Norwegen Urlaub 2019

Meine Freundin und ich sind für 3 Wochen nach Norwegen zum Campen gefahren. Sie hat lange vorher angefangen diesen Urlaub akribisch zu planen. Um zu sparen, buchten wir unsere Fähren weit im Voraus und bestellten uns einen Autopass Transponder für das norwegische Maut System. Dazu haben wir uns die passende Fährkarte bestellt, mit der man auch bei den Inlandsfährüberfahrten deutlich sparen konnte.

Wathe Camping in Norwegen am Morgen

Die Reise begann am 17.7 um 9 Uhr und um 15 Uhr kamen wir in Hirtshals in Dänemark an und suchten uns einen Campingplatz. Die Sonne schien und meine Freundin nutze anschließend die Gelegenheit, um gleich im Meer zu baden. Am nächsten Tag standen wir um 8 Uhr am Anleger der Fjordline Fähre. Wie sich herausstellte, startete die Fähre allerdings erst um 10 Uhr. Die Fähre war auch relativ eng und die Autos fuhren auf diese Fähre in eine Art Schneckenhaus hoch und runter und standen gefährlich dicht an dicht, teilweise auch mit Gefälle. Die Fähre hatte dafür aber genug Sitzplätze, auf denen wir die Fahrt verbrachten. Um 12:30 kamen wir endlich in Kristiansand in Norwegen an. Von dort ging es weiter Richtung Lauvrik und dort sind dann mit der Fähre nach Oanes übergesetzt. Hier kam unsere Fährenkarte vom Autopass System direkt zum Einsatz.

Nach einer etwas längeren Campingplatzsuche landeten wir auf einem gemütlichen Campingplatz namens Wathe Camping ein Stück nach Tau. Dort überraschte uns das schnelle Internet des Platzes auf dem ich direkt ein paar Urlaubsbilder sichern konnte. Gegen Abend wurde es dann etwas windiger und wir mussten unser Zelt auf dem Campingplatz noch etwas versetzen, damit es die Nacht heil überstand. Der Tag war allgemein etwas bewölkter mit kleineren Schauern. Am nächsten Tag fuhren wir die Ryfylke Landschaftsroute nach Røldal. Wir hatten einen milden Tag und schauten uns auf unserer Route einige kleine Sehenswürdigkeiten an. Unter anderem eine alte Mühle am Fluss. Zudem bekamen wir auf der Landschaftsroute auch einige kleine Fjorde zu sehen. Wir schauten uns eine kleine Ausstellung zu einer Zinkgrube an und hielten kurz beim Svandalsfossen, einen Wasserfall, an dem es viele Treppenstufen gab, die man erklimmen durfte. Danach erfolgte ein Wechsel der Vegetation von Baumreich zu karg und wir begegneten einigen Schafen auf der Straße.

In Røldal suchten wir uns einen Campingplatz und ließen den Tag mit einer kleinen Wanderung durch das Dorf ausklingen. Der darauffolgende Tag war leider sehr verregnet, weshalb wir diesen Tag größtenteils im Aufenthaltsraum des Campingplatzes, in Büchern vertieft, verbrachten. Am nächsten Morgen war unser 20 Jahre altes Zelt recht feucht von innen und wir starteten etwas nass in den Tag. Wir schauten uns anschließend den Låtefossen Wasserfall an. Danach fuhren wir den Buarbreen-Gletscher an. Da es gerade regnete als wir ankamen, beschlossen wir „die paar Kilometer“ mit Gummistiefeln, Regenhose und Regenjacke zum Gletscher zu Wandern. Die Wanderung war leider deutlich länger und anstrengender als gedacht, trotzdem waren wir froh, dass wir Gummistiefel anhatten, da einige kleine Wasserläufe zu kleinen reißenden Flüssen angewachsen waren und wir mit Wanderschuhen nie trockenen Fußes zum Aussichtsplateau vor dem Gletscher gekommen wären. Auch von oben gab es immer mal wieder kleine Schauer, die aber aufhörten, als wir das Plateau erreichten. So ein Gletscher ist schon ein majestätischer Anblick. Nachdem wir wieder am Auto angekommen waren, waren wir ziemlich durchnässt und fertig von dem schwierigen Aufstieg, aber glücklich, dass wir es bis zum Ziel geschafft hatten.

