Organisation

Vor 6 Jahren habe ich eine DVD gekauft. Diese DVD habe ich vor 2 – 3 Jahren weggeschmissen. Die Rechnung dieser DVD habe ich immer noch in einem Aktenordner griffbereit.

AktenordnerIch konnte mich schon immer gut selbst organisieren. Ich bin durchgeplant und denke auch immer an Morgen und halte mir gerne einen Plan B in der Hinterhand. Die Rechnung dieser DVD ist einer meiner ersten Rechnungen, die ich abgeheftet habe. Mir sind danach auch noch mal ein paar Rechnungszettel verschwunden, allerdings ist das seit dem ich ausgezogen bin eigentlich sehr selten geworden. Inzwischen habe ich 2 große volle Aktenordner mit dem Papierkram, der sich seit 2008 so angesammelt hat. Natürlich kategorisiert abgeheftet.

Meine aktuelle Einteilung momentan ist: Weiterlesen

Kuhjunge rettet die Welt

Heute möchte ich euch etwas dazu erzählen, wie ich versuche, mit wenig Aufwand, ein paar Menschenleben zu retten.

Blutspende:

Blut ist bis zum heutigen Tage noch nicht synthetisch herstellbar, weshalb man bei Blutkonserven auf Blutspenden angewiesen ist. Meine Eltern gehen gelegentlich BluPortemonnaiet spenden. Ich fand diese Idee als Kind cool und wollte damals unbedingt meine Blutgruppe wissen (Ich habe B Pos.). Deshalb habe ich, kurz nach dem ich 18 Jahre alt geworden bin, meine Mutter zum Blut spenden begleitet. Seit dem bin ich regelmäßig Blut spenden. Insgesamt habe ich bereits 13 mal Blut gespendet. Die Nadel ist zwar immer noch unangenehm, aber trotzdem ist es ein einfacher Weg etwas Gutes zu tun.

DKMS (Deutsche Knochenmarkspendedatei):

Ich bin bei der DKMS seit ein paar Jahren registriert. Deshalb kann es passieren, dass ich irgendwann von der DKMS Bescheid bekomme und Knochenmark spenden gehe, um ein Leben zu retten. Sollte es tatsächlich mal passieren, dass ich mit einer Knochenmarkspende ein Leben retten kann, würde mich das sehr freuen. Die Strapazen, die ich für eine Knochenmarkspende auf mich nehmen müsste, sind für mich in dem Moment, wo ich ein Leben retten kann, auch völlig egal. Laut Website sind diese auch eigentlich halb so wild.
So ein Eintrag beim DKMS ist übrigens keine Kunst, man kann sich kostenlos ein Kit bestellen. In diesem Kit ist ein Wattestäbchen, was man einmal richtig schön vollsabbern darf und dann wieder zurückschicken muss und schon ist man eingetragen.
Ich bin zudem einmal etwas genauer typisiert worden, weil es gar nicht so unwahrscheinlich ist, dass ich tatsächlich in meinem Leben einmal Knochenmark spenden darf. Deshalb wurde ich in einer Art Bereitschaftsliste aufgenommen. (Info: http://www.dkms.de/de/spender-werden)

Organspende:

Zu guter Letzt habe ich noch einen Organspenderausweis im Portemonnaie. Sollte ich tatsächlich einmal das Pech haben Hirntod diagnostiziert zu bekommen, möchte ich meinen Verwandten diese schwere Entscheidung abnehmen. Ich vertraue den Ärzten schon so weit, dass sie wissen, was sie tun. So kann ich wenigstens noch ein letztes mal ein paar Menschen das Leben wirklich vereinfachen oder vielleicht sogar retten.

Gerade ein DKMS Eintrag und ein Organspenderausweis sind sehr kleine Maßnahmen, die eines Tages einmal eine große Wirkung haben könnten und eigentlich jeder machen sollte. Einmal im Jahr Blutspenden bringt auch niemanden um.

Warum das Ganze? Vielleicht passiert es ja eines Tages, dass ich nicht so viel Glück im Leben habe und auf einmal eine Blutspende, Knochenmark Spende oder Organspende brauche um weiterleben zu dürfen. Und da ich hoffe, dass ich dann auch Hilfe bekomme, biete ich diese Hilfe jetzt anderen Menschen an.
Achja, wenn einer meiner Leser einen Tipp für mich hat, wie ich noch mit relativ wenig Aufwand viel erreichen kann, dann bin ich dafür offen. Einfach in die Kommentare damit. :)

Tattoo

Ihr lest richtig, ich habe mir ein Tattoo stechen lassen. Lange schon habe ich mit dem Gedanken und immer bin ich am Motiv gescheitert. Ein Motiv, dass ich mein ganzes Leben lang mit mir tragen werde, muss vorsichtig ausgewählt werden. Da ist die Motivwahl mit Abstand das Wichtigste an der ganzen Geschichte. Tattoos bei anderen Menschen finde ich schon eine ganze Weile ziemlich cool. Ich wollte auch einfach gerne die Erfahrung machen, wie es ist, sich ein Tattoo stechen zu lassen und es zu tragen.

