Tagebuch Lübeck #2


20161109_092022

Studium

Das neue Semester hat diesen Monat nun endlich gestartet und es ist ganz schön nach so langer Zeit (seit Ende Mai bis Anfang Oktober hatte ich Semesterferien) wieder zu studieren. Natürlich besuche ich mehr Vorlesungen als ich eigentlich muss und zusammen mit meinem Nebenjob bin ich auch gut ausgelastet. Das merkt man hier gerade auch im Blog, da ich deutlich weniger blogge als noch im Sommer. Ich besuche die Vorlesungen: Formale Sprachen und Übersetzertechniken, Arbeitssicherheit, Embedded Software Development, Softwareverifikation und den Mittwochstreff (Vorträge zur Selbstständigkeit). Dazu arbeite ich an zwei Tagen die Woche bei der Mach AG. Die Arbeit dort macht mir zurzeit viel Spaß und ist bisher recht abwechslungsreich.

Vor Kurzem habe ich zusätzlich das Deutschlandsstipendium bekommen. Deshalb war ich im roten Saal im Lübecker Rathaus zur feierlichen Urkundenübergabe und habe auch schon den Betrieb „Dräger“, der mich unterstützt, ein paar Wochen später besichtigen dürfen.

Miniaturwunderland

Ich war mit meiner Freundin im Miniaturwunderland in Hamburg. Wir hatten Karten reserviert und starteten relativ früh, um auch genug Zeit zu haben, um alles zu sehen. Zudem ist es meistens auch etwas leerer am Vormittag. Wir haben uns am Anfang Amerika angeguckt. Als auf einmal die Lichter ausgingen, erklärte mir meine Freundin, dass es dort einen Tag und Nacht Zyklus gibt, damit man die Gebäude auch bei Nacht sehen kann. Tatsächlich gingen auch in einer kleinen Stadt mitten im wilden Western auf einmal die Lichter an und man konnte in die kleinen Häuser schauen. Nach ein paar Minuten wurde es dann wieder Tag. Wir arbeiteten uns weiter vor nach Skandinavien, wo wir regelmäßig von dem Knall in einem Bergwerk erschreckt wurden. Dazu fanden wir Pipi Langstrumpf. Als wir dann nach Hamburg kamen, sahen wir die Elbphilarmonie von innen und haben auch sonst das Stadtleben in einer Miniaturausgabe bewundern können. Nach Hamburg folgte dann Mitteldeutschland. Faszinierend waren auch die vielen Züge, deren Schienen sich durch alle Bereiche zogen. Dabei gab es auch Schienen, die unter dem Boden verliefen und Schienen, die als Brücke über den Wegen gebaut waren. Es gab auch Schienenanlagen, die von Stockwerk zu Stockwerk reichten. In Mitteldeutschland sahen wir dann kleinere Städte und Kühe. Auch ein paar Burgen bekamen wir dort zu sehen. Als Nächstes ging es dann zu einer Stadt Namens Knuffingen. Hier gab es einen größeren Schlossgarten zu sehen. Dazu gab es mehrere Vororte, die um die Stadt herum lagen und dann gab es den Hamburger Flughafen zu sehen. Anschließend ging es in die Alpen mit Österreich und der Schweiz. Hier gab es irgendwo auch ein DJ Bobo Konzert als Miniaturausgabe. Schließlich ging es ins schöne Italien, wo man den Vesuv ausbrechen sah und viele schöne Strände sehen konnte. Es gab aber auch den Vatikan zu sehen und das Kolosseum. Danach konnten wir auch noch ein paar Ideen, die es für den gerade in Planung befindlichen San Marino Teil gab, sehen, bevor wir das Ende erreicht hatten und uns auf den Heimweg machten.

Flensburg

Da meine Freundin noch nie Flensburg wirklich gesehen hat, habe ich meine alte Heimatstadt mit ihr zusammen besichtigt und ihr meine Lieblingsplätze in der Stadt gezeigt. Am Anfang waren wir in der Innenstadt und haben mir einen neuen Anzug für einen Tanzball und meiner Deutschlandstipendium Ehrung ausgesucht und gekauft. Neben dem Hafen, meiner alten Wohnung und der Flensburger Brauerei nebenan habe ich ihr eine brachliegende Fläche neben dem Flensburger Bahnhof gezeigt. Dort war unter anderem das „Freiluftlabor“ der Universität in Flensburg. Allerdings war dieses inzwischen geschlossen und verwildert. Trotzdem fanden wir diesen kleinen Urwald inmitten von Flensburg ziemlich spannend. Am Ende liefen wir an einem Schild vorbei, auf dem ein neuer Bebauungsplan für diese Fläche aushing.

Was war sonst noch?

Zurzeit belege ich auch mit meiner Freundin einen Tanzkurz. Da ich ein absoluter Anfänger in dieser Hinsicht bin, haben wir erst einmal einen Grundkurs belegt.

Neue Hardware gab es diesen Monat auch. Der Turris Omnia Router, den ich auf Indiegogo unterstützt habe, kam endlich an. Ich hatte es damals gleich mit NAS Gehäuse bestellt. Der Router läuft aktuell mit NAS Funktion einwandfrei und die Möglichkeiten, die ich mit diesem Router habe, finde ich gewaltig. Allerdings ist er nicht immer einfach zu konfigurieren und meine Linuxkenntnisse sind echt überlebenswichtig, um ihn richtig auszureizen. Gerade im Hinblick auf die jüngsten Vorkommnisse bei der Telekom, bin ich froh, einen Router zu haben, bei dem Sicherheit großgeschrieben wird, wobei der Open Source Aspekt, die Erweiterbarkeit und die Kontrolle bei mir aber die damaligen Gründe für den Kauf waren.

Ich hatte Geburtstag und meine Freundin hat mir einen wunderschönen Geburtstag bereitet mit einer Oreo Torte und vielen anderen kleinen Geschenken!

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