Der Buarbreen-Gletscher

Anschließend folgten wir der Lanschaftsroute bis zum nächsten Campingplatz namens Lothe Camping. Auf dem Weg dorhin sahen wir schon einige Morellen- und Apfelplantagen. Dort angekommen verbrachten wir eine Nacht und brachen den nächsten Tag Richtung Jondal auf. Von dort aus nahmen wir eine Fähre und fuhren bis nach Ulvik. Auf dem Weg nach Ulvik nahmen wir wieder die Landschaftsroute und bekamen dementsprechend sehr viel von der Gegend, um den Hardanger Fjord zu sehen.

Als wir in Ulvik ankamen, bauten wir auf dem Campingplatz auf und machten einen Spaziergang durch das Dorf. Hier gab es als Highlight eine alte Wassermühle zu sehen, die originalgetreu wieder in diesem Örtchen aufgebaut wurde. Am nächsten Tag fuhren wir Richtung Voss. Dort schauten wir uns einen Fluss an, der durch eine zur Eiszeit entstandene Schlucht führte. Von dort aus wanderten wir weiter Richtung Voss über eine sehr moderne Brücke zur Kirche in Voss. Anschließend setzten wir unsere Reise Richtung Gudvangen fort. Dort suchten wir uns einen Campingplatz. Am Abend wanderten wir nochmal durch das Dörfchen, das im Prinzip nur aus einem Wikingerdorf bestand, welches bereits geschlossen war und einer großartigen Aussicht auf den anliegenden Fjord bot. Am nächsten Tag schien die Sonne und es waren 28 Grad. Wir wanderten auf einem wiederaufbereiteten Hirtenweg in die Berge nahe dem Tuftefossen Wasserfall einen Berg hinauf. Bereits auf dem Weg dorthin, wurden wir von einem störrischen Pony auf der Straße ausgebremst. Der anschließende Aufstieg zur Mittagszeit, stellte sich als sehr steil und steinig heraus. Als wir aber oben auf dem Berg ankamen, waren alle Strapazen vergessen und wir konnten eine überwältigende Aussicht genießen.

Am darauffolgenden Tag brachen wir Richtung Borgund auf. Wir fuhren aber nicht durch den Lærdalstunnel, sondern über eine Straße, die über die Landschaft des Berges führte. Im Reiseführer stand, dass dort der Schnee auch in den Sommermonaten sich teilweise noch auftürmt. Als wir also erwartungsvoll dieser kurvigen Straße folgten, waren wir etwas enttäuscht, da es nur ein paar kleine Flecken mit ein bisschen Schnee gab.

Sooo viel Schnee überall!

Auch Schafen begegneten wir wieder auf der Straße. In Borgund auf dem Campingplatz, setzten wir uns erst einmal in die Sonne, da es viel zu warm war, für eine Wanderung. Die Wanderung starteten wir dann gegen 19:45 Uhr als es abgekühlt war. Wir liefen vom Campingplatz zur Stabkirche in Borgund. Anschließend liefen wir einen berühmten Abschnitt auf dem Vindhellavegen bis zu einer kleinen Stauanlage nahe Husum.

Vindhellavegen

Danach liefen wir den Weg wieder zurück und kamen gegen 22 Uhr wieder am Campingplatz an. Auch der nächste Tag war wieder sehr warm und wir sonnten uns bis in die Abendstunden. Zwischendurch aßen wir einen veganen Burger, den der Campingplatz anbot. Am frühen Abend fuhren wir zu einem Stück des alten Kongsvegen und starteten um 18:30 Uhr auf einen Rundweg in der Nähe von Olavsklemma an einem Fluss entlang. Wir liefen über Laukebergbakken, einer der steilsten Abschnitte des alten Kongvegen. Es gab noch einige weitere kleine Sehenswürdigkeiten auf dem Weg, wie alte Brückenruinen, MG-Nester aus dem zweiten Weltkrieg, alte Bauernhäuser und kleine Infotafeln mit Legenden aus der Gegend. Wir kamen gegen 22 Uhr wieder auf dem Campingplatz an. Vor der Wanderung hatte ich eine Powerbank in der Waschküche zum Laden deponiert. Als wir von der Wanderung wiederkamen, war diese verschwunden. Dieses kleine Drama klärte sich erst am nächsten Morgen auf, als ich in der Rezeption nach meiner Powerbank fragte. Laut dem Campingplatzbesitzer, hatte wohl jemand versucht die Powerbank zu stehlen und der Campingplatzbesitzer hat das gesehen und ihm gleich die Powerbank abgenommen. Ob das nun alles so stimmt, kann ich nicht beurteilen, aber ich hatte meine Powerbank wieder und das ist am Ende alles, was zählt.