Im Februar kam mir ein Gedankenblitz. Auf einmal war mir völlig klar, welches Tattoo ich mir stechen lassen würde. Was sowohl originell, einzigartig und ist und trotzdem schlicht. Etwas was ich mein ganzes Leben lang nicht bereuen könnte. Was sowohl eine persönliche Geschichte trägt, als auch ein Statement für die Welt.

Tattoo

Die Idee war mir den Aufdruck der Ohrmarke meiner Kuh Berta tätowieren zu lassen, auf die Brust, ein Stück über den Herzen. Berta hat mich immerhin fast mein halbes Leben begleitet und hat mich doch ziemlich geprägt. Da bin ich ihr irgendwie ein kleines Denkmal schuldig. Ihre Ohrmarke kann ich ohne Nachdenken zu müssen seit meinem zehnten Lebensjahr auswendig. Eine Nummer die mich so oder so mein ganzes Leben begleiten wird. Die persönliche Geschichte hinter meinem Tattoo. Weiterlesen

Das Ding mit den Zähnen II

Die Vorgeschichte kann man hier nachlesen.

Ich habe durch den Umzugsstress und den Studienbeginn die ganze Zahngeschichte auf die lange Bank geschoben, mit der leisen Hoffnung, dass sich mein Kieferknochen von selbst etwas erholt. Leider tat er das nicht. Die Prothese hingegen hat sich im Alltag bewährt, sie ist pflegeleicht, hält gut und es fällt wirklich niemanden auf, dass man sie trägt. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase hatte ich auf jeden Fall keinerlei Probleme mit meiner Prothese.

Röntgenbild Kiefer

Im Januar habe ich dann ein 3D Röntgenaufnahme von meinem Kiefer machen lassen. Dort wurde dann das ganze Ausmaß des Schadens der Zyste sichtbar. Es war in der Front eine dünne Knochenwand erhalten geblieben, die meinen Knochen gar nicht so schlimm auf normalen Röntgenbildern aussehen lies. Dahinter fehlte der Knochen aber völlig, und zwar bis zum Nasenboden. Dort war wirklich gar nichts.
Auch der Kieferchirurg unterschätzte die Lage etwas, als er bei mir die Knochentransplantation machte. Zur Knochentransplantation,

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Magnetimplantat

Es passierte, als ich eine Folge vom Elektrischen Reporter sah. Es wurde das Magnetimplantat von Rin gezeigt. Von diesen Moment an war mir klar, dass ich so etwas auch haben wollte. Ich machte mich über das nächste Studio schlau in welchen man sich so ein Magnetimplantat setzten lassen konnte (Welches Naked Steel in Berlin war) und las mir viele Erfahrungsberichte durch.

Magnet ImplantatAllein der Gedanke, dass ich mir für etwa 200€ einen neuen Sinn einbauen lassen konnte, faszinierte mich sofort. Zudem fand ich es auch einfach total cool, eine Magnetsuperkraft zu haben und kleine Geldstücke und Metallgegenstände einfach mit meinem Finger anheben zu können.
Außerdem ist es ein kleiner Testlauf, in den nächsten Jahrzehnten werden Implantate immer mehr kommen. Dieses Implantat ist noch eine relative harmlose Spielerei, aber trotzdem eine Erfahrung, die in diese Richtung geht. Wer weiß, wie man seinen Körper noch funktional erweitern kann in der Zukunft…

Trotzdem musste ich noch etwas mit dem Implantat warten, da das Studio zu dem Zeitpunkt gerade die Magneten ausgegangen waren und die Nachlieferung auf sich warten lies. Eineinhalb Monate später setzte ich dann meinen Plan mit einem Tagestrip nach Berlin um. Weiterlesen

Quarks & Kuh

Heute gibt es von mir einen kleinen Programmtipp:
Quarks & Co : Die Kuh – das unbekannte Wesen
“Warum Rinder Namen statt Nummern haben sollten”
läuft am Dienstag den 18. Februar 2014 um 21.00 – 21.45 Uhr auf dem WDR

Das hört sich vom Titel her schon mal sehr vielversprechend an. Vielleicht kann ich auch noch ein wenig über mein Lieblingstier dazu lernen. Ich bin auf jeden Fall gespannt und vielleicht schreibe ich danach noch ein paar Zeilen dazu.

Natürlich ist die Folge anschließend ein paar Monate über diesen Link zu erreichen:

Der Tatortreiniger – Fleischfresser

Fleischfresser war der Titel der aktuellen Folge von „Der Tatortreiniger“. Das ganze ist zwar eine Comedy Serie, aber in den 2 Folgen, die ich bisher gesehen habe, gab es immer ein Thema, was gar nicht so ganz ohne war. Dieses mal ist Scotty der Tatortreiniger auf einer im Rollstuhl sitzenden, frisch getrennten Veganerin getroffen.

