Chronik des Kirchspiels Süderlügum

Da ich mich auch immer mal wieder mit meiner Ahnenforschung auseinandergesetzt habe, bin ich natürlich nicht um die Süderlügumer Dorfchroniken drumherum gekommen. In diesem Buch von Johann von Böhl und Hans W. Rerup ist tatsächlich in der „Haus- und Hofchronik von Süderlügum“ auch die Geschichte von meinem Elternhaus zu finden. Allerdings ist das Buch groß und sperrig. Das Buch wird auch schon lange nicht mehr gedruckt und ist deshalb schwer zu bekommen. Da ich Bücher am liebsten auf meinem Smartphone lese und die „Chronik des Kirchspiels Süderlügum“ das einzige Buch ist, welches ich nicht digital besitze, ist das Projekt entstanden, das Buch selbst zu digitalisieren. Ich habe dafür mit dem Autor des Buches Kontakt aufgenommen. Dieser hat mir auch gerne das original Schreibmaschinenmanuskript des Buches eingelesen. Allerdings war die Scanqualität leider nicht ausreichend für mein Vorhaben. Deshalb habe ich mir ein gebrauchtes Exemplar des Buches erworben und es von einem Freund aufsägen lassen, sodass ich das Buch durch meinen Scanner schicken konnte.

Nachdem ich das ganze Buch gescannt hatte, begann die Sisyphusarbeit. Mithilfe der Software gImageReader habe ich Seite für Seite mit Texterkennung eingelesen und den Text herauskopiert. Um daraus später wieder ein digitales Buch zu generieren, habe ich den Text ins Asciidoc Format gebracht. Anschließend konnte ich aus diesem Format ein PDF und ein EPUB Dokument generieren. Natürlich kann ich bei den 450 Seiten einige Übertragungsfehler nicht ausschließen. Nach Rücksprache mit dem Autor habe ich deshalb ein Github Repository erstellt, auf dem man sich die Asciidoc Dokumente herunterladen kann.

Für diejenigen, die die Chronik des Kirchspiels Süderlügum einfach nur digital lesen möchten um mehr über die Geschichte Süderlügum’s zu erfahren, habe ich auch einen Download eingerichtet.

Die Chronik des Kirchspiels Süderlügum als EPUB herunterladen!

Die Chronik des Kirchspiels Süderlügum als PDF herunterladen!

Asciidoc unterstützt grundsätzlich noch weitere Formate, die kann man sich mithilfe der Quelldateien selbst bei Bedarf generieren.

The Asylum

Emilie Autumn The Asylum„The Asylum for wayward victorian Girls“ – Das ist der Titel von dem zweiten Buch was ich mir freiwillig (hier) gekauft habe. Es ist komplett auf Englisch und ist eine Mischung aus Autobiographie und Fantasy Roman, was das genau heißt weiß ich allerdings auch noch nicht. Mir reichte beim Kauf eigentlich die Tatsache das es von meiner Lieblingskünstlerin ist. Nachdem ich auf dem Twitteraccount von Emilie Autumn gelesen hatte das die zweite Auflage (und wahrscheinlich letzte Hardcover Version) in Europa verfügbar und wahrscheinlich ziemlich schnell ausverkauft ist habe ich es einfach bestell – Was man hat das hat man. :)

Da es vorbestellt war dauerte es fast 2 Monate bis ich es dann endlich letztes Wochenende in Händen halten konnte. So nebenbei hab ich dann auch noch entdeckt, dass es handsigniert ist. Außerdem ist es sehr schön illustriert. Also allein das durchblättern lohnt sich schon.

Wäre das Buch jetzt auch noch auf Deutsch gewesen…
Jeder der mich schon mal englisch Sprechen gehört hat weiß, dass englisch nicht gerade zu meinen Stärken gehört. Auch wenn ich in meinen Berufszweig wohl kaum ohne Englisch auskommen werde drücke ich mich normalerweise wo ich kann vor dieser Sprache.

…und jetzt habe ich hier ein Buch, komplett in Englisch, von meiner absoluten Lieblingskünstlerin hier liegen…
Ich denke auch, dass es nicht gerade „Schulbuch Englisch“ ist, was in diesem Buch verwendet wird. Aber jetzt hab ich mir das Buch gekauft, nun wird es auch gelesen und verstanden! Egal wie oft ich jede einzelne Seite lesen und wie viele Wörter ich übersetzten muss, auch wenn ich jeden Tag nur eine Seite schaffe, es wird gelesen!
Meinen Englischkenntnissen Schaden tut es bestimmt nicht und das was ich bis jetzt gelesen habe aus dem Buch gefiel mir ziemlich gut. Es wird allerdings wohl ziemlich lange dauern bis ich das Buch durchgelesen habe.

Buch: Tiere Essen

Buch Tiere EssenVor einiger Zeit war das Buch „Tiere Essen“ von Jonathan Safran Foer in den Medien und ich habe nur gute Sachen über das Buch gelesen…
Da ich ja schon seit einiger Zeit Vegetarier bin fand ich das Buch ganz interessant. Deshalb habe ich mir das Buch zusammen mit meinem neuen Handy (LG Optimus GT 540) bei Amazon bestellt. Wie bei Amazon üblich war es bereits 2 Tage später da.

Ich sollte jetzt erwähnen das ich bis jetzt noch nie ein Buch mit so vielen Seiten gelesen habe. Als kleines Kind hab ich hauptsächlich Comics gelesen, danach nur noch die Schullektüre im Unterricht. Ich bin also kein „Bücherwurm“ oder ähnliches. Vor kurzem habe ich damit angefangen mehr Blogs zu lesen, allerdings hab ich meine Vorlieben da auch eher auf den kurzen Texten (und Comics). So ein Buch ist also schon eine kleine Herausforderung für mich.

Zurzeit bin ich etwa bei der Hälfte des Buches (Habe es ca. 1,5 Wochen) und finde es so gut, dass ich es schon jetzt jedem empfehlen würde.
Eine Stelle in dem Buch möchte ich hier noch erwähnen. Sie handelte von einer Kuh, die von einem Bauern als Hobby gehalten wurde und deswegen sehr zutraulich war.  Irgendwann war dann „ihre Zeit gekommen“ und sie musste zum Schlachter. Als die Kuh dann in der Schlachtanlage stand hatte sie überhaupt keine Angst sondern leckte dem Schlachter noch mit ihrer Zunge über das Gesicht (Das ist nicht eklig, sondern bei den Kühen eine freundschaftliche Geste), weil sie ihr Leben lang an den Menschen gewöhnt wurde – An dieser Stelle denke ich an meine Kuh Berta, sie ist auch ein Hobby (Ich habe es sogar bei meinen Bewerbungen unter Hobbys angegeben!). Berta zum Schlachter zu schicken wäre für mich ein kleiner Weltuntergang. Zum Glück denkt meine Mutter genauso und auch mein Vater könnte es inzwischen nicht mehr übers Herz bringen meine Kuh weg zu schicken. Berta ist irgendwie schon ein Teil der Familie geworden.  Deswegen wird Berta, auch wenn es uns einiges an Umkosten macht, nicht zum Schlachter gehen.  Meine anderen Kühe (Hanna & Sora) werden dieses Glück leider nicht haben… – für mich ein Grund mehr kein Fleisch mehr zu essen.