M’era Luna 2019

Dieses Jahr ging es wieder zum M’era Luna. Dieses Jahr bin ich mit Constanze und einer Freundin nach Hildesheim gefahren. Dieses Jahr war der Einlass ein wenig organisierter als im vorherigen Jahr. Trotzdem musste man sich erst sein Bändchen holen und danach nochmal durch eine separate Gepäckkontrolle. Auch die Fastlane bei der Bändchenausgabe war nicht so schnell wie der Name vermuten lässt. Bei der Gepäckkontrolle gab es dann wiederum keine Fastlane, sodass es völlig egal war, wo man sich anstellte und wie viel Gepäck man mithatte. Einigen aus unserer Gruppe ist es aber trotzdem gelungen einen sehr guten Platz, sehr nahe an den Bühnen zu reservieren. Die neuen Festivalbändchen hatten in diesem Jahr eine Art „Münze“ am Bändchen befestigt. Dies war zwar einerseits eine großartige Idee, andererseits wurde diese Münze schnell am Handgelenk nervig. Gerade meine Freundin hatte das Bändchen neben ihrer Uhr, was sich nicht so gut miteinander vertrug. Das Wetter war das Festival über größtenteils trocken und teilweise sogar recht sonnig. Es war allerdings windig, weshalb wir unser Zelt zwischenzeitlich nochmal nachspannen mussten und uns ein Pavillon fast weggeflogen wäre.

Da ich ja nun schon einige Jahre das M’era Luna besuche, kenne ich auch die „alten Hasen“ in unserem Camp gut und es ist immer wieder spannend sich mit diesen auszutauschen. Dieses Jahr war unsere Gruppe allerdings etwas kleiner als im Vorjahr. Ich habe einige im Camp wieder damit schockiert, dass ich keine Probleme mit dem Essen von kalten Veggie-Ravioli habe. Dazu wurde noch ein 30. Geburtstag in unserem Camp gefeiert, was sehr unterhaltsam war. Zur Krönung wurden zwei Freunde von uns vom Fernsehen interviewt.

Das Festivalgelände war aufgebaut wie üblich ohne große Neuerungen. Auch die Geisterbahn aus dem letzten Jahr war zu meiner Überraschung wieder da. Ich hätte eigentlich gehofft, dass es da etwas anderes gibt. Die Schlagen an den Fressständen waren durchgehend sehr lang und die sanitären Anlagen waren durchgehend in einem guten Zustand. Erst am Sonntag ließ das etwas nach.

Am Samstag sind meine Freundin und ich schon relativ früh aufgestanden, um schon die ersten Bands zu sehen. Wir haben den Tag mit den Bands Null Positiv, Empathy Test und Sündenklang begonnen. Am Nachmittag habe ich mir die Auftritte von Stahlmann, Corvus Corax, Oomph! und Mono Inc. angeschaut. Dabei haben mir Oomph! und Mono Inc. am besten gefallen.

Am Sonntag spielten meine eigentlichen Favoriten. Ich habe mit Scarlet Dorn, Faelder, Versengold und Subway to Sally angesehen und diese Auftritte haben mir eigentlich alle sehr gut gefallen. Die Band Faelder war der Soundtrack zu unserem Norwegen Urlaub und spielte bei ihrem Auftritt auch unsere liebsten Songs. Aber auch Versengold ist immer wieder unterhaltsam mit ihren Auftritten. Obwohl ich extra nach neuen Alben vor dem Festival geschaut hatte, ist uns das neue Album von Versengold durch die Lappen gegangen, weshalb wir von einigen neuen Liedern bei ihrem Auftritt überrascht wurden.

Nach dem Festival ist vor dem Festival. Das war dieses Jahr wieder bei der Ticketbestellung zu merken. Nachdem ich das letzte Jahr recht spät die Tickets bestellt habe, war ich dieses Jahr direkt zum Verkaufsstart online. Leider war die Seite wieder so überlastet, dass ich erst nach 45 Minuten erfolgreich durch den Bestellvorgang kam. In der ersten Preisstufe konnte ich leider nicht reservieren und ich konnte meine Tickets erst in der zweiten Preisstufe kaufen. Kurz danach war aber auch diese ausverkauft und die dritte Preisstufe wurde eingeläutet. Dieser „Kampf um die Ticktes“ ist inzwischen etwas frustrierend, aber so ist das mit Angebot und Nachfrage. Das M’era Luna wird auch nicht ohne Grund immer beliebter.

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