eluveitie live

Am Samstag war ich mit Freunden in in der Großen Freiheit in Hamburg zu einem Konzert von der aktuellen Tour von Sabaton.

Es spielten an diesem Abend Eluveitie und Wisdom als Vorbands. Da das Konzert sehr pünktlich begann und wir spät dran waren, bekamen wir nur das letzte Lied von Wisdom mit, was aber auch nicht weiter schlimm war.
Unser Fahrer hatte ein paar Probleme mit dem Verkehr und den Straßen in Hamburg. Das führte dazu, dass wir einige Male nicht die Straße nahmen, die wir hätten nehmen sollen. Schließlich fanden wir dann doch einen Parkplatz. Wir mussten dann allerdings 20 Minuten zur Großen Freiheit laufen. Was zu einer leicht verspäteten Ankunft führte.

Wir kamen dann während Wisdom an, und hörten die letzten beiden Lieder der Band, deswegen kann ich zu dieser Band nicht viel sagen.
Dann begann Eluveitie mit ihrem Konzert. Es ging etwa eine Dreiviertelstunde und war ziemlich cool. Es wurde hauptsächlich vom neuen Album gespielt. Ich war eigentlich hauptsächlich wegen Eluveitie da, da ich diese Band lieber höre als Sabaton. Deswegen dachte ich, dass Sabaton den Auftritt von Eluveitie gar nicht toppen konnte. Ein Irrtum.

Kurz nach 8 begannen Sabaton dann mit ihrem Konzert. Sie spielten dieses mal ohne einen Keyboarder. Warum sie keinen hatten, haben sie nicht erwähnt, vermutlich noch ein paar Nachwirkungen davon, dass Sabaton sich vor einer Weile komplett neu formiert hat oder der Keyboarder war einfach krank. Aber das tat dem Konzert keinen Abbruch, der Frontsänger hat gleich von Anfang an eine sehr gute Show auf der Bühne gemacht und es ordentlich krachen lassen (an dieser Stelle war ich sehr froh, dass ich Ohrstöpsel dabei hatte, alles andere hätte mich wieder viel Hörleistung gekostet).
Statt „Sabaton, Sabaton“ wurde dann „Noch ein Bier, noch ein Bier“ vom Publikum gebrüllt. Der Frontsänger machte da natürlich mit, trank das Bier aber nicht selbst, sondern gab es dem Publikum und stoppte die Zeit, die gebraucht wurde, um das Bier auszutrinken. Wir haben es leider nicht geschafft Stuttgart zu schlagen. Trotzdem haben diese und einige andere Aktionen kombiniert mit guten Gags zwischen den Liedern verdammt gute Laune gemacht.

Irgendwann nach 22 Uhr war das Konzert schließlich zu Ende. Nachdem ich mich mit meinen Freunden im üblichen Gedränge nach draußen gekämpft hatte, begannen wir den Heimweg.
Alles in allem also ein sehr gelungender Abend. Das Ticket war sein Geld also absolut wert. Deshalb werde ich mir Sabaton vermutlich auch in Wacken 2013 wieder ansehen.

Tomahawk Player

Vor einer Weile stieß ich im Internet auf einen ganz neuartigen Player.
Er nennt sich Tomahawk und legt sehr viel Wert auf die „soziale Komponente“ beim Musikhören.

Dass er Open Source und Plattformunabhängig ist, ist natürlich gleich ein Pluspunkt. Die besondere Gabe des Players ist, dass er Musik aus dem Internet, von den verschiedensten Quellen, wiedergeben kann. Soundcloud und Youtube z.B. oder aus der Musiksammlung eines Kumpels. Man kann auch Erweiterungen für eigene Quellen wie z.B.: der Musikdienst vom Sozialen Netzwerk  vkontakte selber ergänzen. Wenn man sich über GoogleTalk oder Jabber mit Freunden verbindet, kann man sehen, was diese geraden hören oder ihre Musiksammlung durchblättern (vorausgesetzt diese sind online).
Der Player kann nach Last.fm scrobbeln, zeigt Informationen zu jedem Künstler an und setzt auch sonst voll auf eine gut getaggte Musiksammlung. Schlecht ist allerdings, dass er ungetaggte Lieder gar nicht erst in die Mediathek aufnimmt, geschweige dann abspielt. Ich habe es außerdem noch nicht geschafft, den Player mit einer *.mp3 Datei zu verknüpfen. Auch Drag & Drop von außerhalb des Players funktioniert nicht. Musik muss ich immer über die Mediathek des Players öffnen.

