Mosel Urlaub 2019

Nachdem wir bereits 3 Wochen in Norwegen gecampt hatten, haben wir noch einen zweiten Urlaub gemacht. Dieses Mal waren wir aber nicht zu zweit, sondern mit meiner zukünftigen Schwiegermutter und Frido, unserem Hund unterwegs. Es ging für 2 Wochen an die Mosel in eine Ferienwohnung. Wir starteten am 19.8 und fuhren insgesamt 8 Stunden, bevor wir das kleine Örtchen Enkirch an der Mosel erreichten. Wir bekamen eine Tour durch unser Feriendomizil und konnten es anschließend beziehen. Unsere Vermieterin stellte uns eine Flasche Rivaner Weißwein und eine selbstgemachte Marmelade als Geschenk in den Kühlschrank. Da es inzwischen schon relativ spät war, als wir unsere Koffer verstaut hatten, machten wir am Abend nur noch einen ersten kleinen Spaziergang durch das Dorf, bevor wir alle müde in unsere Betten fielen.

Am darauffolgenden Tag nahmen wir den „Brötchenservice“ in Anspruch und ließen uns frische Brötchen vorbeibringen. Nach dem Frühstück schauten wir uns erst einmal genauer im Dorf um und machten eine Shoppingtour durch die örtlichen Lebensmittelgeschäfte. Diese hatten nur ein sehr reduziertes Sortiment, welches dazu noch recht teuer war. Immerhin gab es im Biomarkt einige nette vegane Aufstriche. Nach einer kleinen Mittagspause ging es auf die erste richtige Wanderung. Das Wetter war zwar bewölkt, aber trotzdem angenehm warm. Wir folgten dem ausgeschilderten Weinlehrpfad durch die Weinhänge. Dort lernten wir einiges Neues über den Weinanbau. Zwischendurch konnten wir die Stuntflüge zweier Flugzeuge beobachten, welche über uns kreisten. Auf dem Weg wimmelte es vor kleinen Eidechsen, die sich an einer Mauer entlang des Weinhanges versteckten. Dazu bekamen wir einen guten Überblick über die anliegenden Berge und Täler.

Am nächsten Tag wanderten wir zur Starkenburg. Wir wanderten erst an einigen Mühlen vorbei, von der nur noch die obere Starkenburger Mühle funktionstüchtig war. Dort machten wir noch ein kleines Picknick, bevor wir unsere Wanderung durch den Wald fortsetzten. Anschließend erreichten wir die kleine Ortschaft „Starkenburg“ in der wir uns umschauten und ein paar Aussichtspunkte ansteuerten. Die Aussicht auf Traben-Trarbach und Enkirch war großartig. Von der Starkenburg Ruine waren allerdings nur einige Tore und ein paar Mauerreste zu erkennen. Anschließend wanderten wir den Moselhöhenweg auf dem Herrenberg zurück nach Enkirch. Auf dem Weg haben wir auch noch einen kleinen Halt an der Winzerkapelle und dem Aussichtspunkt Rottenblick gemacht. Insgesamt waren wir mit Hund 15 Kilometer und etwa 7,5 Stunden unterwegs.

Am Donnerstag fuhren wir nach Bullay, um unsere Vorräte aufzustocken. Über die Zugbrücke ging es anschließend zur Marienburg. Nach einem kleinen Picknick auf dieser machten wir eine kleine Wanderung über die Kriegsgräberstätte zum Prinzenkopfturm. Von dort aus hatten wir einen wunderschönen Rundumblick auf zwei verschiedene Mosel Schleifen und verschiedene umliegende Dörfer. Da das Wetter recht heiß war, wanderten wir anschließend wieder zurück zum Auto, da Frido nicht mehr in der Wärme laufen wollte. Die letzten Meter mussten wir Frido auch schon tragen. Wir kamen trotzdem recht spät am Nachmittag erst wieder an der Ferienwohnung an.

Am Freitag fuhren wir zur Winneburg in Cochem. Dort parkten wir am nächsten Wanderparkplatz und wanderten auf die Burgruine. Das Wetter war wieder sonnig, aber der größte Teil des Weges führte durch einen Wald, der uns angenehmen Schatten spendete. Angekommen auf der Burgruine erkundeten wir erst einmal die vielen Gänge und Winkel. Anschließend machten wir ein Picknick und genossen die Aussicht, bevor wir wieder durch den Wald zurückwanderten. Wir machten noch einen Abstecher zur Historischen Senfmühle Cochem und meine Freundin hat sich durch das Senfangebot durchgekostet und auch ein paar Senfsorten eingekauft.

Am Samstag war es wieder sonnig und wir sind Richtung Bremm gefahren. Dort sind wir von einem Wanderparkplatz auf den Calmont gewandert. Auf allen Aussichtspunkten, die wir anschließend ansteuerten, hatte man einen anderen Winkel auf die Moselschleife von Bremm. Unsere erste Station war das Bremm Gipfelkreuz, welches von Touristen überlaufen war. Danach ging es zum römischen Bergheiligtum, einem restaurierten römischen Tempel. Dort machten wir ein kleines Picknick, bevor wir weiter zum Vier-Seen-Blick liefen. Dort war die Aussichtsplattform gerade gesperrt, sodass es schwierig war, die vier verschiedenen Mosel Abschnitte, die „Seen“ genannt, zu erkennen. Unsere letzte Station auf der Wanderung war die Feuerwehrhütte. Anschließend machten wir uns auf den Rückweg. Dort hatten wir einen kleinen Unfall, denn die Mutter meiner Freundin wurde von einer Hornisse am Kopf gestochen. Die Hornisse hatte es irgendwie geschafft, sich in ihrem Haar zu verfangen. Nachdem wir dort erste Hilfe geleistet hatten, wanderten wir weiter bis zum Parkplatz. Am Parkplatz fand meine Freundin einige weggeworfene Schalen, die sich aber in einem sehr guten Zustand befanden. Die hat meine Freundin gleich als Andenken mitgenommen, bevor wir uns auf den Rückweg machten.

Am Sonntag brauchten wir alle etwas mehr Schlaf. Deshalb starteten wir erst um die Mittagszeit in den Tag. Da es wieder auch ein sehr warmer Tag war, entschlossen wir uns die „Gässchen“ Route durch Enkirch zu laufen. Wir schauten uns die vielen kleinen verwinkelten Gassen des Ortes an. Zwischendurch machten wir einen kleinen Abstecher zur Staustufe. Diese war allerdings nicht besonders interessant. Nach dieser Tour war Frido auch wieder so warm, dass er nicht mehr weiterwollte. Erst am Abend unternahmen wir noch eine kleine Wanderung zum Barfuß Pfad. Dieser machte auf uns einen sehr heruntergekommenen Eindruck. Da es allerdings recht spät war, als wir dort ankamen und wir nicht abschätzen konnten, wie lang dieser Pfad nun wirklich ist, drehten wir wieder nach einem kurzen Stück auf dem Barfuß Pfad um und spazierten wieder nach Hause.

