Während ich an der Bachelorarbeit schreibe…

…könnt ihr gerne auch mal auf der Seite meiner Schwester vorbei gucken.

Sie hat sich zum Beispiel ein Tiny House gebaut und darüber ausführlich berichtet:

Tiny House

Aber auch ein paar ihrer gezeichneten Bilder stellt sie auf ihrer Website zur schau:

Zeichnungen

In etwas mehr als einem Monat habe ich dann auch meine Deadline für die Bachelorarbeit und werde hoffentlich wieder zum Bloggen kommen.

Semesterferien

Was mache ich eigentlich, so in den Semesterferien, kurz bevor es für fast ein Jahr ins Ausland geht? Eine Frage, die ich euch gerne beantworte. Ich verbringe zum Beispiel viel Zeit mit meiner Freundin.

Waldspaziergänge

Wald2015Meine Freundin hat einen Hund, der ihr sehr wichtig ist. Deshalb geht es 1-2 mal am Tag für mich in den Wald, wenn ich bei ihr bin. Sie wohnt abgelegen und der Wald ist praktisch nebenan. Es ist ein riesiger Wald mit Bächlein und viel Natur. Ich sehe dort eigentlich fast täglich Hirsche (Dammwild) und ab und zu auch andere Tiere wie Mufflons, Hasen oder Mäuse. Auch 3 Albino Hirsche (in einer Herde von mindestens 50 Tieren) habe ich dort schon gesehen. Auch von dem Wald habe ich bestimmt schon ein duzend Bilder gemacht.

Karl-May-Spiele Bad Segeberg 2015: Im Tal des Todes

karlmay2015

Das letzte mal habe ich die Karl-May-Spiele als kleines Kind besucht. Da meine Freundin dort aber jedes Jahr ist, haben wir uns gemeinsam dort hin auf den Weg gemacht. Ich muss sagen, dass ich anderes gewöhnt bin und eine „Freilichtbühne“ für mich eine andere Welt ist. Auf jeden Fall cool und auch das Feuerwerk zum Abschluss war sehenswert. Weiterlesen

Ahnenforschung

Ein Hobby von mir, welches ich gelegentlich verfolge, ist die Ahnenforschung. Es hat angefangen mit einer Hausaufgabe in der Schule. Wir sollten unseren Stammbaum erstellen. Ich nahm diese Hausaufgabe damals am Anfang der Realschule sehr genau und zeichnete verschiedene Versionen von meinen Stammbaum. Dazu bekam ich von meinen Onkel auch einen Stammbaum ausgedruckt. So schaffte ich es auch, die meisten Ur-Ahnen von mir im Stammbaum zu erfassen.Ahnenforschung

Diesen Stammbaum habe ich lange in meinen Aktenordner mit all den wichtigen Dokumenten (Wie Kuh Geburtsurkunden) gehütet. Irgendwann verlieh ich ihn an einen meiner Geschwister für die Schule und bekam ihn nie wieder. Ich ärgerte mich lange Zeit darüber, dass ich meinen kleinen Schatz verloren hatte. Weiterlesen

Ein kleiner Statusbericht

KuhjungeDas Studium läuft seit etwas mehr als einem Monat. Bisher würde ich sagen auch recht gut. Durch meine Ausbildungen habe ich einen großen Vorsprung im Fach Programmieren und lerne dort hauptsächlich Begrifflichkeiten und einen saubereren Programmierstil. Das Fach Datenbanken kann ich aktuell auch sehr entspannt angehen, denn Datenbanktheorie und praktische MySQL Erfahrungen habe ich auch schon. Ganz anders sieht es bei Mathematik und Informatik aus. Ich muss zugeben, dass ich Informatik und Programmieren fälschlicherweise für das Gleiche hielt. Dem ist aber nicht so. Obwohl Informatik sehr theoretisch ist und viel Mathematik enthält, komme ich damit bisher noch gut klar. Mein Problemfach ist Mathematik. Da ich mich aber neben die richtigen Leute setze, bekomme ich die Aufgaben wenn ich sie nicht gleich verstehe erklärt und konnte so bisher alle Aufgaben recht gut lösen. Allerdings bin ich auch schon an der einen oder anderen Aufgabe verzweifelt. Der trockenen Mathematikvorlesung an einigen Tagen zu folgen fällt auch nicht immer leicht.
Aktuell bemühe ich mich auch um eine Zusatzqualifikation namens “EOQ Quality Manager Junior”. Man muss im Studium mitnehmen, was man kann. Dazu kommt, dass ich mein Studium im Moment nicht mit einem Nebenjob finanzieren muss. Deshalb habe ich genug Zeit um diese Qualifikation neben dem Studium zu erwerben.

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Mailauszug

mailauszug

Ich schreibe viele Mails. Die meisten davon sind unspektakulär und schnell wieder gelöscht. Aber die Mail die ich gerade von meiner kleinen Schwester (von der Jüngsten möchte ich dazu anmerken) geschickt bekommen habe, hat mich gerade ziemlich vom Hocker gerissen. Ich glaube ich muss noch mal ein ernstes Wort mit meinem kleinen Schwesterchen reden.

So oder so, aus ihr wird noch mal etwas ganz Großes, davon bin ich überzeugt.

Nachtrag: Sie schreibt übrigens von diesen Video.

Weihnachten 12

weihnachten12Zu Weihnachten saß die ganze Familie wieder zusammen. Selbst meine Schwester, die es nie lange zu Hause aushält, kam Heiligabend. Es wurde zusammen gegessen, gesungen und anschließend beschenkt.
Inzwischen wird sich untereinander mehr beschenkt als von den Eltern.

