Sommerurlaub Röm

Dieses Jahr ging es nicht nach Schweden, sondern zur kleinen Insel Röm (oder auch Rømø) in Dänemark. Am Strand von Röm habe ich viele Sommer meiner Kindheit verbracht. Deshalb wollte ich diese Insel meiner Freundin zeigen. Zusammen mit einem befreundeten Pärchen beschlossen wir also einen einwöchigen Campingurlaub, der am 2. August startete. Der Campingplatz war schnell gefunden und wir haben gleich ein nagelneues Zelt, welches wir uns von einiger Zeit gekauft hatten, aufgebaut. Kurz nachdem unser Zelt stand, kamen auch schon die anderen Beiden. Als deren Zelt auch aufgebaut war, machten wir direkt unseren ersten Ausflug an den Südstrand. Nach einem ausgefüllten Strandtag spielten wir abends noch ein paar Runden Uno.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich den Weg zum Südstrand nicht beim ersten Versuch gefunden habe. Das Schöne am Südstrand von Röm ist, dass er sehr groß und nicht so überfüllt wie Lakolk ist. Das liegt unter anderem auch daran, dass er deutlich unzugänglicher ist und man ans Wasser nur mit einem Geländewagen heranfahren kann. Da wir den Fiat Panda meiner Freundin fuhren, mussten wir deutlich weiter weg vom Wasser parken und ein Stück laufen. Meine Freundin hatte aber schon beim Weg zum Parkbereich eine Riesenangst, dass sie sich gleich auf dem losen Sand festfährt. Am Strand hatten wir direkt das Glück, dass gerade Flut war und wir sofort eine Runde schwimmen gehen konnten.

Am Freitag besuchte uns meine Mutter. Sie brachte uns eine riesige Zucchini aus ihrem Garten mit. Mit ihr fuhren wir wieder an den Südstrand. Da meine Mutter einen Geländewagen hat, stiegen wir alle in ihren Wagen um und preschten damit durch den hohen Sand, bis wir direkt am Wasser mit dem Wagen ankamen und unseren zweiten Tag am Strand verbrachten. Abends machten meine Freundin und ich noch einen Spaziergang in der Nähe des Campingplatzes. Wir schauten uns eine kleine uralte Schule an, die leider gerade renoviert wurde und deshalb nicht begehbar war. Danach schlenderten wir weiter bis wir zum letzten erhaltenen Walfischknochenzaun von Röm kamen. Danach ging es zurück zum Campingplatz und wir spielten zusammen mit unseren Freunden noch „Sechs nimmt“. Weiterlesen

Tagebuch Lübeck #8

Nach langer Zeit gibt es heute mal wieder einen Blogeintrag. Irgendwie ist mir dann doch das Leben ein bisschen dazwischengekommen und dieser Blog ist unfreiwillig in eine Sommerpause gegangen. Jetzt habe ich aber wieder etwas Zeit gefunden, um an meinen Blogeinträgen zu schreiben.

Deshalb folgt jetzt eine kleine Zusammenfassung was in den letzten Monaten so passiert ist.

Frühlingsmarkt in Haithabu

Ostern habe ich wie geplant bei meiner Familie verbracht. Auf der Heimreise habe ich mir mit meiner Freundin Haithabu angesehen. Dort fand gerade ein Frühjahrsmarkt statt. Es war deshalb relativ voll in diesem kleinen Wikingerdorf Nachbau, was natürlich den Vorteil hatte, dass man fast in jedes Gebäude hinein konnte. Andererseits musste man sich aber durch die Menschenmassen schlängeln. Es gab auch einige Händler mit interessanten selbstgeschnitzten Wikingerutensilien. Nachdem wir dort einmal alles gesehen haben, ging es weiter zum Danewall auf dem wir einen langen Spaziergang machten bevor wir nach Hause fuhren.

Freilichtmuseum Molfsee

Lange schon wollte mich meine Freundin schon nach Molfsee entführen. Am 22. April ist es ihr endlich gelungen und wir hatten sogar Glück mit dem Wetter. Dort gab es jede Menge Gebäude aus den letzten Jahrhunderten aus verschiedenen Regionen Deutschlands zu sehen. Das Freilichtmuseum hat ein riesiges Gelände und diverse Gebiete, die thematisch bestimmten Regionen zugeordnet sind. Am besten gefiel mir dort allerdings auch die Heimat mit den Nordfriesischen Häusern. Vieles davon erinnerte mich zum Beispiel auch an das Haus meiner Uroma. Aber auch die großen Scheunen aus Ostholstein waren einen Blick wert. In der alten Meierei konnte ich anschließend auch sehen, wie früher kleinere Meiereien funktionierten. Am Ende des Ausfluges gab es dann aber ein kleines Desaster, denn das Auto meiner Freundin sprang nicht mehr an. Mithilfe eines Servicetechnikers, der Bahn und der Mutter meiner Freundin kamen wir aber doch wieder nach Lübeck zurück. Später stellte sich heraus, dass ein Funkmodul im Schlüssel kaputt war und das Auto mit dem Ersatzschlüssel wieder ansprang. Weiterlesen