Auch am Montag blieb das Wetter heiß. So heiß, dass unsere recht schattige 6 Kilometer Tour um die ehemalige Festung Mont Royal für Frido eine große Herausforderung darstellte. Dementsprechend machten wir an den verschiedenen Aussichtspunkten um die Festung herum immer mal wieder längere Pausen. Der erste Aussichtspunkt gab einen schönen Blick auf das Dorf Burg und die Mosel. Vom Aussichtspunkt Eulenwerk haben wir das Treiben an der Staustufe von Enkirch eine Zeit lang beobachtet. Später schauten wir uns vom Aussichtspunkt Rabenwerk Traben-Trarbach und Wolf an. Dort sahen wir auch eine Klosterruine in Wolf. Am letzten Aussichtspunkt war die Aussicht ähnlich. Man konnte allerdings etwas mehr in die Schleife der Mosel schauen und noch das Örtchen Kröv erkennen. Von der Festung selbst ist nur noch wenig erhalten geblieben. Das was man findet, ist mit Info-Schildern genauer beschrieben und sehr interessant. Man kann durch mehrere alte Gänge an verschiedenen Punkten am Bollwerk der Festung wandern. Auch der alte Wehrgang, den man über eine kleine Wendeltreppe erreicht, ist eine Expedition wert, wenn man eine Lichtquelle dabei hat und vorsichtig über die nassen dunklen Stufen läuft. Teilweise waren einige Abschnitte gesperrt und an einer Stelle, gab es eine kleine Umleitung, weil der ursprüngliche Weg über einem Kellergewölbe eingebrochen war. Es ist wirklich schade, dass von dieser Festung nur noch so wenig erhalten geblieben ist. In der Mitte der Festung gab es noch einen Kletterpark, aber dafür war uns das Wetter viel zu heiß. Abends tranken wir bei einem gemütlichen Spieleabend gemeinsam den Rivaner.

Am Dienstag brachen wir zur Burg Arras auf. Da man allerdings schon eine Gebühr für das Betreten des Burggeländes zahlen musste, beschlossen wir stattdessen die Gegend zu erkunden. Wir wanderten erst zu einem Aussichtspunkt mit gutem Blick auf die Burg Arras und gingen anschließend weiter zum Leofelsen. Von dort aus wanderten wir weiter zur Dünwald Höhe, wo eine Hütte von der Freiwilligen Feuerwehr stand. Drum herum gab es einige Info Tafeln, die uns über verschiedene Aspekte des Waldlebens informierten. Wir machten dort ein längeres Picknick, bevor wir zur Wassertretanlage aufbrachen. Da es Frido inzwischen schon wieder zu heiß war, machten wir uns danach auf den Rückweg. Eigentlich wollten wir dabei am Alf Bach entlanglaufen, aber dort war leider der Weg zurzeit gesperrt, weshalb wir durch den Wald zurückwanderten. Anschließend machten wir noch einige Besorgungen und aßen ein Eis in Bullay, bevor wir uns auf den Rückweg machten.

Am Mittwoch fuhren wir nach Traben-Trarbach. Dort angekommen, wanderten wir einige steile Steintreppen zur Grevenburg hinauf. Da auf den Treppen stetig die Sonne schien und es immer noch 29 Grad waren, waren wir ziemlich erschöpft, als wir oben ankamen. Wir machten also ein Picknick auf der Burg und informierten uns über die Geschichte der Burg an diversen Info Schildern. Anschließend nahmen wir einen deutlich flacheren und schattigeren Waldweg mit vielen kleinen Serpentinen, um wieder in die Stadt zu gelangen. Auf dem Weg konnte man den Torbogen der Starkenburg auf den Hügeln erkennen. In der Stadt angekommen, erkundeten wir die Innenstadt und machten Halt in einer kleinen Eisdiele, in der es auch veganes Eis gab. Anschließend wanderten wir noch einmal über die Brücke, bevor wir uns auf dem Rückweg machen mussten, da Frido wieder einen Hitzestreik begann und sich bei jeder Gelegenheit in den Schatten setzte.

Am Donnerstag war das Wetter immer noch heiß, deshalb wanderten wir den Barfußpfad, den wir vor ein paar Tagen ausgekundschaftet hatten, entlang. Dieser Pfad sah zwar stellenweise etwas verwahrlost aus und ich würde ihn auch nicht unbedingt barfuß entlanglaufen, aber als Abenteuerpfad durch den Wald war er super. Dann gab es noch eine Geschichte auf einer Infotafel von einer Brücke, die sich laut einigen lokalen Esoterikern, selbst einen neuen Platz gesucht hatte. Davon waren wir erst ziemlich irritiert und später haben wir uns über diese komische Geschichte eher amüsiert. Wir picknickten auf dem Gelände eines Angelvereins und wanderten später auf einer richtigen Straße wieder nach Hause. Meine Freundin wollte anschließend noch mit ihrer Mutter einen „Krammarkt“ ein paar Straßen weiter besuchen, allerdings kamen sie nur mit Kuchen wieder zurück.

Am Freitag haben wir aufgrund der Hitze wieder einen Wanderpfad im Schatten ausgesucht. Nicht weit vom Dörfchen Kautenbach gingen wir ein Stück durch den Wald in der Nähe des Eschbaches entlang. Leider gab es im Wald nicht sehr viel zu sehen, dafür war es angenehm kühl und schattig. Wir picknickten auf einigen Baumstämmen bevor wir nach Traben-Trarbach zurückfuhren, wo wir wieder die Eisdiele vom Mittwoch aufsuchten und uns ein Eis genehmigten.

Am Samstag fuhren wir zum archäologischen Wanderweg in Bruttig-Fankel. Da einige Straßen in der Umgebung des Wanderweges gesperrt waren, war es gar nicht so einfach dorthin zu kommen. Leider lag der Waldweg nicht komplett im Schatten und es waren wieder über 30 Grad. Dementsprechend brauchten wir für die 6 Kilometer mehrere Stunden, da wir mit Frido ausgiebige Pausen im Schatten machten. Auch die Hügelgräber, die am Weg zu finden waren, waren unspektakulär. Am besten war eigentlich der Klassenraum mit Tafel und Bänken mitten im Wald. Diese Gelegenheit nutzten wir für ein kleines Fotoshooting, bevor wir unseren Weg fortsetzten. Auf dem Rückweg war es auch eine Herausforderung in Enkirch einen Parkplatz zu finden, da durch ein Wohnmobil Treffen sämtliche Autoparkplätze außerhalb belegt waren und auch alle Straßen innerhalb des Dorfes von PKWs zugeparkt waren.