Anschließend wird aus den von mir digitalisierten Videomaterial ein Best Of welches meine Schwester zusammen stellte gezeigt. Szenen aus unserer Kindheit. Wie ich und meine Schwester uns damals ständig stritten, wie wir danach uns wieder in den Armen lagen. Wie wir alle zusammen friedlich spielten und wie mir nur aus ein paar Schrottteilen ein “Fliegendes Auto” bauten. Wir hatten nie teures Spielzeug, aber das brauchten wir auch nicht. Wir hatten alles.
Meine Mutter war sehr gerührt von diesem Film und auch mein Vater hatte eine kleine Träne im Gesicht.
Vielleicht kam die aber auch vom Lachen, wenn einer von uns Matschverschmiert vor der Kamera stand und lachte. Meine Oma konnte sich jedenfalls vor lachen auch kaum auf dem Stuhl halten.

Meine Mutter beschrieb diesen Film mit folgenden Worten: “Die Liebe die man in seine Kinder investiert kommt irgendwann auch wieder zurück.”

Meine Familie ist definitiv nicht perfekt, wir haben auch so unsere Problemfälle. Trotzdem haben wir einen ziemlich starken zusammenhalt und von ihr habe ich desöfteren die Kraft bekommen einige Katastrophen in meinen eigenen Leben zu überstehen.

Ihr merkt schon, ich bin der absolute Familienmensch und werde, wenn irgendwie möglich auch selber irgendwann eine Familie gründen. Ich wünsche mir, dass ich meinen Kindern irgendwann genauso eine Geborgenheit und Sorgenfreiheit geben kann.

Kuckucksoma

Kuckucksoma – so wurde unsere Uroma von uns Kindern genannt. Sie hieß so, weil sie eine Kuckucksuhr besaß. Für uns kleine Kinder war der Kuckuck bei dieser Uhr immer das größte Event wenn meine Eltern zum Kaffee und Kuchen essen bei ihr waren. Und weil wir den Kuckuck in der Uhr so toll fanden, wurde sogar extra für uns die Uhr etwas vorgestellt, damit wir den Kuckuck gleich nochmal sehen konnten.

Aber nicht nur das verbinde ich mit meiner Uroma, auch an ihre riesige Legokiste erinnere ich mich noch. Zuhause besaßen wir so etwas nicht, vermutlich wären bei uns die ganzen kleinen Legoteile auch sehr schnell abhanden gekommen und im ganzen Haus verstreut gewesen. Aber bei Kuckucksoma, da waren sie immer schön ordentlich in einer Kiste. Am liebsten habe ich damals Trecker gebaut und meinen Geschwistern die Reifen geklaut.

Jedes Jahr beim Rummelpottlaufen war ihr Haus ein Pflichtbesuch, da spielte es überhaupt keine Rolle, dass sie ziemlich weit außerhalb des Dorfes lebte. Wir Kinder sangen dann immer extra laut, weil Oma Kuckuck mit ihrem Hörgerät ja nicht mehr ganz so gut hören konnte.

Bei meiner Uroma habe ich auch als ich älter war Rommé spielen gelernt. Nicht mit den Karten, sondern mit Spielsteinen. Erst hatte ich die Taktik mir die Spielsteine vorher anzusehen, bevor ich sie auf mein Brett nahm, was aber leider nicht ganz Regelkonform war.
Später, als ich älter war, liebte ich es, dass ganze Spielfeld umzugraben und so viele Steine so umzusetzen, bis ich meinen letzten Stein in einem letzten riesigen Spielzug loswerden konnte.
Kuckucksoma hatte so ihre Schwierigkeiten immer nachzuvollziehen, welchen Stein nun wo hingesetzt hatte. Nicht selten, musste ich aber auch alles wieder zurück basteln, nur weil ich den letzten fehlenden Stein nirgendswo fand.

Mit ihr zu spielen, hat mir damals auf jeden Fall richtig Spaß gemacht.

Dann kam der Schlaganfall. Das ist jetzt etwas mehr als 3,5 Jahre her.
Ich habe sie seit dem Schlaganfall nur ein mal direkt nach dem Unfall besucht. Das was ich da im Krankenhaus sah, war nicht mehr Kuckucksoma, so wie ich sie kannte. Es waren Bruchstücke von ihrem Geist und ein mitgenommen aussehender Körper. Sie erkannte mich nicht beim ersten Versuch, ein richtiges Gespräch mit ihr war nicht mehr möglich. Es war eine schrecklich bedrückende Atmosphäre.
Vielleicht habe ich mich deshalb nicht mehr zu ihr getraut…

In Erinnerung wird mir aber die Uroma bleiben, die ich nur mit Ach und Krach im Rommé schlagen konnte, die immer mit ihrem leicht plattdeutschen Akzent munter erzählte und für uns sogar ihre Kuckucksuhr vorstellte und mit uns in ihrem kleinen Gartenhäuschen Kuchen aß.

Als ich jetzt von ihrem Tod mitbekam, war das eher eine Zurkenntnisnahme als Trauer bei mir. Gefühlt ist Kuckucksoma vor 2,5 Jahren aus meinem Leben verschwunden, damals habe ich getrauert, heute trauere ich nicht mehr. Trotzdem werde ich mich morgen bei der Bestattung noch ein letztes mal von ihr verabschieden.

Schwesterherz

Erst kritisiert sie mich, dass ich mich ja viel zu wenig anpasse (lange Haare sollen ab, keine Ponys mehr und endlich mal erwachsener Verhalten), danach bin ich dann „ein armer Mitläufer“, weil ich mal ein Bier auf Festivals trinke – Schwesterherz, ich hab dich auch lieb.