Tagebuch Lübeck #5

MPS Öjendorf 2017

Dieses Jahr bin ich nach langer Zeit wieder zum MPS in Öjendorf gefahren. Für meine Freundin war der Besuch auf dem MPS ein erstes Mal. Dementsprechend haben wir am Anfang eine ausführliche Runde über den Markt gedreht und uns umgeschaut. Zwischendurch haben wir schon ein paar kleine Sitzpausen bei einigen kleineren Bandauftritten eingelegt. Später haben wir noch meine Schwester mit ihrem Freund und einem weiteren Freund getroffen.

Zum Nachmittag haben wir uns auf die Bandauftritte konzentriert. Unser Highlight war Versengold. Wir haben uns beide Auftritte der Band komplett angeschaut. Aber auch Mr. Hurley & Die Pulveraffen und Saor Patrol waren nicht schlecht. Zum Abend hin haben wir uns das Konzert von Saltatio Mortis zur Hälfte angeschaut. Danach war uns der Auftritt etwas zu eintönig. Wir haben noch bei Knasterbart reingeschaut. Allerdings hat uns die Band nicht richtig überzeugt. Wir sind dann noch etwas über das Gelände gewandert und haben uns hier und da noch etwas angeschaut, bevor wir den Heimweg antraten. Weiterlesen

Kuhjunge rettet die Welt

Heute möchte ich euch etwas dazu erzählen, wie ich versuche, mit wenig Aufwand, ein paar Menschenleben zu retten.

Blutspende:

Blut ist bis zum heutigen Tage noch nicht synthetisch herstellbar, weshalb man bei Blutkonserven auf Blutspenden angewiesen ist. Meine Eltern gehen gelegentlich BluPortemonnaiet spenden. Ich fand diese Idee als Kind cool und wollte damals unbedingt meine Blutgruppe wissen (Ich habe B Pos.). Deshalb habe ich, kurz nach dem ich 18 Jahre alt geworden bin, meine Mutter zum Blut spenden begleitet. Seit dem bin ich regelmäßig Blut spenden. Insgesamt habe ich bereits 13 mal Blut gespendet. Die Nadel ist zwar immer noch unangenehm, aber trotzdem ist es ein einfacher Weg etwas Gutes zu tun.

DKMS (Deutsche Knochenmarkspendedatei):

Ich bin bei der DKMS seit ein paar Jahren registriert. Deshalb kann es passieren, dass ich irgendwann von der DKMS Bescheid bekomme und Knochenmark spenden gehe, um ein Leben zu retten. Sollte es tatsächlich mal passieren, dass ich mit einer Knochenmarkspende ein Leben retten kann, würde mich das sehr freuen. Die Strapazen, die ich für eine Knochenmarkspende auf mich nehmen müsste, sind für mich in dem Moment, wo ich ein Leben retten kann, auch völlig egal. Laut Website sind diese auch eigentlich halb so wild.
So ein Eintrag beim DKMS ist übrigens keine Kunst, man kann sich kostenlos ein Kit bestellen. In diesem Kit ist ein Wattestäbchen, was man einmal richtig schön vollsabbern darf und dann wieder zurückschicken muss und schon ist man eingetragen.
Ich bin zudem einmal etwas genauer typisiert worden, weil es gar nicht so unwahrscheinlich ist, dass ich tatsächlich in meinem Leben einmal Knochenmark spenden darf. Deshalb wurde ich in einer Art Bereitschaftsliste aufgenommen. (Info: http://www.dkms.de/de/spender-werden)

Organspende:

Zu guter Letzt habe ich noch einen Organspenderausweis im Portemonnaie. Sollte ich tatsächlich einmal das Pech haben Hirntod diagnostiziert zu bekommen, möchte ich meinen Verwandten diese schwere Entscheidung abnehmen. Ich vertraue den Ärzten schon so weit, dass sie wissen, was sie tun. So kann ich wenigstens noch ein letztes mal ein paar Menschen das Leben wirklich vereinfachen oder vielleicht sogar retten.

Gerade ein DKMS Eintrag und ein Organspenderausweis sind sehr kleine Maßnahmen, die eines Tages einmal eine große Wirkung haben könnten und eigentlich jeder machen sollte. Einmal im Jahr Blutspenden bringt auch niemanden um.

Warum das Ganze? Vielleicht passiert es ja eines Tages, dass ich nicht so viel Glück im Leben habe und auf einmal eine Blutspende, Knochenmark Spende oder Organspende brauche um weiterleben zu dürfen. Und da ich hoffe, dass ich dann auch Hilfe bekomme, biete ich diese Hilfe jetzt anderen Menschen an.
Achja, wenn einer meiner Leser einen Tipp für mich hat, wie ich noch mit relativ wenig Aufwand viel erreichen kann, dann bin ich dafür offen. Einfach in die Kommentare damit. :)