Am Sonntag war das Wetter endlich deutlich kühler. Wir nutzten die Gelegenheit, um in Neef die Klosterruine Stuben zu besichtigen an der wir bereits einige Male vorbeigefahren waren. Da die Strecke größtenteils durch Weinhänge führte, gab es keinen Schatten auf der Strecke, weshalb wir schon länger auf einen kühleren Tag lauerten. Das Kloster selbst war allerdings ziemlich unspektakulär und wir wanderten recht schnell weiter auf den Petersberg. Dort suchten wir erst nach den Überbleibseln einer römischen Befestigung. Zu sehen war von dieser eigentlich nichts mehr. Dort machten wir auf einer Bank mit Moselblick ein kleines Picknick, bevor wir die Petersbergkapelle und einen der letzten an der Mosel noch genutzten Bergfriedhof ansteuerten. Wir machten noch einen Abstecher zur Eulenköpfchen Aussichtsplattform und zum Gipfelkreuz, bevor wir die Weinhänge wieder herunter wanderten. Am Montag machten wir uns wieder auf den Weg in die Heimat.

Wir hatten während unseres Urlaubs abends öfter kleine Spieleabende, wo wir hauptsächlich Bonanza und Stadt-Land-Fluss spielten. Ich hätte gerne noch mehr und besser erhaltene Burgruinen erkundet, habe aber stattdessen einiges über Wein gelernt. Insgesamt also ein sehr gelungener Urlaub.

M’era Luna 2019

Dieses Jahr ging es wieder zum M’era Luna. Dieses Jahr bin ich mit Constanze und einer Freundin nach Hildesheim gefahren. Dieses Jahr war der Einlass ein wenig organisierter als im vorherigen Jahr. Trotzdem musste man sich erst sein Bändchen holen und danach nochmal durch eine separate Gepäckkontrolle. Auch die Fastlane bei der Bändchenausgabe war nicht so schnell wie der Name vermuten lässt. Bei der Gepäckkontrolle gab es dann wiederum keine Fastlane, sodass es völlig egal war, wo man sich anstellte und wie viel Gepäck man mithatte. Einigen aus unserer Gruppe ist es aber trotzdem gelungen einen sehr guten Platz, sehr nahe an den Bühnen zu reservieren. Die neuen Festivalbändchen hatten in diesem Jahr eine Art „Münze“ am Bändchen befestigt. Dies war zwar einerseits eine großartige Idee, andererseits wurde diese Münze schnell am Handgelenk nervig. Gerade meine Freundin hatte das Bändchen neben ihrer Uhr, was sich nicht so gut miteinander vertrug. Das Wetter war das Festival über größtenteils trocken und teilweise sogar recht sonnig. Es war allerdings windig, weshalb wir unser Zelt zwischenzeitlich nochmal nachspannen mussten und uns ein Pavillon fast weggeflogen wäre.

Da ich ja nun schon einige Jahre das M’era Luna besuche, kenne ich auch die „alten Hasen“ in unserem Camp gut und es ist immer wieder spannend sich mit diesen auszutauschen. Dieses Jahr war unsere Gruppe allerdings etwas kleiner als im Vorjahr. Ich habe einige im Camp wieder damit schockiert, dass ich keine Probleme mit dem Essen von kalten Veggie-Ravioli habe. Dazu wurde noch ein 30. Geburtstag in unserem Camp gefeiert, was sehr unterhaltsam war. Zur Krönung wurden zwei Freunde von uns vom Fernsehen interviewt.

Das Festivalgelände war aufgebaut wie üblich ohne große Neuerungen. Auch die Geisterbahn aus dem letzten Jahr war zu meiner Überraschung wieder da. Ich hätte eigentlich gehofft, dass es da etwas anderes gibt. Die Schlagen an den Fressständen waren durchgehend sehr lang und die sanitären Anlagen waren durchgehend in einem guten Zustand. Erst am Sonntag ließ das etwas nach.

Am Samstag sind meine Freundin und ich schon relativ früh aufgestanden, um schon die ersten Bands zu sehen. Wir haben den Tag mit den Bands Null Positiv, Empathy Test und Sündenklang begonnen. Am Nachmittag habe ich mir die Auftritte von Stahlmann, Corvus Corax, Oomph! und Mono Inc. angeschaut. Dabei haben mir Oomph! und Mono Inc. am besten gefallen.

Am Sonntag spielten meine eigentlichen Favoriten. Ich habe mit Scarlet Dorn, Faelder, Versengold und Subway to Sally angesehen und diese Auftritte haben mir eigentlich alle sehr gut gefallen. Die Band Faelder war der Soundtrack zu unserem Norwegen Urlaub und spielte bei ihrem Auftritt auch unsere liebsten Songs. Aber auch Versengold ist immer wieder unterhaltsam mit ihren Auftritten. Obwohl ich extra nach neuen Alben vor dem Festival geschaut hatte, ist uns das neue Album von Versengold durch die Lappen gegangen, weshalb wir von einigen neuen Liedern bei ihrem Auftritt überrascht wurden.

Nach dem Festival ist vor dem Festival. Das war dieses Jahr wieder bei der Ticketbestellung zu merken. Nachdem ich das letzte Jahr recht spät die Tickets bestellt habe, war ich dieses Jahr direkt zum Verkaufsstart online. Leider war die Seite wieder so überlastet, dass ich erst nach 45 Minuten erfolgreich durch den Bestellvorgang kam. In der ersten Preisstufe konnte ich leider nicht reservieren und ich konnte meine Tickets erst in der zweiten Preisstufe kaufen. Kurz danach war aber auch diese ausverkauft und die dritte Preisstufe wurde eingeläutet. Dieser „Kampf um die Ticktes“ ist inzwischen etwas frustrierend, aber so ist das mit Angebot und Nachfrage. Das M’era Luna wird auch nicht ohne Grund immer beliebter.