Wir fuhren durch den Lærdalstunnel nach Flåm zurück und schauten uns das Bahnhofsmuseum an. Der Lærdalstunnel war deutlich unspektakulärer als gedacht, da er nur 3 schick beleuchtete Haltebuchten besaß, aber ansonsten sehr dunkel war. Das Museum hingegen ist durchaus einen Blick wert gewesen. Anschließend ging es Richtung Geilo weiter. Auf dem Weg stiegen wir wieder einige Male aus, um die wunderschöne Landschaft zu bestaunen. Auch einige kleine Ortschaften mit ihren Kirchen auf dem Weg, besichtigten wir kurz bevor wir in Geilo auf den Campingplatz fuhren. Dort machten wir auch einen kleinen Spaziergang, bevor wir den Abend ausklingen ließen. Am nächsten Tag ging es weiter Richtung Kinsarvik. Auf dem Weg hielten wir wieder einige Male um die Natur zu bestauen. Unter anderem machten wir Halt beim Vøringsfossen, dem höchsten Wasserfall in Norwegen.

Vøringsfossen

Anschließend quartieren wir uns in Lofthus auf einem Campingplatz ein. Dort machten wir ein paar Spaziergänge durch die Ortschaft und ließen es etwas ruhiger angehen. Meine Freundin hat es sich trotzdem nicht nehmen lassen, nochmal ein kurzes Bad im Hardangerfjord zu nehmen, da das Wetter immer noch so extrem warm war.

Eis essen in Lofthus

Am Abend zog dann ein Unwetter auf, sodass wir uns früh in unser Zelt zurückzogen. Am nächsten Tag machten wir eine kleine Wanderung durch die Ortschaft, schauten uns die Kirche an und aßen ein veganes Eis am Hafen. Der darauffolgende Tag war leider sehr regnerisch und wir verbrachten den Tag damit unsere Akkus im Gemeinschaftsraum zu laden und in Ruhe zu lesen.

Am nächsten Tag brachen wir in Richtung Tyssedal auf und besichtigten dort ein großes Wasserkraftmuseum. Wir bekamen auch eine Führung durch die alten Anlagen. Anschließend fuhren wir nach Rosendal, wo wir ein Museum über Gletscher, Fjorde und das dazugehörige Ökosystem besuchten. Leider war wohl in der vorherigen Nacht das System abgestürzt, weshalb viele Teile der recht digital gestalteten Ausstellung nicht funktionierten. Deshalb mussten wir nur einen ermäßigten Eintrittspreis zahlen. Trotzdem war die Ausstellung interessant. Auch die Filme, die in einem kleinen Kino gespielt wurden und die anliegende Schiffsbauausstellung waren einen Blick wert. Anschließend fuhren wir weiter zum nächsten Campingplatz in Sundal. Als wir dort ankamen, merkte ich bereits, dass bei mir eine Erkältung startete. Am darauffolgenden Tag schlug die Erkältung bei mir voll zu. Trotzdem unternahmen wir eine kleine Wanderung zu einem See namens Bondhusvatnet, der nahe des Folgefonna Gletschers lag.

Wir fuhren als nächstes Richtung Kristiansand. Wir fuhren dabei mehr durchs Landesinnere und sahen diverse Ski-Gebiete und Landschaften, die uns stark an Schweden erinnerten. Wir hielten auf dem Flateland Campingplatz, da wir die Strecke nicht in einen Tag fahren wollten. Hier wollte meine Freundin in einem ruhigen Fluss baden, allerdings war ihr dieser am Ende doch zu steinig und sie badete nur ihre Füße. Wir spazierten am Abend noch ein bisschen durch die Gegend, bevor wir uns in unser Zelt zurückzogen. Am nächsten Tag hatten wir erst eine etwas längere Wanderung geplant, aber meiner Freundin ging es nicht sehr gut, weshalb wir spontan eine kleinere Wanderung in der Umgebung machten und einen Tag länger als geplant auf dem Campingplatz blieben. Am darauffolgenden Tag wurde meine Freundin von der Erkältung komplett erwischt und fühlte sich nicht in der Verfassung, weiter zu fahren. Den Tag hat sie auch zum größten Teil verschlafen, während ich in meinem Urlaubsbüchern große Fortschritte machte. Nach der dritten Nacht auf dem Flateland Campingplatz, setzen wir unsere Reise Richtung Kristiansand fort. In Kristiansand angekommen, hatten wir einige Schwierigkeiten einen Campingplatz zu finden. Wir fanden schließlich einen Campingplatz Namens „Dyreparken Overnatting As“. Dieser war recht neu und gehörte wohl zu einem Zoo. Die Ausstattung der Küche und der Sanitärhäuschen war sehr luxuriös und hat uns beide sehr positiv überrascht. Nur einen Induktionsherd in der Küche fanden wir etwas problematisch. Wir hatten glücklicherweise eine normale Pfanne mit, die induktionsgeeignet war.