Die Folge https://www.ndr.de/unterhaltung/comedy/tatortreiniger/tatortreiniger543.html oder

Die Zusammenfassung:
Drehte sich die Thematik in den ersten Moment eher um die über Vorsichtigkeit seitens Scotty gegenüber der Behinderung Kims (der Veganerin), kamen die beiden relativ schnell auf das Thema vegan. Der Auslöser für die Diskussion war die Trennung von Kims Freund, welcher Kim belogen und hinter ihrem Rücken Fleisch gegessen hat. Kim konfrontiert Scotty mit dem Thema, dieser weiß erst gar nichts damit anzufangen. Kim erklärt ihm was vegan bedeutet und Scotty begreift so langsam was vegan bedeutet. Danach folgt ein Ausflug in die Tierethik und etwas Antispeziesismus. Nachdem keine richtigen Argumente von Scotty kommen und er Kim sowieso schon als Spinnerin abgestempelt hat, flieht er aus der Wohnung und isst demonstrativ vor ihrer Wohnungstür erst einmal ein Wurstbrot. So hätte die Geschichte dann geendet, wäre da nicht der intolerante Nachbar, der sich über die „Verrückte“ auslässt und sowohl über ihren Tieraktivismus als auch über ihre körperlichen Behinderungen herzieht. Weiterlesen

Ein Jahr wie ’45

„Weißt du was uns fehlt? Es fehlt uns wieder so ein Jahr wie ’45. Ein Jahr wo wir alle mal wieder Hungern müssen!“ Die Mitte 40 Bäckereifachverkäuferin und die Azubine an ihrer Seite stimmen den alten Kriegsveteranen nach seiner Rede nickend und bejahend zu. Wohl in der Hoffnung, ihm trotzdem noch ein paar Berliner verkaufen zu können. Vielleicht auch weil sie tatsächlich glauben, dass ein Jahr lang hungern aus dem durchschnittlichen Wohlstandskind einen Weltverbesserer machen könnte. Am liebsten möchte ich schreien. Fragen ob er es damals so toll fand, dass tausende verhungert sind, weil nicht genug Essen da war. Ob Ihm überhaupt bewusst ist, dass er zu den Alten und Schwachen gehört, die in der Regel als Erstes bei Katastrophen abkratzen würden? Ein Jahr hungern macht die Menschen nicht schlauer. Nicht wirklich. Es fördert nur die Verschwendung danach, wenn die Nahrung wieder in großen Mengen verfügbar ist. Freiwilliger, bewusster Verzicht, bessere Aufklärung, Bewusstsein und Verantwortungsgefühl schaffen hilft gegen unsere Wegwerfgesellschaft, nicht zwangshungern. Letztendlich war seine Vorstellung nur ein „Früher war alles Besser“ oder in diesen Fall „Wir hatten es früher ja so viel schwerer und das hat unseren Charakter so viel besser geformt“. Eine Glorifizierung der eigenen Jugend. Der Neid auf die neue Generation. Selbst in meiner Generation beobachte ich immer mehr „Facebook“ post in denen Menschen stolz darauf sind, mit 7 noch kein iPhone besessen zu haben. Das selbe Phänomen. Eine andere Generation. Wer weiß worauf die „IPhone“ Generation später neidisch sein wird.

Jahresrückblick 2013

Mein neues Notebook und mein Rainbow Dash Plüschi

Dieses Jahr gibt es einen kleinen Jahresrückblick von mir. Ich habe meine Ausbildung in der ersten Hälfte des Jahres bestanden. Vor der Prüfung habe ich viele Hobbys zurückgestellt um mich voll auf meine Ausbildung zu konzentrieren. Am Ende habe ich meine Ausbildung mit einen Schnitt von 2,0 gemeistert und es gab sogar eine Ehrung als Prüfungsbester. Nach der Ausbildung ging es 3 Monate wieder zurück in mein Elternhaus. Mit den Auszug aus Flensburg habe ich mich von den Piraten zurückgezogen. Auch meine Stammtischbesuche beim Vebu haben sich damit erst einmal erledigt. Zudem habe ich noch viele Freunde & Berufsschulkollegen in Flensburg die ich jetzt nicht mehr so oft sehen werde.

Nach meiner Ausbildung habe ich meine üblichen Festivals besucht und einen richtig tollen Irland Urlaub gemacht. Anschließend hatte ich noch eine Nasen-OP in der ich meine schiefe Nasenscheidewand korrigieren lassen. Die OP lief auch nach Plan und ich hatte mich relativ schnell davon wieder erholt. Jetzt kann ich auch das erste Mal seit dem ich mich erinnern kann richtig durch atmen. Damit waren dann die 3 Monate Entspannung eigentlich auch schon wieder vorbei. Weiterlesen

spontaner Designwechsel

Website ScreenshotIch habe mich dazu entschieden, das Design dieser Website auszutauschen. Mein altes Theme hatte anscheinend einen Layoutfehler auf den Beitragsseiten und lies Kommentare und die Sidebar verschwinden. Da das Layout sowieso in die Jahre gekommen war, habe ich es einfach ausgetauscht durch ein WordPress Standardtheme. Das habe ich noch ein wenig zurechtgerückt und das Ergebnis könnt ihr jetzt sehen.

Keine besonders aufwendige Änderung, aber ich mag diesen Blog sowieso lieber etwas schlichter.