Mera Luna 2015

MeraBildNachdem im letzten Jahr das Mera Luna sich als voller Erfolg herausstellte und generell recht günstig in den Semesterferien lag, habe ich mich dieses Jahr wieder auf zum Mera Luna 2015 gemacht. Dieses Jahr bin ich wieder mit meinem besten Kumpel gefahren und habe dazu meine Freundin und eine weitere Freundin von uns beiden mitgebracht.
Wir fuhren dieses Jahr in 2 Autos. Wir starteten mit dem ersten Auto in der Umgebung von Lübeck und nach einen kurzem Treffen in Hamburg fuhren wir dann gemeinsam Richtung Hildesheim.

Am Freitag hatten wir dann erst etwas Mühe einen Zeltplatz zu finden. Schließlich fanden wir einen, der aber relativ weit weg war. Als die ersten Zelte schon standen, bekamen wir von dem Camp des letzten Jahres das Angebot, bei ihnen mit zu campen. Unsere Leute waren zu dem Zeitpunkt etwas verstreut und das Umplanen war ziemlich hektisch und ohne alle richtig mit einzubeziehen. Nach einigem drunter und drüber waren wir dann umgezogen. Dass ich, wohl auch durch Überforderung, meine Freundin kurz blöd stehen ließ, sorgte auch bei ihr für Unmut. Aber im Laufe des Abends besserte sich die Laune dann schnell wieder. Und obwohl der Tag ziemlich sonnig und heiß war, bin ich ohne Sonnenbrand davon gekommen.

Das Camp lag wirklich sehr nah an den Bühnen. Das war ziemlich praktisch, denn dort gab es die besten Sanitäranlagen und auch zwischen den Konzerten kurz im Camp vorbeigucken, ging wirklich gut.

Am ersten Tag des Festivals schaute ich mir dann 
Elvellon, Nachtgeschrei, Versengold, Coppelius, Lord of the Lost, L’Âme Immortelle, Saltatio Mortis, Rob Zombie und Asp an. Einen großen Teil der Bands guckte ich zusammen mit meiner Freundin.
Eine kleine Tragödie ereignete sich an diesem Tag trotzdem. Eine kleine Feldmaus im Camp lag am Nachmittag auf dem Rücken und zuckte nur noch. Auch als ich näher kam und sie anstieß, reagierte sie nicht auf mich. Vermutlich hatte sie irgendwas Falsches gefressen. Da man für die kleine Maus sowieso nicht mehr viel tun konnte, erlöste ich sie von ihrem Leiden.

Am Sonntag startete ich dann erst mit der Lesung von Asp & Kai Meyer. Diese war auch echt interessant. Das war auch meine erste Lesung überhaupt. Danach schaute ich mir dann Unzucht, Joachim Witt, Apoptygma Berzerk (teilweise), Mono Inc. und Nightwish an.
Insgesamt war das Mera Luna ein voller Erfolg. Auch das meine Freundin mich begleitete, obwohl diese Musikrichtung eigentlich nicht ihre ist, fand ich wahnsinnig schön. Sie hat aber auch einige Bands gesehen, die ihr gefielen. Auch ein paar von denen sie es nicht erwartet hatte. Ansonsten war es schon so viele Freunde vom letzten Jahr wiederzusehen.

Ich habe meine Karte für das nächste Jahr schon bestellt.

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