An unserem letzten Tag machten wir noch einen längeren Ausflug durch Kristiansand. Wir schauten uns die Festung und die Innenstadt von Kristiansand an. Die meiste Zeit verbrachten wir allerdings auf einer kleinen Insel namens Odderøya. Dort gab es neben einiger Kunstaustellungen und viel Natur auch jede Menge militärischer Überbleibsel zu entdecken, weshalb wir einmal um die Insel herumwanderten. Als wir hungrig von unserer Wanderung zurückkamen, liefen wir an einem Taco Stand vorbei, der einen veganen Burrito im Angebot hatte. Da konnten wir natürlich nicht widerstehen. Als wir unser letztes Bargeld ausgegeben hatten und gerade wieder auf dem Campingplatz zur Ruhe kamen, hörten wir relativ laute Musik von einem Konzert. Wir machten uns deshalb abends wieder auf dem Weg, um herauszufinden, wo dieses Konzert war. Wir haben zwar das Konzert nicht gefunden, dafür aber das Fundament eines alten Geschützturms, welches einen wunderbaren Blick auf den Hafen von Kristiansand bot. So ließen wir also den Abend mit Musik und Ausblick ausklingen, bevor wir wieder ins Zelt gingen. Am 7.8 begann unser Abreisetag und wir brachen sehr früh auf, um unsere Fähre zu erreichen. Es war deutlich simpler auf diese Fähre zu fahren, allerdings dauerte die Fahrt auch eine Stunde länger als die Hinreise. Wir hatten dazu leider keine festen Sitzplätze gebucht und mussten uns einige der wenigen kostenfreien Plätze ergattern. Als wir in Dänemark ankamen, begann wieder die lange Fahrt nach Hause. Zwischendurch fielen meiner Freundin fast die Augen beim Fahren zu, weshalb wir kurz auf einem Rastplatz hielten. Sie wollte nur kurz die Augen zu machen, schlief allerdings direkt ein. Ich war anschließend so in mein Buch vertieft, dass ich gar nicht merkte wie die Zeit vorbeilief. Eineinhalb Stunden später wurde meine Freundin wach und war deutlich erholter, sodass wir unsere Heimreise fortsetzten. Wir kamen auch wohlbehalten zu Hause an. Dort blieben wir aber nicht lange, da bereits in zwei Tagen, das Mera Luna startete.

Sommerurlaub Röm

Dieses Jahr ging es nicht nach Schweden, sondern zur kleinen Insel Röm (oder auch Rømø) in Dänemark. Am Strand von Röm habe ich viele Sommer meiner Kindheit verbracht. Deshalb wollte ich diese Insel meiner Freundin zeigen. Zusammen mit einem befreundeten Pärchen beschlossen wir also einen einwöchigen Campingurlaub, der am 2. August startete. Der Campingplatz war schnell gefunden und wir haben gleich ein nagelneues Zelt, welches wir uns von einiger Zeit gekauft hatten, aufgebaut. Kurz nachdem unser Zelt stand, kamen auch schon die anderen Beiden. Als deren Zelt auch aufgebaut war, machten wir direkt unseren ersten Ausflug an den Südstrand. Nach einem ausgefüllten Strandtag spielten wir abends noch ein paar Runden Uno.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich den Weg zum Südstrand nicht beim ersten Versuch gefunden habe. Das Schöne am Südstrand von Röm ist, dass er sehr groß und nicht so überfüllt wie Lakolk ist. Das liegt unter anderem auch daran, dass er deutlich unzugänglicher ist und man ans Wasser nur mit einem Geländewagen heranfahren kann. Da wir den Fiat Panda meiner Freundin fuhren, mussten wir deutlich weiter weg vom Wasser parken und ein Stück laufen. Meine Freundin hatte aber schon beim Weg zum Parkbereich eine Riesenangst, dass sie sich gleich auf dem losen Sand festfährt. Am Strand hatten wir direkt das Glück, dass gerade Flut war und wir sofort eine Runde schwimmen gehen konnten.

