M’era Luna 2017

Auch dieses Jahr ging es für mich zum M’era Luna. Freitag kamen wir um 11 Uhr auf dem Parkplatz an, nachdem wir in einem Stau in Hildesheim feststeckten. Das Wetter sah schon auf der Hinfahrt nicht gut aus und wurde nicht besser. Nachdem wir uns durch die Schlange gewartet haben, kamen wir recht schnell auf den Campingplatz. Dort wartete auch schon ein Teil unserer Gruppe auf uns. Der Regen ließ gerade nach und wir bauten unser Zelt ganz schnell auf. Danach ging ich weitere Sachen aus dem Auto holen und meine Freundin half beim Aufbau des Camps. Beim Einlass war inzwischen eine riesige Schlange entstanden und ich verbrachte dort einige Zeit im Regen. Am Camp angekommen retteten wir uns erst einmal in die DDR das Zelt eines Freundes, dass noch aus DDR Zeiten stammte und sehr geräumig war. Dort verweilten wir die meiste Zeit des Nachmittags. Zwischendurch brachte ich einem Freund sein Ticket. Er war eine halbe Stunde nach uns gestartet und stand dann in Hildesheim für 4 Stunden im Stau. Als er fast am Parkplatz war, wurde dieser wegen seines katastrophal-matschigen Zustandes geschlossen. Er wurde auf den Ausweichparkplatz geschickt und durfte anschließend mit einem Shuttlebus zum Festival Gelände fahren. Leider war mein Timing nicht so gut, da er länger als geplant zum Gelände mit dem Shuttlebus brauchte. Als ich im Regen stand, weichte auch meine Winterjacke durch. Die Regenjacke und die Schuhe waren schon vorher durch gewesen. Später stand ich mit meinem Kumpel und seiner Freundin in der Schlange am Eingang, die durch den Regen deutlich kürzer war. Der Abend verlief für mich danach recht kurz. So nass war mir einfach nach einem warmen Schlafsack. Weiterlesen

Mera Luna 2016

Dieses Jahr ging es wieder mit meiner Freundin zum Mera Luna. Zusammen mit anderen Freunden fuhren wir zu viert in einem Auto nach Hildesheim. Wir fuhren ungefähr um 7 Uhr los und hatten deshalb keine Probleme bei der Fahrt mit der Verkehrslage. In Hamburg schlossen wir uns 3 weiteren Freunden von uns an. Kurz vor 11 standen wir schon vor dem Einlass des Geländes und warteten darauf, dass das Festivalgelände geöffnet wird.

Mera Luna 2016

Nachdem die Bändchenausgabe eröffnet war, dauerte es noch eine ganze Weile, bis die Schlange vor uns abgearbeitet war und wir auf das Gelände kamen. Wir hatten zum Glück die Gruppe vom letzten Jahr, welche uns einen Platz mit abgesteckt hatte. Deshalb konnten wir relativ schnell einen guten Platz bekommen und hatten unser Zelt bald aufgebaut. Besonders meine Freundin hat ihre Festivalausrüstung so optimiert, dass sie fast alles in einer Runde bequem vom Auto auf dem Zeltplatz tragen konnte. Den restlichen Freitag halfen wir den anderen, die nach und nach eintrudelten beim Aufbauen und verteidigten den Platz bis wir komplett waren. Unser Camp hatte in diesem Jahr dazu noch eine eigene Flagge. Am Abend wurde dann zusammen gesessen und gefeiert. Allerdings waren meine Freundin und ich relativ früh im Bett, da wir am Samstag das Programm am morgen gleich voll mitnehmen wollten. Weiterlesen

Mera Luna 2015

MeraBildNachdem im letzten Jahr das Mera Luna sich als voller Erfolg herausstellte und generell recht günstig in den Semesterferien lag, habe ich mich dieses Jahr wieder auf zum Mera Luna 2015 gemacht. Dieses Jahr bin ich wieder mit meinem besten Kumpel gefahren und habe dazu meine Freundin und eine weitere Freundin von uns beiden mitgebracht.
Wir fuhren dieses Jahr in 2 Autos. Wir starteten mit dem ersten Auto in der Umgebung von Lübeck und nach einen kurzem Treffen in Hamburg fuhren wir dann gemeinsam Richtung Hildesheim.

