Ankommen

In diesem kleinen Blogeintrag möchte ich euch von meinen Anreisetag schreiben, da der doch anders verlief als ich erwartete. Vielleicht helfen den einen oder anderen meine Erfahrungen ja bei einer eigenen Reise.Airport Hamburg

Den Tag vor meiner Abreise, verbrachte ich bei meiner Freundin. Mit zu ihr brachte ich meine beiden Koffer und einen Rucksack. Bei ihr wogen wir die Koffer noch mal, um sicher zu gehen, dass ich auch ja nicht über die 23 KG Grenze von Germanwings komme. Dabei stellte ich unter anderem fest, dass ich 4 KG zugenommen hatte, aber das ist eine andere Geschichte. In den Koffern waren Töpfe, Teller, Besteck, Badezimmer Ausrüstung, Komplettes Bettwäsche Set (mit 2. Bezug, Milbenschutz, Kopfkissen und Bettdecke). Klamotten und meine IT Ausrüstung (Laptop, Kopfhörer, Lan Kabel, Docking, Adapter usw.).

Nachdem wir noch einen ruhigen gemeinsamen letzten Tag hatten, ging es am nächsten Morgen um 10 Uhr nach einer Schüssel Müsli verschlafen Richtung Hamburger Flughafen. Am Hamburger Flughafen angekommen trafen wir dann noch meinen besten Kumpel. Zwischendurch ging mir bei dem einen Koffer der Zuggriff (das Ding, was man herauszieht um den Koffer bequem hinter sich her ziehen zu können) kaputt. Wir reparierten es so, dass es wenigstens nicht mehr herausstand. Meine Packkünste wurden dabei von meiner Freundin bemängelt. Anscheinend ist alles in den Koffer werfen, drücken und zumachen nicht die beste Technik. Der Check In verlief problemlos, da ich bereits online eingecheckt hatte. Im Prinzip gaben wir nur die Koffer auf, die beide 20 KG wogen. Von meinen Kumpel und besonders von meiner Freundin verabschiedete ich mich dann herzlich, bevor ich dann durch die Sicherheitsschleuse Richtung Gate verschwand. In der Sicherheitsschleuse, wollte ich dann im Ganzkörperscanner die Arme hochnehmen, wahrscheinlich aus Festival-Abtast-Gewohnheit. Dafür wurde ich dann vom Wachpersonal etwas veralbert. Ich war aber auch leicht „durch den Wind“ vor Aufregung.

Am Gate wartete ich dann 1,5 Stunden auf meinen Flieger. Inzwischen war ich schon ziemlich hungrig. Anschließend ging es dann in einen Bus, der uns zum Flieger nach Birmingham brachte. Das Flugzeug vom Typ „CRJ900“ war ziemlich klein. Kaum höher als ein Lastwagen. Es war auch höchstens halb voll. Es war außerdem ziemlich laut, aber ich war mit meinen „Noise Canceling“ Kopfhörern gut gerüstet. Dazu kamen dann noch Turbulenzen, sodass das ganze Flugzeug schwankte. Ein Hauch von Abenteuer. Auch mit dieser lauten kleinen wackeligen Maschine kam ich nach 1,5 Stunden sicher in Birmingham an. Nachdem ich dann meine Koffer wiedergefunden hatte, war mein Hungergefühl weg. Es war inzwischen kurz vor 16 Uhr in Deutschland. Am Flughafen streifte ich dann mit meinen beiden Koffern noch etwas her auf meiner Suche nach dem perfekten Sitzplatz. Der leere Magen setzte mir zu. Irgendwie war ich auch total durchgeschwitzt und der kaputte Koffer war wirklich anstrengend zu ziehen.

Irgendwann war dann aber auch die Zeit gekommen, an der das „Meet & Greet“ am Flugplatz stattfand. Ich kam gerade rechtzeitig um mit einem Schwall von Studenten zum Bus gebracht zu werden. Dort lernte ich dann auch schnell einen Amerikaner und eine Deutsche kennen. Im Bus gab es dann endlich etwas zu essen. Da Sandwich und Chips nicht vegan war, gab es für mich einen Apfel. Aber ich konnte mir noch 2 Äpfel mehr von meinen Sitznachbarn erfragen. Die Fahrt startete und sollte insgesamt 3 Stunden dauern. Im Bus fanden sich dann auch noch ein paar Chips, die tatsächlich vegan waren. Ich unterhielt mich im Bus schon nett auf englisch und auch auf deutsch (weil ich einfach zu erledigt für eine andere Sprache war). Bevor ich bei meinem Wohnheim ankam, brachten wir erst ein paar Studenten weg, die ihr Wohnheim nicht so campusnah hatten. Dabei bekam ich schon einen ersten Blick auf das Meer. Allerdings war es ziemlich Dunkel, sodass ich nicht so viel sehen konnte. Als wir dann in cwrt mawr (Ich weiß immer noch nicht wie man das richtig ausspricht) ankamen. Ich bekam meine Schlüssel, räumte meine Koffer aus und verstaute alles in meinem neuen Zimmer. Anschließend arbeitete ich die „Diginbox“ durch und richtete mir Internet auf Notebook und Handy ein. Ich traf kurz eine Mitbewohnerin von mir, welche aus den USA kam und unterhielt mich etwas mit ihr. Kurz darauf versuchte ich zu schlafen, was aber gar nicht so einfach war, denn irgendwie taten mir meine Beine weh (seltsamerweise war ich überhaupt nicht hungrig). Ich las noch etwas und schaffte es, nach einiger Zeit, endlich zur Ruhe zu kommen.

Am nächsten Morgen duschte ich dann und kaufte mir in einem sehr nah gelegenen Supermarkt etwas Müsli um in den neuen Tag zu starten.

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