tomahawk

Bei Playlisten setzt der Player auf ein Open Source Format. Normale Playlisten kann man zum Beispiel mit dem VLC Media Player umspeichern und so auch bei Tomahawk nutzen. Der Player läd aus den Playlisten nur die Songinformationen und sucht sie sich dann selber aus seiner Mediathek. Da er keinen Speicherplatz für den Song voraussetzt, hat das natürlich die Folge, dass man Playlisten nur von Tomahawk zu Tomahawk exportieren kann, dafür reicht dann aber auch nur die Playlist, bzw. ein Klick zum Kopieren der Playlist aus der Mediathek des Kumpels.

Zurzeit verwende ich den Windows Media Player von Windows 7. Dieser ist mit der Größe meiner Musiksammlung überfordert. Dieses Problem hat Tomahawk nicht. Mit ca. 17.000 Songs läuft das Suchen und durchscrollen einwandfrei.

Auch die Mediahotkeys meiner Tastatur werden von Tomahawk erkannt. Der Player minimiert sich beim schließen in den Tray und spielt weiter und es kann etwas umständlich über Rechtsklick das Lied weiter geschaltet werden o.ä.
Weitere Komfortfunktionen wie das Öffnen des Speicherpfades oder das Syncronisieren mit einem mobilen Gerät, oder das Kopieren der Musik von einem Kumpel oder der Quelle unterstützt Tomahawk nicht.
Alles in allen finde ich die Usabillity gelegentlich etwas frickelig und gewöhnungsbedürftig. Dafür ist das Optionsmenü sehr übersichtlich.

Dieser Player hat viel Potential, allerdings fehlen ihm auch ein paar Basics. Aktuell habe ich auch noch nicht herausgefunden, wie man diese nachrüstet. Hin und wieder zickt er auch aus mir unerklärlichen Gründen.
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob er in der Lage ist meinen bisherigen Player im Alltag zu ersetzen, dafür muss ich ihn einfach noch etwas testen. Aber ich werde die Entwicklung dieses Players weiterhin gespannt verfolgen.

Wer es ausprobieren möchte: http://www.tomahawk-player.org/

Das Ende ist noch nicht vorbei

Die Ärzte - Das Ende ist noch nicht vorbei

Spontan bekam ich von einem Klassenkameraden die Chance, ihn auf ein Ärzte Konzert in Kiel zu begleiten. Da sagt man nicht nein.  Nachdem wir viel zu früh da waren liefen wir noch etwas planlos durch die Gegend, bis wir ein paar andere Bekannte trafen.  Nachdem wir uns beim Einlass durchgekämpft hatten, suchten wir uns einen Stehplatz relativ weit vorne.

Nachdem wir dann noch lange warteten, bis die Halle komplett voll war, ging es um 20.15 etwa los.

Es ist bisher mein erstes Ärzte Konzert gewesen und es war richtig Geil! :D
Die Jungs haben eine richtig coole Show geboten und obwohl ich nur nebenbei Ärzte Fan bin und nur das letzte Album und die bekannten Lieder der Band kenne,  kannte ich doch die meisten der gespielten Lieder.  Die erste Zeit stand ich sogar in der zweiten Reihe (was ein gedränge). Nachher habe ich denn das letzte Stück des Konzertes von etwas weiter hinten genossen. Es hat sich aber auf jeden Fall gelohnt!