Am Freitag hatten wir dann erst etwas Mühe einen Zeltplatz zu finden. Schließlich fanden wir einen, der aber relativ weit weg war. Als die ersten Zelte schon standen, bekamen wir von dem Camp des letzten Jahres das Angebot, bei ihnen mit zu campen. Unsere Leute waren zu dem Zeitpunkt etwas verstreut und das Umplanen war ziemlich hektisch und ohne alle richtig mit einzubeziehen. Nach einigem drunter und drüber waren wir dann umgezogen. Dass ich, wohl auch durch Überforderung, meine Freundin kurz blöd stehen ließ, sorgte auch bei ihr für Unmut. Aber im Laufe des Abends besserte sich die Laune dann schnell wieder. Und obwohl der Tag ziemlich sonnig und heiß war, bin ich ohne Sonnenbrand davon gekommen.

Das Camp lag wirklich sehr nah an den Bühnen. Das war ziemlich praktisch, denn Weiterlesen

MPS Öjendorf 2014

Dieses Jahr hat sich für mich kurzfristig die Gelegenheit ergeben, wieder mal beim MPS in Öjendorf vorbei zu schauen.
Ich habe erst meinem Kumpel „B“ besucht und anschließend sind wir um die Mittagszeit auf dem Gelände angekommen. Erst irrten wir etwas auf dem Platz herum auf der Suche nach ein paar Bekannten. Es dauerte nicht all zu lang, da waren wir schon zu fünft. MPS Oejendorf 14
Ich habe unter anderem meine Festivalbekanntschaft Svenja (Wir haben uns im letzen Jahr auf jedem Festival + MPS, auf dem ich war, getroffen) wiedergesehen. Allerdings trennten sich unsere Wege relativ schnell wieder und ich war weiter mit B unterwegs. Wir guckten uns das Ritterturnier und anschließend das Bruchenball Turnier (Ein Bewegungs- / Kampfspiel, sehr unterhaltsam) an. Ein wenig später fing es an zu regnen. Wir flüchteten uns unter ein paar Bäume und blieben einigermaßen trocken. Der Regen klang relativ schnell wieder ab und wir trafen beim Schlendern über den Mittelaltermarkt wieder sehr viele Bekannte von B. Zwischenzeitlich waren wir dann 15 Leute und mehr, u. a. Auch meine Schwester und mein Bruder. Die Gruppe verlor sich aber relativ schnell, weil wir unterschiedliche Pläne hatten. Trotzdem kamen wir auf dem Markt nicht so richtig voran, weil ständig irgendjemand irgendjemanden traf, den er kannte und anschließend wurde gestanden und geredet.
So hatte ich aber auf jeden Fall die Gelegenheit jede Menge neue Menschen kennenzulernen. Während der ganzen Zeit habe ich fleißig Fotos gemacht. Ich habe bisher nicht so viele Gelegenheiten gehabt mit meiner Kamera Fotos zu machen, weshalb ich es mal riskiert habe, meine Kamera mit zu bringen.

Zum Abend hin kamen wir dann auch langsam zu ein paar Konzerten. Unsere Gruppe bestand zu diesem Zeitpunkt eigentlich nur noch aus meiner Familie. ( B gehört für mich fast auch dazu), wobei wir später wieder ein paar von den anderen wieder trafen. Bei der Rückfahrt verpassten B und ich leider die letzte S-Bahn. Wir fuhren so weit wir konnten in die Richtung der Wohnung B‘s und nahmen uns für das letzte Stück ein Taxi, was aber trotzdem relativ teuer wurde.

Insgesamt war es ein ziemlich teures Wochenende, welches sich aber trotzdem auf jeden Fall gelohnt hat.
Ich habe allerdings noch nie nur so wenig Bands auf dem MPS gesehen. Gesehen habe ich Omnia und Saor Patrol.

Mera Luna 2014

Vor einer Weile habe ich mit meinem besten Kumpel beschlossen, dass ich mit ihm auf das Mera Luna besuche. Ich bin erst mit dem Bus (und meinem ersten Handy Bahnticket) nach Hamburg gefahren. Mit einer Freundin von ihm haben wir uns mit dem Auto auf nach Hildesheim gemacht. Die Anreise war Freitagabend und der Verkehr war akzeptabel. Das Mera Luna war auch das erste Festival, auf dem wir das Auto nicht mit auf den Campingplatz fahren durften. Relativ weit vorne waren Bekannte von meiMera Luna 2014nem Kumpel, die uns einen Platz freigehalten haben. Das Highlight am Freitag waren definitiv die Mäuse, die sich in Löchern unter unserem Tisch einquartiert hatten. Diesen konnte ich sogar ein Kleeblatt hinhalten, welches die Mäuse dann mir von der Hand fraßen. Wir haben uns in unserem Camp auf jeden Fall eine Weile über die Mäuse amüsiert.

