Statusupdate Aberystwyth #1

Es ist jetzt fast eine Woche her, seitdem ich hier eingezogen bin und es gibt schon jetzt so unglaublich viel zu erzählen. Deswegen hier ein paar Informationen zum Projekt „Auslandsjahr“.

Aberystwyth

Die Stadt

Die Universität ist relativ groß und auf einen Hügel. Das Wohnheim ist direkt neben der Universität. Was im Alltag bestimmt ziemlich praktisch ist. Auch ein Einkaufsladen ist keine 5 Minuten von hier entfernt. Dort finde ich alles, was ich brauche. Sogar Alpro Soja Milch ist im Angebot. Viel finde ich auch im Lidl in der Stadt, welcher deutlich günstiger ist als der Laden vor der Haustür. Auch zwei Bio Märkte sind mir bereits in der Stadt bekannt. Das mit der veganen Ernährung funktioniert zurzeit also recht gut.

Man kann den Berg hinab ganz gut in die Stadt kommen. Der Weg zurück ist nicht so schön. Es geht doch ein mächtiges Stück bergauf und ich komme schnell aus der Puste. Zum Glück fahren Busse auch den Berg hinauf. Ich habe zwar noch nicht ganz verstanden wie die Busse fahren, aber einmal hat der Weg mit dem Bus zurück schon funktioniert.

Aberystwyth Hill

Der Vorteil des Berges ist, dass man an einigen Stellen einen fantastischen Blick in die Stadt und auf das Meer hat. Was selbst für mich Nord- und Ostseeküstenkenner wirklich beeindruckend ist. Auch an der Promenade bin ich bereits entlang gelaufen. Das war zwar relativ windig. Ansonsten aber wirklich schön. Und ich fange gerade erst an Aberystwyth zu entdecken. Es gibt hier noch so viele Orte, die einen Ausflug wert sind. Ich werde definitiv einige Hundert Bilder mit nach Hause nehmen.

Das Wohnheim – „cwrt mawr“

cwrt mawrcwrt mawrMein Raum ist relativ klein, allerdings passt alles was ich brauche hinein und der Raum ist in einem guten Zustand. Deshalb bin ich hier mit meinem kleinen Reich ziemlich glücklich. Das Waschbecken im Zimmer ist irgendwie ungewohnt. Dafür hat die Toilette im Flur kein Waschbecken, sondern nur ein Mittel zum Desinfizieren der Hände an der Wand. Gegenüber von der Toilette ist eine Dusche. Also gibt es hier kein richtiges Badezimmer wie ich es gewohnt bin. Das wäre bei 5 Personen vermutlich auch nicht so schlau. In unserem Flur sind 3 Einzelzimmer und ein Doppelzimmer. Der Flur ist in der Mitte durch eine Tür in zwei Bereiche getrennt. Auf der anderen Seite leben 4 Personen in Einzelzimmern. Und das sind aktuell die 9 Personen aus der unsere Wohngemeinschaft hier besteht. Die gemeinsame Küche ist also meistens gut besucht.

Wir sind aktuell 4 Jungs und 5 Mädels. 4 Personen kommen aus Malaysia. Dann haben wir noch jeweils eine Person aus Hong Kong, den USA, Kanada und Spanien. Und auch der erste Dauergast, die Freundin der Spanierin, hat sich hier schon eingefunden. Insgesamt also eine sehr gut gemischte WG.
In dieser WG leben definitiv einige interessante Charaktere, bei denen ich mich freue, sie näher kennenzulernen.

Gestern Abend hatten wir unseren ersten WG Abend an dem wir gemeinsam aßen, Spiele spielten und uns unterhielten. Bis jetzt fühle ich mich in dieser Umgebung ziemlich wohl. Es sieht aktuell auch nicht nach einer Zweck WG aus, was ganz schön ist.

Ich habe hier schon viele Gespräche auf Englisch gehabt. Okay, ich habe eigentlich gar keine andere Wahl bei so vielen Menschen hier. Irgendwie muss man sich ja verständigen. Aber es klappt auch erstaunlich gut. Hier und da bleibt man mal an einem Wort kleben oder wird nicht gleich verstanden. Aber dann gibt es auch Momente, wo ich richtige fließende Gespräche führe. Und ich konnte schon einiges von meinen Mitbewohnern lernen.

Natürlich ist es im Wohnheim nicht so ruhig wie in einer kleinen WG und auch wie das Putzen hier funktioniert, muss sich erst noch zeigen. Aber ich bin eine große Familie bei meinen Eltern gewohnt, deshalb glaube ich nicht, dass es mir viel ausmacht in so einer großen WG zu leben. Und nachts ist es meistens ruhig genug um genügend Schlaf zu bekommen.

 Neue Freunde

Mal abgesehen von den Personen in meinem Wohnheim, habe ich hier auch schon ein paar andere Menschen kennengelernt.

Bereits in meinen ersten Tagen lernte ich hier eine Gruppe von deutschen Studentinnen kennen, mit denen ich zum Beispiel schon gemeinsam einkaufen war und anschließend gekocht habe.

Ich war mit einem Mitbewohner in einem Pub in der Stadt und habe dort ein paar interessante Studenten aus der Gegend kennengelernt, welche im Wohnheim nebenan wohnen und mich unter anderem über Rammstein unterhalten. Mit denen werde ich sicher auch noch etwas unternehmen.

Es gibt hier auch noch einige Events zu denen ich gehen werde um mich vor allem mit Internationalen Studenten weiter auszutauschen. Ich gehe auch davon aus, dass ich in den Vorlesungen weitere Menschen kennenlernen werde und auch dort sich Freundschaften bilden könnten.

Zum Schluss

Bis jetzt geht es mir wirklich gut hier in Aberystwyth. In den kommenden Wochen werde ich dann richtig durchstarten mit dem Studienalltag und auch dazu werde ich sicher bald etwas schreiben können.

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