Leider waren meine Ohrstöpsel nicht in meiner Tasche als ich sie brauchte, deshalb hat mich der Abend wohl einiges an Hörleistung gekostet…

Musik mal anders

Wie ihr euch sicher alle denken könnt, bin ich kein großer Chart-Hörer. Normalerweise höre ich ja eher Rock/Metal – irgendwas. Nun bin ich ja seit geraumer Zeit ein Bronie. Die Fangemeinde hier ist mindestens genauso interessant wie die Serie an sich. Es ist ziemlich unglaublich was dort alles geschaffen wird. Videos, Spiele, Bilder und eben auch Musik. Musik in allen Ausprägungen von Pop über 8bit bis Heavy Metal. Es ist alles vertreten.

Viele der  Lieder gibt es gratis zu downloaden oder man kann dafür einen freiwilligen Betrag zu geben. Das finde ich persönlich ziemlich genial, bzw. kenne ich sonst von keiner Band.

Meine persönlichen Lieblinge will ich euch heute mal vorstellen:

Das erste Lied, was ich in diese Richtung gehört habe war von Not A Clever Pony – For the new Lunar Republic. Ich finde es sehr rhythmisch und entspannend. Ich kann bei dem Lied einfach wahnsinnig gut loslassen.
Dann wäre da noch Ken Ashcorp – 20 Percent Cooler– das Lied hat einfach was, auch wenn es so gar nicht in das passt, was ich normalerweise so höre – Hier ist es einfach gut.
Genauso Nightmare Night von WoodenToaster und Mic The Microphone (2 ganz große im Bronie Musikbusiness). Rap höre ich eigentlich gar nicht, auch nicht bei guten Texten.  Dieses Lied ist da die einzige Ausnahme – warum auch immer, ich finde es toll.
Von „Want it, need it“ höre ich 2 Remixe, einmal den von MIU ( ihre Stimme geht einfach unter die Haut ) und dann noch das Orchestral Rock Cover (Ich habe einen kleinen Faible für Instrumentale Musik).
Es gibt auch, wie soll man es nennen? PonyCore – Mein Favorit hier ist  Gildas Fight Theme.
Das nur mal als kleine Auswahl.

In den PMV’s (Ich habe gelernt: PMV steht für Pony Music Video) entdecke ich auch immer wieder einige „Perlen“.  Ein bisschen weiter unter diesem Artikel könnt ihr auch eins entdecken. =P Allerdings gibt es da öfters Ausfälle weil sich die GEMA und Youtube immer noch nicht vertragen haben.

Wer braucht den schon Chart Musik, wenn es hier soo viel gute unbekannte  Musik gibt?

Musiksammlung aufräumen

musik aufräumenEs gibt Menschen, die sammeln alles Mögliche und können nichts wegschmeißen. Ich gehöre nicht dazu, nicht ganz, seit dem ich einen PC habe sammle ich alles an Musik was ich so in die Finger kriegen kann und lösche da auch nur sehr ungern Musik raus (Man könnte sie ja evtl. später mal mögen – wäre nicht das erste Mal das sich mein Musikgeschmack verändert). So haben sich im Laufe der Zeit 140 GB Musik (+ 10GB Hörbücher und Soundtracks) gesammelt, da ich sie nicht so von heute auf morgen bekommen habe, ist die Sammlung nicht sehr Einheitlich. WMA, MP3, M4A, Flac usw.
Die Ordner Strukturen sind dadurch auch teils sehr unterschiedlich (Ab und zu ist auch ein Lied völlig falsch eingeordnet). Die ID3 Tags sind immerhin fast alle richtig gesetzt.
Allerdings nervte dieses leichte durcheinander schon ein wenig. Besonders da mein Handy, was ich auch viel als MP3 Player nutze, sich mit einigen Formaten (WMA > 1000 kbps) etwas anstellt.
Es ist ja nicht so, dass ich früher schon versucht hab da etwas aufzuräumen, allerdings hat das nur mäßig geklappt. Diese ganzen Ordner und Dateien einzeln umzubenennen und zu verschieben ist einfach zu viel Arbeit.