Am Freitag besuchte uns meine Mutter. Sie brachte uns eine riesige Zucchini aus ihrem Garten mit. Mit ihr fuhren wir wieder an den Südstrand. Da meine Mutter einen Geländewagen hat, stiegen wir alle in ihren Wagen um und preschten damit durch den hohen Sand, bis wir direkt am Wasser mit dem Wagen ankamen und unseren zweiten Tag am Strand verbrachten. Abends machten meine Freundin und ich noch einen Spaziergang in der Nähe des Campingplatzes. Wir schauten uns eine kleine uralte Schule an, die leider gerade renoviert wurde und deshalb nicht begehbar war. Danach schlenderten wir weiter bis wir zum letzten erhaltenen Walfischknochenzaun von Röm kamen. Danach ging es zurück zum Campingplatz und wir spielten zusammen mit unseren Freunden noch „Sechs nimmt“. Weiterlesen

Tagebuch Lübeck #8

Nach langer Zeit gibt es heute mal wieder einen Blogeintrag. Irgendwie ist mir dann doch das Leben ein bisschen dazwischengekommen und dieser Blog ist unfreiwillig in eine Sommerpause gegangen. Jetzt habe ich aber wieder etwas Zeit gefunden, um an meinen Blogeinträgen zu schreiben.

Deshalb folgt jetzt eine kleine Zusammenfassung was in den letzten Monaten so passiert ist.

Frühlingsmarkt in Haithabu

Ostern habe ich wie geplant bei meiner Familie verbracht. Auf der Heimreise habe ich mir mit meiner Freundin Haithabu angesehen. Dort fand gerade ein Frühjahrsmarkt statt. Es war deshalb relativ voll in diesem kleinen Wikingerdorf Nachbau, was natürlich den Vorteil hatte, dass man fast in jedes Gebäude hinein konnte. Andererseits musste man sich aber durch die Menschenmassen schlängeln. Es gab auch einige Händler mit interessanten selbstgeschnitzten Wikingerutensilien. Nachdem wir dort einmal alles gesehen haben, ging es weiter zum Danewall auf dem wir einen langen Spaziergang machten bevor wir nach Hause fuhren.

Freilichtmuseum Molfsee

Lange schon wollte mich meine Freundin schon nach Molfsee entführen. Am 22. April ist es ihr endlich gelungen und wir hatten sogar Glück mit dem Wetter. Dort gab es jede Menge Gebäude aus den letzten Jahrhunderten aus verschiedenen Regionen Deutschlands zu sehen. Das Freilichtmuseum hat ein riesiges Gelände und diverse Gebiete, die thematisch bestimmten Regionen zugeordnet sind. Am besten gefiel mir dort allerdings auch die Heimat mit den Nordfriesischen Häusern. Vieles davon erinnerte mich zum Beispiel auch an das Haus meiner Uroma. Aber auch die großen Scheunen aus Ostholstein waren einen Blick wert. In der alten Meierei konnte ich anschließend auch sehen, wie früher kleinere Meiereien funktionierten. Am Ende des Ausfluges gab es dann aber ein kleines Desaster, denn das Auto meiner Freundin sprang nicht mehr an. Mithilfe eines Servicetechnikers, der Bahn und der Mutter meiner Freundin kamen wir aber doch wieder nach Lübeck zurück. Später stellte sich heraus, dass ein Funkmodul im Schlüssel kaputt war und das Auto mit dem Ersatzschlüssel wieder ansprang. Weiterlesen

Schweden 2017

Auch dieses Jahr ging habe ich zusammen mit meiner Freundin einen Campingurlaub in Schweden verbracht. Der Plan war ursprünglich die Westküste Schwedens hochzufahren und dort auf dem Weg viele Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Da wir aber vor unserem Urlaub recht viel Stress hatten, beschlossen wir unseren Urlaub am Donnerstag den 17.8 auf dem Hätteboda-Vildmarks-Campingplatz zu starten. Daher verbrachten wir die ersten drei Tage wieder dort. Es regnete in diesen drei Tagen abends recht stark, dafür waren die Tage überwiegend trocken. Auf dem Hätteboda-Vilsmarks-Campingplatz haben wir uns ein paar Fan T-Shirts gekauft, die es nach langer Zeit wieder zu kaufen gab. Wir haben bei Hammarplast eingekauft, kleinere Picknicks gemacht und haben uns einen ziemlich großen Loppis angeschaut. Abends haben wir oft Kubb, Stadt-Land- Fluss und Uno gespielt.