Norwegen Urlaub 2019

Meine Freundin und ich sind für 3 Wochen nach Norwegen zum Campen gefahren. Sie hat lange vorher angefangen diesen Urlaub akribisch zu planen. Um zu sparen, buchten wir unsere Fähren weit im Voraus und bestellten uns einen Autopass Transponder für das norwegische Maut System. Dazu haben wir uns die passende Fährkarte bestellt, mit der man auch bei den Inlandsfährüberfahrten deutlich sparen konnte.

Wathe Camping in Norwegen am Morgen

Die Reise begann am 17.7 um 9 Uhr und um 15 Uhr kamen wir in Hirtshals in Dänemark an und suchten uns einen Campingplatz. Die Sonne schien und meine Freundin nutze anschließend die Gelegenheit, um gleich im Meer zu baden. Am nächsten Tag standen wir um 8 Uhr am Anleger der Fjordline Fähre. Wie sich herausstellte, startete die Fähre allerdings erst um 10 Uhr. Die Fähre war auch relativ eng und die Autos fuhren auf diese Fähre in eine Art Schneckenhaus hoch und runter und standen gefährlich dicht an dicht, teilweise auch mit Gefälle. Die Fähre hatte dafür aber genug Sitzplätze, auf denen wir die Fahrt verbrachten. Um 12:30 kamen wir endlich in Kristiansand in Norwegen an. Von dort ging es weiter Richtung Lauvrik und dort sind dann mit der Fähre nach Oanes übergesetzt. Hier kam unsere Fährenkarte vom Autopass System direkt zum Einsatz.

Nach einer etwas längeren Campingplatzsuche landeten wir auf einem gemütlichen Campingplatz namens Wathe Camping ein Stück nach Tau. Dort überraschte uns das schnelle Internet des Platzes auf dem ich direkt ein paar Urlaubsbilder sichern konnte. Gegen Abend wurde es dann etwas windiger und wir mussten unser Zelt auf dem Campingplatz noch etwas versetzen, damit es die Nacht heil überstand. Der Tag war allgemein etwas bewölkter mit kleineren Schauern. Am nächsten Tag fuhren wir die Ryfylke Landschaftsroute nach Røldal. Wir hatten einen milden Tag und schauten uns auf unserer Route einige kleine Sehenswürdigkeiten an. Unter anderem eine alte Mühle am Fluss. Zudem bekamen wir auf der Landschaftsroute auch einige kleine Fjorde zu sehen. Wir schauten uns eine kleine Ausstellung zu einer Zinkgrube an und hielten kurz beim Svandalsfossen, einen Wasserfall, an dem es viele Treppenstufen gab, die man erklimmen durfte. Danach erfolgte ein Wechsel der Vegetation von Baumreich zu karg und wir begegneten einigen Schafen auf der Straße.

In Røldal suchten wir uns einen Campingplatz und ließen den Tag mit einer kleinen Wanderung durch das Dorf ausklingen. Der darauffolgende Tag war leider sehr verregnet, weshalb wir diesen Tag größtenteils im Aufenthaltsraum des Campingplatzes, in Büchern vertieft, verbrachten. Am nächsten Morgen war unser 20 Jahre altes Zelt recht feucht von innen und wir starteten etwas nass in den Tag. Wir schauten uns anschließend den Låtefossen Wasserfall an. Danach fuhren wir den Buarbreen-Gletscher an. Da es gerade regnete als wir ankamen, beschlossen wir „die paar Kilometer“ mit Gummistiefeln, Regenhose und Regenjacke zum Gletscher zu Wandern. Die Wanderung war leider deutlich länger und anstrengender als gedacht, trotzdem waren wir froh, dass wir Gummistiefel anhatten, da einige kleine Wasserläufe zu kleinen reißenden Flüssen angewachsen waren und wir mit Wanderschuhen nie trockenen Fußes zum Aussichtsplateau vor dem Gletscher gekommen wären. Auch von oben gab es immer mal wieder kleine Schauer, die aber aufhörten, als wir das Plateau erreichten. So ein Gletscher ist schon ein majestätischer Anblick. Nachdem wir wieder am Auto angekommen waren, waren wir ziemlich durchnässt und fertig von dem schwierigen Aufstieg, aber glücklich, dass wir es bis zum Ziel geschafft hatten.

Der Buarbreen-Gletscher

Anschließend folgten wir der Lanschaftsroute bis zum nächsten Campingplatz namens Lothe Camping. Auf dem Weg dorhin sahen wir schon einige Morellen- und Apfelplantagen. Dort angekommen verbrachten wir eine Nacht und brachen den nächsten Tag Richtung Jondal auf. Von dort aus nahmen wir eine Fähre und fuhren bis nach Ulvik. Auf dem Weg nach Ulvik nahmen wir wieder die Landschaftsroute und bekamen dementsprechend sehr viel von der Gegend, um den Hardanger Fjord zu sehen.

Als wir in Ulvik ankamen, bauten wir auf dem Campingplatz auf und machten einen Spaziergang durch das Dorf. Hier gab es als Highlight eine alte Wassermühle zu sehen, die originalgetreu wieder in diesem Örtchen aufgebaut wurde. Am nächsten Tag fuhren wir Richtung Voss. Dort schauten wir uns einen Fluss an, der durch eine zur Eiszeit entstandene Schlucht führte. Von dort aus wanderten wir weiter Richtung Voss über eine sehr moderne Brücke zur Kirche in Voss. Anschließend setzten wir unsere Reise Richtung Gudvangen fort. Dort suchten wir uns einen Campingplatz. Am Abend wanderten wir nochmal durch das Dörfchen, das im Prinzip nur aus einem Wikingerdorf bestand, welches bereits geschlossen war und einer großartigen Aussicht auf den anliegenden Fjord bot. Am nächsten Tag schien die Sonne und es waren 28 Grad. Wir wanderten auf einem wiederaufbereiteten Hirtenweg in die Berge nahe dem Tuftefossen Wasserfall einen Berg hinauf. Bereits auf dem Weg dorthin, wurden wir von einem störrischen Pony auf der Straße ausgebremst. Der anschließende Aufstieg zur Mittagszeit, stellte sich als sehr steil und steinig heraus. Als wir aber oben auf dem Berg ankamen, waren alle Strapazen vergessen und wir konnten eine überwältigende Aussicht genießen.

Am darauffolgenden Tag brachen wir Richtung Borgund auf. Wir fuhren aber nicht durch den Lærdalstunnel, sondern über eine Straße, die über die Landschaft des Berges führte. Im Reiseführer stand, dass dort der Schnee auch in den Sommermonaten sich teilweise noch auftürmt. Als wir also erwartungsvoll dieser kurvigen Straße folgten, waren wir etwas enttäuscht, da es nur ein paar kleine Flecken mit ein bisschen Schnee gab.

Sooo viel Schnee überall!

Auch Schafen begegneten wir wieder auf der Straße. In Borgund auf dem Campingplatz, setzten wir uns erst einmal in die Sonne, da es viel zu warm war, für eine Wanderung. Die Wanderung starteten wir dann gegen 19:45 Uhr als es abgekühlt war. Wir liefen vom Campingplatz zur Stabkirche in Borgund. Anschließend liefen wir einen berühmten Abschnitt auf dem Vindhellavegen bis zu einer kleinen Stauanlage nahe Husum.

Vindhellavegen

Danach liefen wir den Weg wieder zurück und kamen gegen 22 Uhr wieder am Campingplatz an. Auch der nächste Tag war wieder sehr warm und wir sonnten uns bis in die Abendstunden. Zwischendurch aßen wir einen veganen Burger, den der Campingplatz anbot. Am frühen Abend fuhren wir zu einem Stück des alten Kongsvegen und starteten um 18:30 Uhr auf einen Rundweg in der Nähe von Olavsklemma an einem Fluss entlang. Wir liefen über Laukebergbakken, einer der steilsten Abschnitte des alten Kongvegen. Es gab noch einige weitere kleine Sehenswürdigkeiten auf dem Weg, wie alte Brückenruinen, MG-Nester aus dem zweiten Weltkrieg, alte Bauernhäuser und kleine Infotafeln mit Legenden aus der Gegend. Wir kamen gegen 22 Uhr wieder auf dem Campingplatz an. Vor der Wanderung hatte ich eine Powerbank in der Waschküche zum Laden deponiert. Als wir von der Wanderung wiederkamen, war diese verschwunden. Dieses kleine Drama klärte sich erst am nächsten Morgen auf, als ich in der Rezeption nach meiner Powerbank fragte. Laut dem Campingplatzbesitzer, hatte wohl jemand versucht die Powerbank zu stehlen und der Campingplatzbesitzer hat das gesehen und ihm gleich die Powerbank abgenommen. Ob das nun alles so stimmt, kann ich nicht beurteilen, aber ich hatte meine Powerbank wieder und das ist am Ende alles, was zählt.

Wir fuhren durch den Lærdalstunnel nach Flåm zurück und schauten uns das Bahnhofsmuseum an. Der Lærdalstunnel war deutlich unspektakulärer als gedacht, da er nur 3 schick beleuchtete Haltebuchten besaß, aber ansonsten sehr dunkel war. Das Museum hingegen ist durchaus einen Blick wert gewesen. Anschließend ging es Richtung Geilo weiter. Auf dem Weg stiegen wir wieder einige Male aus, um die wunderschöne Landschaft zu bestaunen. Auch einige kleine Ortschaften mit ihren Kirchen auf dem Weg, besichtigten wir kurz bevor wir in Geilo auf den Campingplatz fuhren. Dort machten wir auch einen kleinen Spaziergang, bevor wir den Abend ausklingen ließen. Am nächsten Tag ging es weiter Richtung Kinsarvik. Auf dem Weg hielten wir wieder einige Male um die Natur zu bestauen. Unter anderem machten wir Halt beim Vøringsfossen, dem höchsten Wasserfall in Norwegen.

Vøringsfossen

Anschließend quartieren wir uns in Lofthus auf einem Campingplatz ein. Dort machten wir ein paar Spaziergänge durch die Ortschaft und ließen es etwas ruhiger angehen. Meine Freundin hat es sich trotzdem nicht nehmen lassen, nochmal ein kurzes Bad im Hardangerfjord zu nehmen, da das Wetter immer noch so extrem warm war.

Eis essen in Lofthus

Am Abend zog dann ein Unwetter auf, sodass wir uns früh in unser Zelt zurückzogen. Am nächsten Tag machten wir eine kleine Wanderung durch die Ortschaft, schauten uns die Kirche an und aßen ein veganes Eis am Hafen. Der darauffolgende Tag war leider sehr regnerisch und wir verbrachten den Tag damit unsere Akkus im Gemeinschaftsraum zu laden und in Ruhe zu lesen.

Am nächsten Tag brachen wir in Richtung Tyssedal auf und besichtigten dort ein großes Wasserkraftmuseum. Wir bekamen auch eine Führung durch die alten Anlagen. Anschließend fuhren wir nach Rosendal, wo wir ein Museum über Gletscher, Fjorde und das dazugehörige Ökosystem besuchten. Leider war wohl in der vorherigen Nacht das System abgestürzt, weshalb viele Teile der recht digital gestalteten Ausstellung nicht funktionierten. Deshalb mussten wir nur einen ermäßigten Eintrittspreis zahlen. Trotzdem war die Ausstellung interessant. Auch die Filme, die in einem kleinen Kino gespielt wurden und die anliegende Schiffsbauausstellung waren einen Blick wert. Anschließend fuhren wir weiter zum nächsten Campingplatz in Sundal. Als wir dort ankamen, merkte ich bereits, dass bei mir eine Erkältung startete. Am darauffolgenden Tag schlug die Erkältung bei mir voll zu. Trotzdem unternahmen wir eine kleine Wanderung zu einem See namens Bondhusvatnet, der nahe des Folgefonna Gletschers lag.

Wir fuhren als nächstes Richtung Kristiansand. Wir fuhren dabei mehr durchs Landesinnere und sahen diverse Ski-Gebiete und Landschaften, die uns stark an Schweden erinnerten. Wir hielten auf dem Flateland Campingplatz, da wir die Strecke nicht in einen Tag fahren wollten. Hier wollte meine Freundin in einem ruhigen Fluss baden, allerdings war ihr dieser am Ende doch zu steinig und sie badete nur ihre Füße. Wir spazierten am Abend noch ein bisschen durch die Gegend, bevor wir uns in unser Zelt zurückzogen. Am nächsten Tag hatten wir erst eine etwas längere Wanderung geplant, aber meiner Freundin ging es nicht sehr gut, weshalb wir spontan eine kleinere Wanderung in der Umgebung machten und einen Tag länger als geplant auf dem Campingplatz blieben. Am darauffolgenden Tag wurde meine Freundin von der Erkältung komplett erwischt und fühlte sich nicht in der Verfassung, weiter zu fahren. Den Tag hat sie auch zum größten Teil verschlafen, während ich in meinem Urlaubsbüchern große Fortschritte machte. Nach der dritten Nacht auf dem Flateland Campingplatz, setzen wir unsere Reise Richtung Kristiansand fort. In Kristiansand angekommen, hatten wir einige Schwierigkeiten einen Campingplatz zu finden. Wir fanden schließlich einen Campingplatz Namens „Dyreparken Overnatting As“. Dieser war recht neu und gehörte wohl zu einem Zoo. Die Ausstattung der Küche und der Sanitärhäuschen war sehr luxuriös und hat uns beide sehr positiv überrascht. Nur einen Induktionsherd in der Küche fanden wir etwas problematisch. Wir hatten glücklicherweise eine normale Pfanne mit, die induktionsgeeignet war.

An unserem letzten Tag machten wir noch einen längeren Ausflug durch Kristiansand. Wir schauten uns die Festung und die Innenstadt von Kristiansand an. Die meiste Zeit verbrachten wir allerdings auf einer kleinen Insel namens Odderøya. Dort gab es neben einiger Kunstaustellungen und viel Natur auch jede Menge militärischer Überbleibsel zu entdecken, weshalb wir einmal um die Insel herumwanderten. Als wir hungrig von unserer Wanderung zurückkamen, liefen wir an einem Taco Stand vorbei, der einen veganen Burrito im Angebot hatte. Da konnten wir natürlich nicht widerstehen. Als wir unser letztes Bargeld ausgegeben hatten und gerade wieder auf dem Campingplatz zur Ruhe kamen, hörten wir relativ laute Musik von einem Konzert. Wir machten uns deshalb abends wieder auf dem Weg, um herauszufinden, wo dieses Konzert war. Wir haben zwar das Konzert nicht gefunden, dafür aber das Fundament eines alten Geschützturms, welches einen wunderbaren Blick auf den Hafen von Kristiansand bot. So ließen wir also den Abend mit Musik und Ausblick ausklingen, bevor wir wieder ins Zelt gingen. Am 7.8 begann unser Abreisetag und wir brachen sehr früh auf, um unsere Fähre zu erreichen. Es war deutlich simpler auf diese Fähre zu fahren, allerdings dauerte die Fahrt auch eine Stunde länger als die Hinreise. Wir hatten dazu leider keine festen Sitzplätze gebucht und mussten uns einige der wenigen kostenfreien Plätze ergattern. Als wir in Dänemark ankamen, begann wieder die lange Fahrt nach Hause. Zwischendurch fielen meiner Freundin fast die Augen beim Fahren zu, weshalb wir kurz auf einem Rastplatz hielten. Sie wollte nur kurz die Augen zu machen, schlief allerdings direkt ein. Ich war anschließend so in mein Buch vertieft, dass ich gar nicht merkte wie die Zeit vorbeilief. Eineinhalb Stunden später wurde meine Freundin wach und war deutlich erholter, sodass wir unsere Heimreise fortsetzten. Wir kamen auch wohlbehalten zu Hause an. Dort blieben wir aber nicht lange, da bereits in zwei Tagen, das Mera Luna startete.

Tagebuch Lübeck #10

Das mit dem Vorsatz jeden Monat mindestens einmal zu bloggen hat jetzt nicht so geklappt. Irgendwie waren die letzten Semester doch überraschend umfangreich, weshalb ich nie die Ruhe bekam zu bloggen.

Wie sieht es jetzt eigentlich aus mit dem Studium? Soweit ganz gut. Ich habe bis auf ein Modul alle Creditpoints zusammen, die ich brauche. Bei dem fehlenden Modul belege ich zurzeit zwei parallel. Einmal eine Fallstudie, bei der ich mich mit der Verteilung von Nano Robotern im Blutkreislauf beschäftige und dann noch ein Modul zu Ambient Computing. Beide habe ich schon im letzten Semester begonnen und bin deshalb bei beiden mitten drin. Ansonsten habe ich folgende Veranstaltungen im letzten Semester besucht:

  • Entrepreneurship in der digitalen Wirtschaft
  • Businessplan
  • Innovations- und Technologiemanagement
  • Unternehmensplanspiel
  • Ambient Computing Projektteil

Natürlich war mir auch außerhalb des Studiums nicht langweilig. Ich habe zum Beispiel wieder einige Theaterbesuche gehabt und sogar ein russisches Balett zum ersten Mal in meinem Leben gesehen. Insgesammt haben mir die Theaterstücke aber am Besten gefallen. Opern sind einfach nicht so mein Fall. Da sie allerdings mit im Studentenabo enthalten sind, wäre es ja schade, diese verfallen zu lassen. Hier eine vollständige Liste von dem was wir im letzten Jahr gesehen haben:

  • Balett Schwanensee
  • Comedian Harmonist
  • Berlin Alexander Platz
  • Der Freischütz
  • Die Dreigroschenoper
  • Die Zauberflöte
  • Sunset Boulevard

Desweiteren besuchen meine Freundin und ich aktuell wieder einen Tanzkurs. Wir haben den Bronze und den Silber Tanzkurs absolviert. Dazu waren wir auch mit Freunden auf dem Festball von Huber-Beuss.

Leider hatten wir im letzen halben Jahr nicht so viele Ausflüge, die über einen verlängerten Hundespaziergang hinausgingen. Wir waren aber im Eutiner Museum und haben uns eine Austellung über Miniatur-Welten im Ei angeschaut. Zudem hatten wir einige Spieleabende mit Freunden.

Was war sonst noch? Ich war in der Anno Closed Beta und fand diese sehr gut. Auch wenn mir nach einigen Desycns im Multiplayer ein paar Schiffe abhanden gekommen sind und ich nachher mehr Geld hatte, als ich ausgeben konnte, hat das neue Anno einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Da auch meine Brüder Anno Fans sind, haben wir uns deshalb das neue Anno 1800 auch vorbestellt. Weihnachten habe ich mir mit meinem Bruder auch für ein Jahr das Humble Bundle Monthly gekauft. Hier gibt es jeden Monat eine Art „Spielewundertüte“. Die Spiele daraus teilen wir dann untereinander auf. Bisher fahren wir ganz gut mit dem Deal und haben schon das eine oder andere coole Spiel darüber bekommen.

Ich bin außerdem auf ein neues Paar Kopfhörer umgestiegen. Bisher habe ich klassische kleine On-ear Kopfhörer zum Musikhören verwendet. Da mir da regelmäßig das Kabel kaputt ging, bin ich auf ein neues Paar kabellose Kopfhörer umgestiegen. Und zwar auf die Bose QuietComfort II . Da mein altes Smartphone Probleme mit der Bluetooth Verbindung hatte, habe ich mein LG G4 gleich durch ein LG G7 ersetzt. Mein altes Smartphone hat meine kleine Schwester mir dankend abgenommen.