Deswegen habe ich es dieses Mal mit Hilfe neuester Technologie probiert.
Das ganze sah dann wie folgt aus:

Schritt 1: Ein Backup von der Musiksammlung anlegen (Für den Fall der Fälle).

Schritt 2: Gesamte Musiksammlung auf MP3 umstellen:
Das gestaltete sich gleich etwas Schwieriger. Erst einmal muss man alles finden was nicht MP3 ist. Mit Media Monkey ging das allerdings ganz gut. Nur eine „Ordner öffnen“ Funktion habe ich nicht gefunden. Danach habe ich die Musik mit dem Programm Format Factory ins MP3 Format umgewandelt.
Das klappte allerdings nicht bei den *.wma Dateien die mehr als 1000 kbps hatten.
Für diese habe ich dann Jodix’s Free WMA to MP3 Converter benötigt.
Das Ganze ist sehr Zeitaufwendig, da die ID3 Tags nicht immer übernommen werden.
Deshalb musste ich die einzelnen Alben mit Mp3Tag neu taggen.
Nachdem ich das aber alles erledigt hatte (Ich hatte zum Glück überwiegend MP3 Dateien in meiner Musiksammlung) ging es weiter zu

Schritt 3: Taggen
Ich hatte anscheinend auch noch unterschiedliche ID3 Tag Versionen in den einzelnen MP3 Dateien.
Deshalb habe ich bei allen MP3 Dateien „von Kuhjunge“ ins Kommentarfeld eingetragen. Dadurch wurden sie alle ins das gleiche Format umgeschrieben (Mp3Tag ist wirklich ein praktischer Helfer).
Dann hatte ich noch das Problem das viele Cover der Alben nur als Folder.jpg im Musikverzeichnis gespeichert waren. Ich habe mir dafür in Mp3Tag eine Aktion erstellt, die im jeden Verzeichnis die Bilder raus sucht und in die Datei schreibt (Das ganze dauert dann wirklich Stunden aber immerhin automatisiert). Mit MediaMonkey habe ich dann nur noch überprüft ob auch wirklich alle Dateien die wichtigsten Tags besitzen, damit sie auch ja alle bei Last.fm gescrobbelt werden. Viel wichtiger waren die Tags allerdings für die Neustrukturierung meiner Musiksammlung (Minimum: „Interpret“ „Albuminterpret“ & „Titel“).

Schritt 4: Sortieren
Der nächste Schritt war dann das automatische Sortieren mit Media Monkey.
Einfach die gesamte Musiksammlung markieren und per Rechtsklick mit „Automatisch einordnen“ sortieren.
So habe ich gleichzeitig viel doppelte Musik (Gleiches Album) gefunden, da die nicht kopiert werden konnte
(Da konnte ich mich dann tatsächlich von so manchem Album trennen).
Ich habe die Musik dann in einen ganz anderen Ordner kopiert. Media Monkey hat mir dann noch angeboten alle Dateien, die anscheinend zum Album gehören (zb. folder.jpg, Playlisten und was sonst noch im selben Ordner wie das Album war) mit zu kopieren. Daran hatte ich aber kein Interesse. Die verbliebenen Dateien (2 GB nicht Musik!) habe ich dann gelöscht. Zum Schluss habe ich dann noch überprüft ob die Musiksammlung das alles unbeschadet überstanden hat (Anzahl richtig, Alle Tags noch da, „Stich“- Hörproben). Der Windows Media Player hat dann beim neueinlesen der Musiksammlung, erst einmal sämtliche Cover.jpg wiederhergestellt.
Naja, muss ich jetzt mit Leben, solange ich den Windows Media Player noch benutze (Überlege mir da noch aktuell eine Alternative, da 140GB zu viel für die WMP Medienbibliothek ist).
Nach dem Aufräumen waren dann nur noch 127 GB Musik vorhanden. Hat also auch ein bisschen Platz geschaffen.
Das Ganze war sehr Zeitintensiv, da 23000 Dateien nicht innerhalb von 5 Minuten von einem Programm bearbeitet werden können, zu mindestens nicht auf meinem Laptop.
Verwendete Software: