Lübeck

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Meine bisherige Ausbildung bei der Versatel habe ich vor einer Weile abgeschlossen. Ich hätte eventuell die Chance gehabt in meiner Firma übernommen zu werden, allerdings hatte ich zu dem Zeitpunkt schon andere Pläne. Ich habe seit geraumer Zeit schon den Plan studieren zu gehen. Früher wäre das für mich unvorstellbar gewesen. Inzwischen erfülle ich alle Voraussetzungen für ein Studium und möchte ich es ganz gerne einmal probieren. Ich glaube sonst würde ich mich bis ans Ende meiner Tages ärgern, dass ich es nie probiert habe, als ich die Gelegenheit dazu hatte.

Ich habe mich eine ganze Weile nach passenden Studiengängen umgesehen. Weiterlesen

Wacken 2013

 

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Dieses Jahr ging es für mich zum dritten Mal in Folge nach Wacken. Unsere Position auf dem Campingplatz war leider lange nicht so ideal wie letztes Jahr und ich hatte deutlich mehr Laufwege.  Trotzdem habe ich wieder viele Bands gesehen. Unter anderem:

Coppelius, Fejd, Russkaja, Santiano, Feuerschwanz, Skyline & Special Guest, Annilathor, Deep Purple, Rammstein, Mandowar, Neara, Eisbrecher, Powerwolf, Sabaton, Motörhead, ASP, Alestorm, Die Apokalyptischen Reiter, DevilDriver

Extrem anstrengend war dieses Jahr wieder einmal das Wetter. Dieses Jahr war allerdings der krasse Gegensatz zum letzten Jahr. Sonne und Hitze (okay, meistens…)

Dieses Jahr war für mich bis auf Weiteres das letzte Wacken. Hauptgrund war die kleine Preissteigerung in den Tickets, die über meine Schmerzgrenze ging.

Der neue Kuhjunge

Im Laufe der Jahre hatte ich schon einige Texte in denen ich mich selber beschrieben habe, egal ob in meiner Abschlusszeitung beim Schulabschluss, Auf Facebook oder auf dieser Webseite. Für meine Website ist dies glaube ich der 5te Text. Inzwischen finde ich, dass es Zeit für einen neuen Text über mich wird. Gesagt, getan. Ich darf euch präsentieren: Weiterlesen

Cube World

Cube World

Ich habe ein neues Spiel für mich entdeckt. Aufmerksam wurde ich auf “Cube World” durch einen Artikel, der darüber berichtete, dass dieses Spiel wohl gerade einen Hype erlebt. Natürlich war ich neugierig und auch das Spielprinzip, eine Mischung aus Minecraft und WoW, fand ich sehr interessant. Also habe ich 15€ in die Alphaversion investiert und es hat sich definitiv gelohnt. Die nächsten 3 Tage habe ich das Spiel mit meinen Geschwistern im Netzwerk durchgespielt. Wobei durchgespielt ist relativ, da das Spiel kein Ende hat. Ich werde wohl noch einige Stunden an diesem Spiel verbringen und bin gespannt, wie  es sich weiter entwickeln wird.

Zu meinen Charakteren, angetestet habe ich das Spiel mit einer blauäugigen, blonden Ranger Elfin namens Kuhjunge, die ich eigentlich nur zum Testen erstellt hatte. Später wurde mir das dann zu Fernkampflastig und ich bin zu meinen grünbärtigen Zwergenschurken namens Wums gewechselt (Siehe Bild). Der Bart ist einfach nur sexy. Mit dem Schurken kam ich dann im weiteren Spielverlauf deutlich besser klar und erkundete die Welt mit selbigen weiter.  Ich glaube, ihr merkt schon, dass ich so meinen Spaß bei dem Spiel habe, besonders beim Charakterdesign. :P

Das Ding mit den Zähnen

Vorgeschichte

Alles begann vor etwa 7 Jahren glaube ich. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, irgendwann in der Realschulzeit passierte es auf jeden Fall. Ich sprang über eine Kante, als ich auf dem Weg zu meinem Schulbus abkürzen wollte, und blieb mit meinem Fuß hängen. Den Sturz federte ich mit meinen beiden oberen Schneidezähnen ab. Ich glaub man kann sagen, dass die Zähne das nicht so gut fanden. Vom sichtbaren Teil des ersten Schneidezahnes wurde fast die Hälfte zertrümmert, beim anderen brach nur eine große Ecke heraus. Das Gefühl, das der kalte Waschlappen auf meinen halb abgebrochenen Zahn verursachte, läuft mir heute noch eiskalt den Rücken herunter, so unangenehm war es.
Danach wurden dann die abgebrochenen Zahnstücke ersetzt und meine Zähne geschient. Diese Schiene war auch eine nicht so leckere Angelegenheit. Ich weiß nicht, woraus sie war, aber so ziemlich alles was ich gegessen habe, war nachher in diesem irgendwie fusseligen Ding drin. Ich weiß auch nicht mehr wie lange ich diese Schiene getragen habe. Aber ich war froh, als ich sie wieder loswerden konnte. Meine Schneidezähne sehen seit dem nicht hübsch aus, machen aber ihren Dienst (Siehe Fotos weiter unten). Weiterlesen