Zudem gab es auch neue Hardware für das Smart Home und ich habe es mit der neuen Home Assistant Lovelace UI etwas aufgebohrt. Darüber wollte ich aber bei Gelegenheit einen eigenen Blogeintrag schreiben.

Nun steht auch schon der Sommerurlaub vor der Haustür. Es geht erst für 3 Wochen nach Norwegen. Anschließend folgt das M’era Luna Festival und kurz danach sind wir nochmal 2 Wochen an der Mosel. Dazu werde ich auch wieder jeweils einen Reisetagebuchblogeintrag verfassen.

Tagebuch Lübeck #9

Tag des Offenen Denkmals

Am Tag des offenen Denkmals haben wir uns in Lübeck einige Denkmäler angeschaut. Wir fingen mit der Kapelle in Sankt Jürgen an, an der wir sonst oft vorbeispaziert sind. Anschließend ging es in die Lindesche Villa, die heute als Standesamt dient. Danach ging es in den Bus und zu einem alten Bunker, der heute in ein Blockheizkraftwerk umgebaut wurde. Erst gab es dort eine „Historische Führung“ bei der auf den früheren Aufbau und die Funktion des Bunkers während des zweiten Weltkrieges und des kalten Krieges eingegangen wurde. Danach folgte eine technische Führung von den Stadtwerken bei dem uns die neuen Maschinen und die Umbauarbeiten unter Berücksichtigung der Denkmalschutz Bestimmungen erklärt wurden. Nach dieser Führung gingen wir in die Innenstadt und schauten uns noch einige andere historische Gebäude an. Darunter waren zum Beispiel ein historischer Keller, in dem heute ein Museum mit einem Cafe kombiniert ist, eine soziale Einrichtung in einem historischen Gebäude, das komplett renoviert wurde und zum Beispiel einen alten Lastenzug im Dachboden verbaut hatte, ein Haus, dass gerade renoviert wurde, eine alte jüdische Kirche und eine Wohnung im privaten Besitzt mit einer Wandmalerei an der Wand.

Maislabyrinth

In den letzten Tagen der Semesterferien beschlossen wir das Maislabyrinth Sieversdorf zu besuchen. Weiterlesen

M’era Luna 2018

Auch dieses Jahr ging es wieder zum M’era Luna. Obwohl wir wieder früh da waren, kamen wir später aufs Gelände als letztes Jahr. Beim Festival wurde ein neues Einlass System eingeführt, was leider nicht besonders fair funktionierte. Wie jedes Jahr war vor der Bändchenausgabe eine lange Schlange mit einer normalen Lane und einer Fast Lane für Leute mit nur einem Gepäckstück. Wie jedes Jahr hatten viele Leute das Prinzip der Fast Lane auch nicht verstanden. Soweit so gut. Dieses Mal war die Bändchenausgabe aber auf einem Feld und nicht am Anfang des Rollfeldes. Das hat zu Schlangen geführt, die bestimmt mehr als 100 Meter am Ende waren. Weil viele sich nicht gerne so weit hinten an einer Schlange anstellen, hatte die Fast Lane auf einmal einige Zweige bekommen wo sich einige dazwischen drängelten. An diese Zweige stellten sich immer mehr an. Am Ende bestand die Fast Lane aus 5 Schlangen, die ineinander liefen. Das hatte den Effekt, dass ein Freund von mir, der sich nach mir in einer seitlichen Schlange angestellt hatte, deutlich vor mir drin war. Die Ordner sagten nichts gegen die neuen Schlangen. Danach konnte man mit Bändchen zum Eingang gehen. Dieser war wieder am Eingang des Rollfeldes. Dort gab es keine Fast Lane (da es bisher direkt hinter der Bändchenausgabe nicht nötig war) und das Gepäck musste kontrolliert werden. Hier war die Schlange auf einmal größer als vorher. Dazu kam es, dass man seitlich vorbei gehen konnte und dadurch wieder schneller hineinkam. Die Ordner waren von dem großen Andrang überfordert und das Ganze war schlecht organisiert und kommuniziert. All das führte am Ende dazu, dass wir deutlich später als sonst aufs Gelände kamen und unser Platz dieses Jahr deutlich weiter hinten auf dem Gelände war. Weiterlesen

Sommerurlaub Röm

Dieses Jahr ging es nicht nach Schweden, sondern zur kleinen Insel Röm (oder auch Rømø) in Dänemark. Am Strand von Röm habe ich viele Sommer meiner Kindheit verbracht. Deshalb wollte ich diese Insel meiner Freundin zeigen. Zusammen mit einem befreundeten Pärchen beschlossen wir also einen einwöchigen Campingurlaub, der am 2. August startete. Der Campingplatz war schnell gefunden und wir haben gleich ein nagelneues Zelt, welches wir uns von einiger Zeit gekauft hatten, aufgebaut. Kurz nachdem unser Zelt stand, kamen auch schon die anderen Beiden. Als deren Zelt auch aufgebaut war, machten wir direkt unseren ersten Ausflug an den Südstrand. Nach einem ausgefüllten Strandtag spielten wir abends noch ein paar Runden Uno.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich den Weg zum Südstrand nicht beim ersten Versuch gefunden habe. Das Schöne am Südstrand von Röm ist, dass er sehr groß und nicht so überfüllt wie Lakolk ist. Das liegt unter anderem auch daran, dass er deutlich unzugänglicher ist und man ans Wasser nur mit einem Geländewagen heranfahren kann. Da wir den Fiat Panda meiner Freundin fuhren, mussten wir deutlich weiter weg vom Wasser parken und ein Stück laufen. Meine Freundin hatte aber schon beim Weg zum Parkbereich eine Riesenangst, dass sie sich gleich auf dem losen Sand festfährt. Am Strand hatten wir direkt das Glück, dass gerade Flut war und wir sofort eine Runde schwimmen gehen konnten.

Am Freitag besuchte uns meine Mutter. Sie brachte uns eine riesige Zucchini aus ihrem Garten mit. Mit ihr fuhren wir wieder an den Südstrand. Da meine Mutter einen Geländewagen hat, stiegen wir alle in ihren Wagen um und preschten damit durch den hohen Sand, bis wir direkt am Wasser mit dem Wagen ankamen und unseren zweiten Tag am Strand verbrachten. Abends machten meine Freundin und ich noch einen Spaziergang in der Nähe des Campingplatzes. Wir schauten uns eine kleine uralte Schule an, die leider gerade renoviert wurde und deshalb nicht begehbar war. Danach schlenderten wir weiter bis wir zum letzten erhaltenen Walfischknochenzaun von Röm kamen. Danach ging es zurück zum Campingplatz und wir spielten zusammen mit unseren Freunden noch „Sechs nimmt“. Weiterlesen

Tagebuch Lübeck #8

Nach langer Zeit gibt es heute mal wieder einen Blogeintrag. Irgendwie ist mir dann doch das Leben ein bisschen dazwischengekommen und dieser Blog ist unfreiwillig in eine Sommerpause gegangen. Jetzt habe ich aber wieder etwas Zeit gefunden, um an meinen Blogeinträgen zu schreiben.

