M’era Luna 2017

Auch dieses Jahr ging es für mich zum M’era Luna. Freitag kamen wir um 11 Uhr auf dem Parkplatz an, nachdem wir in einem Stau in Hildesheim feststeckten. Das Wetter sah schon auf der Hinfahrt nicht gut aus und wurde nicht besser. Nachdem wir uns durch die Schlange gewartet haben, kamen wir recht schnell auf den Campingplatz. Dort wartete auch schon ein Teil unserer Gruppe auf uns. Der Regen ließ gerade nach und wir bauten unser Zelt ganz schnell auf. Danach ging ich weitere Sachen aus dem Auto holen und meine Freundin half beim Aufbau des Camps. Beim Einlass war inzwischen eine riesige Schlange entstanden und ich verbrachte dort einige Zeit im Regen. Am Camp angekommen retteten wir uns erst einmal in die DDR das Zelt eines Freundes, dass noch aus DDR Zeiten stammte und sehr geräumig war. Dort verweilten wir die meiste Zeit des Nachmittags. Zwischendurch brachte ich einem Freund sein Ticket. Er war eine halbe Stunde nach uns gestartet und stand dann in Hildesheim für 4 Stunden im Stau. Als er fast am Parkplatz war, wurde dieser wegen seines katastrophal-matschigen Zustandes geschlossen. Er wurde auf den Ausweichparkplatz geschickt und durfte anschließend mit einem Shuttlebus zum Festival Gelände fahren. Leider war mein Timing nicht so gut, da er länger als geplant zum Gelände mit dem Shuttlebus brauchte. Als ich im Regen stand, weichte auch meine Winterjacke durch. Die Regenjacke und die Schuhe waren schon vorher durch gewesen. Später stand ich mit meinem Kumpel und seiner Freundin in der Schlange am Eingang, die durch den Regen deutlich kürzer war. Der Abend verlief für mich danach recht kurz. So nass war mir einfach nach einem warmen Schlafsack.

Am nächsten Tag war es bewölkt und es regnete immer mal wieder ein bisschen. Ich hatte mein zweites Paar Schuhe angezogen und stellte mich mit meiner Winterjacke beim Mittelaltermarkt ans Feuer. So war die Jacke recht schnell wieder trocken und ich war gegen den kalten Wind an der Bühne gewappnet. Folgende Bands habe ich gesehen: Unzucht, Feuerschwanz, White Lies, Subway to Sally und ein Lied von ASP. Subway to Sally hatte leider einen total übersteuerten Bass. Als ich dann bei ASP das erste Lied gehört hatte, fiel der Strom aus. Da ich merkte, dass mir alles wehtat und so ein Stromausfall ja auch lange dauern kann, machte ich mich auf ins Camp. Dort saß ich dann in guter Gesellschaft. Zehn Minuten nach meiner Ankunft, spielte ASP weiter. Kurz danach startete der Regen, dieser wurde sehr schnell ziemlich stark. Durchnässt kamen nach und nach alle Camp Bewohner wieder.

ASP hängte die verlorene Zeit hinten an seinen Auftritt. Ich wollte anschließend Korn sehen, leider war das Feld vor der Bühne so nass, dass ich nicht trockenen Fußes zur Bühne gekommen wäre. Da ich keine trockenen Ersatzschuhe hatte, ließ ich das Konzert ausfallen.

Am nächsten Tag war das Wetter kurzzeitig richtig sonnig, danach wurde das Wetter deutlich bewölkter mit gelegentlichen leichten Schauern. Der Bass war bei den Bands am zweiten Tag deutlich besser eingestellt als am ersten Tag. Ich habe mir Schwarzer Engel (halb), Darkhaus, Versengold, Megaherz, Mono Inc. und Schandmaul angeschaut. Dieser Tag war deutlich entspannter als die bisherigen. Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Heimweg. Wir kamen, im Gegensatz zu vielen anderen, mit eigener Kraft vom matschigen Parkplatz. Auch die Rückfahrt war entspannt mit kleineren Staus.

Insgesamt war es ein sehr nasses Festival, wo ich trotzdem viele tolle Bands gesehen habe. Meine Festivalausrüstung muss allerdings besser auf nasse Festivals vorbereitet werden. Gummistiefel und Regenhosen stehen ganz oben auf der Einkaufsliste.

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