Am  Samstag habe ich mir dann insgesamt 9 Bands angesehen. Von Marilyn Manson war ich etwas enttäuscht. Er hat sich nicht wirklich Mühe bei seinem Auftritt gegeben, randaliert und das Gesungene klang auch nicht besonders gut. Zu dem war sein Hemd 2 Nummern zu klein. Ich habe mir aber sagen lassen, dass die meisten Auftritte von Manson wohl so ablaufen sollen. Dafür waren die restlichen Bands wirklich gut.

Am Sonntag habe ich mir dann 5 Bands angesehen. Generell ist mir aufgefallen, dass das Festival sehr sauber war. Bzw. mit Abstand das sauberste Festival, auf dem ich je war. Dazu gibt es auf so einem Gothic Festival schon sehr viel und sehr interessante aufgetakelte Personen. Es gab also jede Menge zu sehen. Auch das Camp war sehr sympathisch und ich habe einige neue Menschen kennengelernt. Ich bin von Freitag bis Sonntag mit einer Akkuladung meines Handys ausgekommen.
Wenn es sich einrichten lässt, bin ich im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder da.

Samstag: Meinhard,  Ignis Fatuu, Sündenklang, Lacrimas Profundere, Stahlmann, Asps von Zauberbrüdern, Subway  to Sally, Marilyn Manson, Within Temptation
Sonntag: Euzen, Feuerschwanz (halb), Letzte Instanz, Faun, Hocio (halb), In Extremo

With Full Force 2014

with full force bildDieses Jahr bin ich mit einem Kommilitonen, einer Freundin von ihm und einen weiteren Kommilitonen von uns zum Full Force Festival aufgebrochen. Der Termin ist zwar etwas ungünstig gewesen für mich, da ich bald Prüfungen habe, aber das Rockharz Festival liegt noch viel ungünstiger und Wacken ist mir dieses Jahr zu teuer. Deshalb bin ich dann einfach mal mit zum Full Force Festival gekommen.

Den Abend davor war ich bis etwa 3 Uhr nachts wach und habe etwas für das Studium in Assembler programmieren müssen. Am Freitagmorgen um 7 Uhr sollte ich an meiner Haustür abgeholt werden, was sich aber 1,5 h verschob, da die Fahrerin verschlafen hatte. Aufgestanden bin ich trotzdem um 6:30. Als ich dann um halb 9 aus meiner WG stürmte, vergaß ich direkt mein Smartphone in der Fensterbank (ich wollte es bis zur letzten Minute am Ladegerät lassen). Als es mir denn einfiel, waren wir schon zu weit weg, und ich hatte sowieso ein einsatzbereites klassisches Mobiltelefon in der Tasche. Also war das eigentlich kein Beinbruch, nur ärgerlich. Weiterlesen

Wacken 2013

 

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Dieses Jahr ging es für mich zum dritten Mal in Folge nach Wacken. Unsere Position auf dem Campingplatz war leider lange nicht so ideal wie letztes Jahr und ich hatte deutlich mehr Laufwege.  Trotzdem habe ich wieder viele Bands gesehen. Unter anderem:

Coppelius, Fejd, Russkaja, Santiano, Feuerschwanz, Skyline & Special Guest, Annilathor, Deep Purple, Rammstein, Mandowar, Neara, Eisbrecher, Powerwolf, Sabaton, Motörhead, ASP, Alestorm, Die Apokalyptischen Reiter, DevilDriver

Extrem anstrengend war dieses Jahr wieder einmal das Wetter. Dieses Jahr war allerdings der krasse Gegensatz zum letzten Jahr. Sonne und Hitze (okay, meistens…)

Dieses Jahr war für mich bis auf Weiteres das letzte Wacken. Hauptgrund war die kleine Preissteigerung in den Tickets, die über meine Schmerzgrenze ging.

Rockharz 2013

rockharz 2013Auch dieses Jahr ging es für mich wieder zum Rockharz. Das Lineup war dieses Jahr wieder der Hammer, sodass ich mich mal wieder halb totgelaufen habe beim Bands gucken.
Ich könnte hier natürlich noch einen langen Text schreiben, wie toll das Festival und das ganze drumherum war, allerdings ist momentan so eine Phase, in der ich lange Texte nur schwer aus mir heraus bekommen kann.
Trotzdem möchte ich für mich dieses Festival noch kurz auf meinen Blog festhalten. Das wäre ja irgendwie blöd, wenn hier ein Festival fehlen würde …
Auf dem Foto ist übrigens die Band „Subway to Sally“ zu erahnen. Schöne Grüße an meinen Kumpel Malte an dieser Stelle.

Gesehene Bands: Megaherz, Grailknights , Vader, Subway to Sally,  Kreator, Excrementory Grindfuckers, Arkona, Delain, Alestorm, Dragonforce, Eluveitie, Accept, Soulfly, Feuerschwanz, Akrea, Van Canto, Ensiferum, J.B.O, Eisbrecher, Avantasia
Halb gesehen: Unearth, Mono Inc, Dr. Living Dead.

Spectaculum 2013

spectaculum 2013

Und wieder ein Jahr ging es auf das Mittelalterlich Phantasie Spectaculum in Hohenweststedt. Dieses Mal war ich gemeinsam mit meinem Bruder direkt am ersten Besuchstag dort und habe nicht wie sonst immer gezeltet. Der Grund dafür war das bescheidene Wetter, welches überraschenderweise fast trocken blieb, als wir auf dem Gelände waren. Trotzdem aber sehr kalt war und meine etwas angeschlagene Gesundheit wollte ich auch nicht überstrapazieren.

Nachdem wir den Mittelaltermarkt umrundet hatten, schauten wir uns unter anderem Saor Patrol, Faun und Cobblestone an und saßen noch mit Freunden von mir zusammen, die auch auf dem MPS waren.

Wacken 2012

wacken 2012

Auch dieses Jahr ging es wieder nach Wacken…

Dienstag

Früh am Morgen begann das Abenteuer. Nach ca. 2 Stunden Autofahrt kamen wir in dem kleinen Dörfchen Wacken an und fuhren auf das Festival Gelände. Dort wartete dann schon eine lange Schlange. Wir rollten langsam auf das Festivalgelände und wurden dann auf das Campingfeld P geleitet.

P ist direkt am Festival Gelände und wir waren ganz vorne, keine Bühne ist weiter als 5 Minuten entfernt gewesen. Natürlich laufen dort auch am meisten Menschen vorbei, allerdings lag unser Zeltplatz genau zwischen den Straßen, sodass bei uns auch niemand durch das Camp stolperte. Eine extrem coole Lage.

Wir machten uns an den Zeltaufbau. Inzwischen bin ich routiniert beim Aufbau meines Zeltes, es ging also relativ schnell. Anschließend bauten wir noch 2 Pavillons auf. Dann war das Camp aufgebaut. Nachher folgten noch einige Freunde, sodass wir letztendlich etwa 15 Personen im Camp waren.

Während des ganzen Tages war es trocken und die Sonne ließ sich auch ab und zu blicken, es war weder zu heiß noch zu nass (Der Boden war schon aufgeweicht, viel Wasser hätte er nicht mehr abgekonnt).

In Wacken ist es bei unserem Camp Tradition, dass man sich am ersten Tag viel trinkt. Es gab also Bier in rohen Mengen. Abgeschossen habe ich mich mal wieder nicht. Angetrunken beschreibt meinen Zustand wohl am Besten. Ich besuchte an diesen Abend auch kurz meine Festival Bekanntschaften vom Rockharz.
Anschließend ließ ich den Tag in meinem Camp ausklingen.

Mittwoch

Ich traf mich hauptsächlich mit Bekannten. Unter anderem eine Internetbekanntschaft, Eine Freundin meiner Schwester, die ich Jahre nicht mehr gesehen habe und einen Schulkollegen.
Außerdem trug ich mein „My little Pony“ Fan T-Shirt und wurde auch einige Male darauf angesprochen.

Das Wetter war relativ Sonnenlastig und bisher einwandfrei.
Am Abend habe ich dann noch die Bands, die an der Wackinger Bühne spielten gesehen.