Deshalb folgt jetzt eine kleine Zusammenfassung was in den letzten Monaten so passiert ist.

Frühlingsmarkt in Haithabu

Ostern habe ich wie geplant bei meiner Familie verbracht. Auf der Heimreise habe ich mir mit meiner Freundin Haithabu angesehen. Dort fand gerade ein Frühjahrsmarkt statt. Es war deshalb relativ voll in diesem kleinen Wikingerdorf Nachbau, was natürlich den Vorteil hatte, dass man fast in jedes Gebäude hinein konnte. Andererseits musste man sich aber durch die Menschenmassen schlängeln. Es gab auch einige Händler mit interessanten selbstgeschnitzten Wikingerutensilien. Nachdem wir dort einmal alles gesehen haben, ging es weiter zum Danewall auf dem wir einen langen Spaziergang machten bevor wir nach Hause fuhren.

Freilichtmuseum Molfsee

Lange schon wollte mich meine Freundin schon nach Molfsee entführen. Am 22. April ist es ihr endlich gelungen und wir hatten sogar Glück mit dem Wetter. Dort gab es jede Menge Gebäude aus den letzten Jahrhunderten aus verschiedenen Regionen Deutschlands zu sehen. Das Freilichtmuseum hat ein riesiges Gelände und diverse Gebiete, die thematisch bestimmten Regionen zugeordnet sind. Am besten gefiel mir dort allerdings auch die Heimat mit den Nordfriesischen Häusern. Vieles davon erinnerte mich zum Beispiel auch an das Haus meiner Uroma. Aber auch die großen Scheunen aus Ostholstein waren einen Blick wert. In der alten Meierei konnte ich anschließend auch sehen, wie früher kleinere Meiereien funktionierten. Am Ende des Ausfluges gab es dann aber ein kleines Desaster, denn das Auto meiner Freundin sprang nicht mehr an. Mithilfe eines Servicetechnikers, der Bahn und der Mutter meiner Freundin kamen wir aber doch wieder nach Lübeck zurück. Später stellte sich heraus, dass ein Funkmodul im Schlüssel kaputt war und das Auto mit dem Ersatzschlüssel wieder ansprang. Weiterlesen

Theater Lübeck

Im letzten Jahr habe ich in diesem Blogeintrag schon darüber geschrieben, dass ich ein Studentenabo beim Theater in Lübeck gekauft habe. Da meine Freundin und ich zusätzlich noch Karten zu einigen anderen Stücken gekauft hatten, gibt es hier nun eine kleine Auflistung über die Theaterstücke, die wir im letzten halben Jahr besucht haben.

Das goldene Vlies

Hier ging es um Medeas Geschichte. Besonders die Farbsprache mit den Kostümen war hier sehr eindrucksvoll. Auch die Geschichte von der Frau, die ihren eigenen Vater verriet und schließlich in einem fremden Land von ihrem neuen Liebhaber verstoßen wurde und um ihre Kinder kämpfen musste, war spannend.

Szenen einer Ehe

Dieses Stück war sehr interaktiv. Es hatte nur zwei Schauspieler, die uns mit ihren kurzen Szenen durch verschiedene Räume des Theaters führten. In jedem Raum führten sie eine neue Szene ihre Ehe vor. Am Anfang startete das Ganze noch ruhig und verliebt, wurde aber sehr schnell ziemlich zerstritten. Kurz vor dem Finale prügelten sich die Beiden in einem großen Schaukampf in einem engen Raum. Am Ende war die Ehe hin, aber sie haben immerhin über alte Zeiten lachen können. Insgesamt ein sehr abwechslungsreiches Stück, welches einige Überraschungen parat hatte und eine Weiterlesen

Tagebuch Lübeck #7

Neues Portemonnaie

Nachdem ich schon seit über einem Jahr die „Micro Wallet“ benutzt habe, habe ich auch das Nachfolgermodell „Belgravia Micro Wallet“ auf Kickstarter unterstützt. Nach einer kleinen Verspätung wurde das Portemonnaie vor einem Monat geliefert. Das Vorgängermodell nutzte ein Gummiband, um die Karten zu halten. Es hält die Karten zwar sehr fest, bot aber nicht viel Platz für weitere Karten. Das Nachfolgemodell setzt nun auf ein elastischeres Band, welches deutlich flexibler ist. Das hat den großen Vorteil, dass ich deutlich mehr Karten in mein Portemonnaie bekomme. Allerdings sitzt das ganze jetzt nicht mehr so fest wie beim Vorgänger. Noch ist mir trotzdem nichts aus der Halterung gefallen, aber ich fürchte, dass das gerade bei kleineren Cent Münzen passieren könnte, wenn das innere Fach des Portemonnaies recht voll ist. Dies ist übrigens auch ein Stück größer, sodass man jetzt auch problemlos 2€ Münzen ins Portemonnaie bekommt. Mit dem Vorgänger hatte ich bis auf das Platzproblem keine Schwierigkeiten. Wenn der Nachfolger genauso zuverlässig ist, dann werde ich ihn wohl eine lange Zeit bei mir behalten.

Neues Kameraobjektiv

Nachdem ich meine Canon EOS 600D schon 4 Jahre besitze, habe ich mir jetzt zwei zusätzliche Objektive dafür gekauft. Das erste Objektiv ist ein Megazoom Objektiv von Sigma mit 18 bis 300mm Brennweite. Das Megazoom Objektiv ist qualitativ etwas hinter dem Standardobjektiv. Gerade bei Objekten die näher vor der Linse sind, merkt man das ab und zu. Dafür sind mir aber mit dem Objektiv schon gute Aufnahmen im Tele Bereich gelungen. Ich hatte das Glück, an einem milden Frühlingstag einige Enten auf der Wakenitz vor die Linse zu bekommen und einige richtig gute Fotos schießen zu können. Motivation für dieses Objektiv sind die Wildtiere, die man bei den Eltern meiner Freundin oft zu sehen bekommt. Weiterlesen