Am Sonntag haben wir dann unser Zelt zusammengepackt und sind Richtung Norden gefahren zu einem Campingplatz in Malexander. Dabei hatten wir die Länge der Fahrt etwas unterschätzt und kamen später als geplant an. Der Campingplatz war recht karg, allerdings lag er an einem schönen See. Obwohl es schon später Nachmittag war, beschlossen wir noch nach Vadstena zu fahren. Als wir ankamen, war es wolkenlos und sonnig. Dort haben wir uns die Blaue Kirche, das Wasa Schloss und die wunderschöne Altstadt angesehen bis es fast dunkel war. Weiterlesen

Schweden 2016 (Teil 2)

Am Montag, den neunte Tag unseres Urlaubes (Teil Eins) machten wir uns auf die Suche nach einer Glashütte. Das Wetter war sonnig mit kurzen Schauern. Nachdem wir erst vor verschlossenen Türen standen, fanden wir eine Glashütte. In der „Pukeberg Glasbruk“ sahen wir diverse handgefertigte Kunststücke aus Glas und konnten live bei der Herstellung von den Glasstücken zusehen. Allerdings wurde in dieser Glashütte kein Glas geblasen. Danach fuhren wir nach Kalmar und schauten uns erst das Schloss von außen an. Anschließend gingen wir am Strand spazieren und bewunderten eine Sandskulpturen Ausstellung, die dort gerade zu sehen war. Zum Schluss machten wir einen längeren Spaziergang durch die Stadtmitte von Kalmar, wo es einige Häuser aus dem 17. Jahrhundert zu sehen gab. Besonders die „Tripp Trapp Trull“ – Häuser sind schon einen Blick wert.Tripp Trapp Trull Häuser

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Schweden 2016 (Teil 1)

Vor 4 Wochen ging es los. Meine Freundin und ich brachen mit dem Auto Richtung Schweden auf. Wir fuhren mit der  Fähre in Puttgarden nach Rødby. Anschließend fuhren wir einmal quer durch Dänemark nach Helsingør, um dort die Fähre nach Helsingborg zu nehmen. Danach folgten viele Straßen durch kleine Ortschaften und Wälder. Ich bekam also gleich schon mal einen Eindruck wie viel Natur es in Schweden gibt. Am Nachmittag kamen wir an unserem Zielort an. Der Campingplatz hieß Hätteboda Vildmarkscamping. Eine Besonderheit dieses Campingplatzes war, dass er mitten im Wald liegt und einzelne Plätze zwischen Bäumen und Seen hat. Wer also gerne mal im Grünen Campen möchte, sollte sich diesen Campingplatz mal anschauen. Da meine Freundin schon in ihrer Kindheit oft hier war, zeigte sie mir den Campingplatz und wir guckten uns die verschiedenen Plätze an, die noch frei waren. Der Campingplatz war zwar schon relativ voll, wir fanden aber trotzdem einen schönen, etwas abgelegeneren Platz, der für 2 Wochen frei war. Nachdem wir unser Zelt aufgebaut und eingerichtet hatten, hatten wir sogar Livemusik vom Nachbarplatz wo jemand Gitarre spielte.

Campingplatz Hätteboda In der Nacht regnete es auf einmal ziemlich heftig und wir hörten es donnern. Obwohl wir beide erwarteten, dass unser Zelt jeden Moment nachgibt, hielt es dicht. Am nächsten Morgen spannten wir trotzdem sicherheitshalber ein Sonnensegel über das Zelt, um es gegen den nächsten Regen zu schützen. Das Wetter war am Morgen noch sonnig. Wir erledigten Einkäufe und schauten uns Tingsryd und Urshult an. Zum Abend regnete es ein wenig. Weiterlesen