Schweden 2017

Auch dieses Jahr ging habe ich zusammen mit meiner Freundin einen Campingurlaub in Schweden verbracht. Der Plan war ursprünglich die Westküste Schwedens hochzufahren und dort auf dem Weg viele Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Da wir aber vor unserem Urlaub recht viel Stress hatten, beschlossen wir unseren Urlaub am Donnerstag den 17.8 auf dem Hätteboda-Vildmarks-Campingplatz zu starten. Daher verbrachten wir die ersten drei Tage wieder dort. Es regnete in diesen drei Tagen abends recht stark, dafür waren die Tage überwiegend trocken. Auf dem Hätteboda-Vilsmarks-Campingplatz haben wir uns ein paar Fan T-Shirts gekauft, die es nach langer Zeit wieder zu kaufen gab. Wir haben bei Hammarplast eingekauft, kleinere Picknicks gemacht und haben uns einen ziemlich großen Loppis angeschaut. Abends haben wir oft Kubb, Stadt-Land- Fluss und Uno gespielt.

Am Sonntag haben wir dann unser Zelt zusammengepackt und sind Richtung Norden gefahren zu einem Campingplatz in Malexander. Dabei hatten wir die Länge der Fahrt etwas unterschätzt und kamen später als geplant an. Der Campingplatz war recht karg, allerdings lag er an einem schönen See. Obwohl es schon später Nachmittag war, beschlossen wir noch nach Vadstena zu fahren. Als wir ankamen, war es wolkenlos und sonnig. Dort haben wir uns die Blaue Kirche, das Wasa Schloss und die wunderschöne Altstadt angesehen bis es fast dunkel war. Weiterlesen

Schweden 2016 (Teil 2)

Am Montag, den neunte Tag unseres Urlaubes (Teil Eins) machten wir uns auf die Suche nach einer Glashütte. Das Wetter war sonnig mit kurzen Schauern. Nachdem wir erst vor verschlossenen Türen standen, fanden wir eine Glashütte. In der „Pukeberg Glasbruk“ sahen wir diverse handgefertigte Kunststücke aus Glas und konnten live bei der Herstellung von den Glasstücken zusehen. Allerdings wurde in dieser Glashütte kein Glas geblasen. Danach fuhren wir nach Kalmar und schauten uns erst das Schloss von außen an. Anschließend gingen wir am Strand spazieren und bewunderten eine Sandskulpturen Ausstellung, die dort gerade zu sehen war. Zum Schluss machten wir einen längeren Spaziergang durch die Stadtmitte von Kalmar, wo es einige Häuser aus dem 17. Jahrhundert zu sehen gab. Besonders die „Tripp Trapp Trull“ – Häuser sind schon einen Blick wert.Tripp Trapp Trull Häuser

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Schweden 2016 (Teil 1)

Vor 4 Wochen ging es los. Meine Freundin und ich brachen mit dem Auto Richtung Schweden auf. Wir fuhren mit der  Fähre in Puttgarden nach Rødby. Anschließend fuhren wir einmal quer durch Dänemark nach Helsingør, um dort die Fähre nach Helsingborg zu nehmen. Danach folgten viele Straßen durch kleine Ortschaften und Wälder. Ich bekam also gleich schon mal einen Eindruck wie viel Natur es in Schweden gibt. Am Nachmittag kamen wir an unserem Zielort an. Der Campingplatz hieß Hätteboda Vildmarkscamping. Eine Besonderheit dieses Campingplatzes war, dass er mitten im Wald liegt und einzelne Plätze zwischen Bäumen und Seen hat. Wer also gerne mal im Grünen Campen möchte, sollte sich diesen Campingplatz mal anschauen. Da meine Freundin schon in ihrer Kindheit oft hier war, zeigte sie mir den Campingplatz und wir guckten uns die verschiedenen Plätze an, die noch frei waren. Der Campingplatz war zwar schon relativ voll, wir fanden aber trotzdem einen schönen, etwas abgelegeneren Platz, der für 2 Wochen frei war. Nachdem wir unser Zelt aufgebaut und eingerichtet hatten, hatten wir sogar Livemusik vom Nachbarplatz wo jemand Gitarre spielte.

Campingplatz Hätteboda In der Nacht regnete es auf einmal ziemlich heftig und wir hörten es donnern. Obwohl wir beide erwarteten, dass unser Zelt jeden Moment nachgibt, hielt es dicht. Am nächsten Morgen spannten wir trotzdem sicherheitshalber ein Sonnensegel über das Zelt, um es gegen den nächsten Regen zu schützen. Das Wetter war am Morgen noch sonnig. Wir erledigten Einkäufe und schauten uns Tingsryd und Urshult an. Zum Abend regnete es ein wenig. Weiterlesen