Gesehen: Russkaja, Saor Patrol, Vogelfrey, Santiano

Donnerstag

Am Donnerstag wurde ich von der Hauptbühne geweckt. Der Bass vom Soundcheck war so laut, dass die meisten aus unserem Camp davon wach wurden (teilweise trotz Ohrstöpsel).

Der Tag verging relativ schnell und mein erstes Handyakku gab den Geist auf (das Netz war sowieso fast immer überlastet). Ich sah hier und da mal Bands, habe aber die Zeit hauptsächlich im Camp verbracht. Das Wetter war an diesem Tag auch noch sehr freundlich.

Bei Vollbeat bin ich irgendwie von der Mitte aus in die wilde Menschenmenge geraten und bis zur dritten Reihe durchgerutscht. Das Gedränge dort war aber ziemlich heftig. Ich wich recht bald an die Seite aus, war aber auch noch sehr weit vorne. Dort war weniger Gedränge und man konnte an einer Stelle stehen bleiben. Nach dem Konzert war ich dann auch am Ende.

Gesehen: Dead By April, Sepultura, Vogelfrey, Vollbeat

Freitag

Am Vormittag besuchte ich einen Arbeitskollegen und lud mein Handyakku wieder etwas auf.  Später, als ich gerade bei der Vorstellung von Kamelot war, fing es an zu regnen.  Erst ein wenig, dann immer mehr. Ab der Mitte des Konzertes musste ich dann abbrechen, da der Regen zu hart wurde. Ich rannte zum Zeltplatz und als ich ankam war ich durch und durch nass. Ich wartete das Unwetter im Zelt ab. Anschließend war das gesamte Festivalgelände eine einziges Schlammloch. Unser Camp ist zum Glück nicht abgesoffen, nur zwei Zelte hatten kleine Sturmschäden.
Allerdings war ohne gutes Schuhwerk kein durchkommen mehr auf dem Festival Gelände, da überall Pfützen und riesige Mengen losgetretener Schlamm waren. Die Bands die spielten interessierte das natürlich wenig und sie motivierten die Fans weiterhin zum mitspringen, dass der Schlamm nur so flog.

Gesehen: Oomph, Kamelot (halb), Broilers, Boss Hoss, Hammerfall, Leaves Eyes (halb), In Flames, In Extremo (halb)

Samstag

Die Schlammschlacht ging weiter. Mein körperlicher Verschleiß erreichte seinen Höhepunkt. Nicht nur, dass die Körperhygiene im Keller war (da ich zu wenig T-Shirts dabei hatte, musste ich getragenes wiederverwenden) und der Schlamm bis zu den Kien ging, nein auch meine Füße wollten nicht mehr stehen. Sich Konzerte angucken war allein schon wegen den Schlamm ein Kraftakt und ich war eigentlich Donnerstag schon total geschafft. Die kurzen Nächte im Zelt taten ihr übriges. Zwischenzeitlich war ich sogar zum jammern zu schwach. Kraftlos in den Stuhl versunken wartete ich eigentlich nur auf das nächste Konzert zu dem ich mich schleppen wollte. Hatte ich doch den Plan am 23. Wacken genau 23 Bands zu sehen. Irgendwie zog ich das auch durch. Baute nebenbei noch mein Zelt ab (wie die meisten) und schaute den anderen zu wie sie die Reste auf dem Campingplatz fledderten. Meine Fahrgelegenheit hatte den Plan direkt nach Amon Amarth aufzubrechen, da es auch nicht ganz einfach war heile wieder vom Platz herunter zu kommen und bevor alles um Wacken total verstopft, wollten wir mit die ersten sein.

Der Plan ging auf. Zum Teil. Wir fuhren uns relativ schnell fest, da wir beide keine Ahnung hatten, wie man sich auf schlammigen Boden mit einem Auto verhält. Nachdem uns ein großer genervter Trecker aus dem Dreck zog und wir den Schock überwunden hatten ging es dann Richtung Heimat. Pünktlich beim Verlassen des Zeltplatzes brach dann der nächste Sturm los.

Gesehen: Santiano, Paradise Lost, Weto, Six Feed Under, Megaherz, Ingrimm, Amon Amarth

Zusammengefasst: Es war extrem dreckig und verdammt cool. Allein wegen den ganzen Menschen, die ich dort treffe, lohnt es sich nach Wacken zu fahren.  Sonntagnacht habe ich auch auf der völlig überlasteten Metaltix.de Seite verbracht und das XMas Ticket für nächstes Jahr bestellt.