Rockharz 2013

Rockharz 2013
Auch dieses Jahr ging es für mich wieder zum Rockharz. Das Lineup war dieses Jahr wieder der Hammer, sodass ich mich mal wieder halb totgelaufen habe beim Bands gucken.
Ich könnte hier natürlich noch einen langen Text schreiben, wie toll das Festival und das ganze drumherum war, allerdings ist momentan so eine Phase, in der ich lange Texte nur schwer aus mir heraus bekommen kann.
Trotzdem möchte ich für mich dieses Festival noch kurz auf meinen Blog festhalten. Das wäre ja irgendwie blöd, wenn hier ein Festival fehlen würde …
Auf dem Foto ist übrigens die Band “Subway to Sally” zu erahnen. Schöne Grüße an meinen Kumpel Malte an dieser Stelle.

Gesehene Bands: Megaherz, Grailknights , Vader, Subway to Sally,  Kreator, Excrementory Grindfuckers, Arkona, Delain, Alestorm, Dragonforce, Eluveitie, Accept, Soulfly, Feuerschwanz, Akrea, Van Canto, Ensiferum, J.B.O, Eisbrecher, Avantasia
Halb gesehen: Unearth, Mono Inc, Dr. Living Dead.

Probleme, mal wieder.

Im Leben geht es auf und ab. Mal hat man Tage, in denen alles einfach perfekt läuft. Dann gibt es auch noch diese Tage, an denen einfach gar nichts klappt. Mal ist man monatelang ohne nennenswerte Probleme, manchmal ist alles schon soo lange schlecht, dass man die Hoffnung fast aufgibt.Selten ist es aber nur eine Seite.

Bis vor Kurzen würde ich sagen, hatte ich eine lange Phase, in der es mir richtig gut ging. Heute fühlt es sich an als würde gerade alles um mich herum einstürzen. Vielleicht liegt es daran, dass ich gerade wieder überplant bin und mein Leben “heiß läuft” oder einfach daran, dass ich zu wenig Schlaf bekommen habe. Ich habe momentan wieder Probleme. Sowohl völlig neue als auch alte Bekannte. Probleme psychischer Natur und materieller Natur und natürlich werden sie mir alle auf einmal bewusst. Weiterlesen

Irland 2013

auf Irlandreise nahe Doolin

Ich war gerade auf einer 8-tägigen Reise durch Irland. Zusammen mit meiner Mutter haben wir einen alten Schulfreund von ihr, welcher erst kürzlich nach Irland zog, die ersten beiden Tage auf einer Geschäftsreise durch Irland begleitet. Wir bekamen vor allem die gewaltige Natur im Südwesten von Irland gezeigt und haben uns ein paar Städte und Ruinen angeschaut. Anschließend waren wir noch in dem kleinen Fischerort Doolin, welcher momentan wohl mehr nach Touristen fischt. Ich habe dort auf jeden Fall kein Fischerboot mehr gesehen. Dort haben wir unter anderem die Cliffs of Moher zu Fuß besichtigt. Wir haben in Doolin für 3 Tage in einem Hostel übernachtet und dort habe ich mich dann auch mal dazu durchringen können ein bisschen Englisch mit den anderen Besuchern dort zu sprechen. Nebenbei habe ich dann auch neue Bekanntschaften aus San Francisco, Kanada und Österreich gemacht. Natürlich war ich mit diesen dann auch in den Pub und habe es mir mit irischer Musik und einem Guiness gut gehen lassen.

Später waren wir dann wieder bei dem Schulfreund meiner Mutter im Dorf. Wir haben dort dann die örtlichen Sehenswürdigkeiten abgeklappert und ich habe so noch etwas Kultur mitbekommen.

Am letzten Tag waren wir dann in Dublin, und da weder ich, noch meine Mutter große Fans von vollen Einkaufsstraßen waren, gingen wir in den botanischen Garten von Dublin. Am letzten Abend hatte ich mich dann noch mit den Österreicherinnen verabredet, welche ich vorher in Doolin kennen gelernt hatte und hatte noch einen tollen Abend im Gogarty’s verbracht.

 Mit dem Wetter hatten wir dabei ganz schön Glück und konnten aber auch die etwas graueren Tage relativ gut ausnutzen.

Das mit dem Vegan hat irgendwie funktioniert, auch wenn es stellenweise nicht einfach war.

Was mir von Irland in Erinnerung bleiben wird, sind neben der beeindruckenden Natur und den Unmengen an Steinen und Ruinen , welche einfach überall stehen, diese markanten verwilderten Friedhöfe, über die wir regelmäßig gestolpert sind. Außerdem natürlich noch die irischen Pubs, die ich besucht habe, sowie die netten Bekanntschaften mit denen ich dort war.

 

Geburstag

Berta hat Geburtstag
Heute wäre Berta 11 Jahre geworden. Letztes Jahr um diese Zeit hatte ich Berta auf dem Feld besucht, ihr einen Eimer Schrot mitgebracht und ihr das Fell mit der Bürste abgeputzt. Bertas Tod war absehbar, mehr eine Erlösung. Trotzdem fehlte da auf einmal etwas in meinem Leben. Zwar etwas für welches Ich immer weniger Zeit hatte durch meine Ausbildung und diesem restlichen Lebensgedöns, aber trotzdem etwas Wichtiges. Im Urlaub erst bemerkte ich, wie gerne ich von meiner Kuh erzähle, diese kleinen Geschichten von ihr hübsch verpacke und an andere weiter gebe, wie gerne ich eigentlich der Kuhjunge bin und mich an die Zeit früher mit ihr erinnere.
Jetzt sitze ich hier, erinnert daran, dass alles sterblich ist und Berta weder der erste noch der letzte Verlust in meinem Leben sein wird.

Ein kleiner Trost ist immerhin, dass meine Mutter gerade Betty, Bertas Enkeltochter im Garten stehen hat.  Sie lässt sich zurzeit die Sonne im grünen Gras auf den Bauch scheinen und ist genau wie ihre Mutter von Geburt an total zutraulich.

Das Ende einer Ära

Vor 3 Jahren startete meine Ausbildung bei der Versatel und mit dieser Ausbildung begann für mich ein völlig neues Leben in einer völlig neuen Stadt. Ich zog damals  mit der Ausbildung aus, voller Erwartungen, voller Tatendrang.

Ich kann nicht alles was in diesen Lebensabschnitt passiert ist in einen Text pressen, dafür war es einfach zu viel.  Aber so viel ist sicher, ich bin jetzt ein anderer Mensch geworden. Wahrscheinlich immer noch naiv und jung, aber Ich habe mich ausprobiert, habe Erfolge gehabt und bin gescheitert, habe dazu gelernt und neue Ansichten entdeckt, habe Freunde verloren und neue gefunden. Mein Charakter hat einen Feinschliff bekommen und ich habe einen neuen Schatz an Erinnerungen gewonnen, Gute sowie Schlechte.

Ich denke ich habe mit meiner Ausbildung bei der Versatel viel Glück gehabt. Die Ausbilder haben sich stets um uns bemüht, haben Feedback von uns jederzeit begrüßt. Die Ausbildung hat erst einen Gesamtüberblick vermittelt bevor es dann in die Fachliche Tiefe ging. Natürlich gab es auch Punkte die man verbessern könnte. Durch den Aufbau ist es schwierig die selbe Tiefe die einzelne Azubis in anderen Firmen sich durch tägliches Arbeiten  in einem Fachbereich aneignen zu erreichen. Trotzdem wurde uns eine sehr gute Grundlage geboten sehr viel aus unserer Ausbildung zu machen die ich, denke ich, auch sehr gut nutzen konnte. Insgesamt war das Umfeld bei der Versatel sehr persönlich und freundlich.

Würde ich die Ausbildung bei der Versatel wieder machen? Auf jeden Fall!

Trotzdem möchte ich nun weiterziehen. Ich will noch einmal die Chance nutzen neu anzufangen. Versuchen Dinge besser zu machen und neue Perspektiven zu entdecken in einem neuen Umfeld. Es fällt mir dabei nicht ganz leicht Flensburg zurück zu lassen, denn es bleibt eine Menge von Mir zurück.

Ich möchte mich nochmal bei allen Bedanken, die mir diese tolle Zeit in Flensburg ermöglicht haben!  ;)